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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Bad Bäh

3. 1- Dadc», Baadcu. (Der Schild schwarz und weiß gcschacht.)

Das Stammhaus war B. im Aargau. Sie waren auch im Elsaß

angesessen. Heinrich v. B., Ritter, 1340. Klaus v. B. zu Liel uud

Eckenheim 1446. Sie sind am 14. Febr. 1830 im Mannsstamm st.

Frhr. Bruno v. Dürkheim ans Altdorf, Schwestcrsohn des lezten

Frhrn. v. Baden, wurde Erbe der Güter und nahm Namen und

Wappen dieses Geschlechts zu dem scinigcn an.

sMoue V. 369. Wurstciscn 102. Taschenb. der frhrl. Häuser auf1848. Ganhe I. 44. Sicbm. I. 195. v- Hattstein III. 9. Suppl.v- Meding II- 29. v. H.)

4. st Daden, Kimen von, waren Vasallen der Markgrafen vonBaden und führten einen Schrägbalken im getheilten Schild.Kimo, milcs, in einem lichtcnthal'schen Brief 1245. Reinhardusmilcs dictus Chime ibidem 1253. Reinhard Kimen von Badenin einer herrenalb'schen Urkunde 1281 als Siegler.

sMonc II. 216 ff. V. 443. 458. 4634

st Dadcndick, ein im 16. und 17. Jahrh. in der Altmark vor-kommendes adliches Geschlecht, sv. Zedlitz.)

Dndcnftld, s. Czeike v. B.

stDadcnhcim, waren Rcichsburgmänncr zu Oppenheim. Görgev. B. im Verzeichniß der Burgmänner von 1375. sMone II. 310.)

Dadciii. Die Familie stammt ans Italien. Um 1330 war ErkolB. Stallmeister des Herzogs Rinaldo v. Este. Im 16. Jahrh. kamdas Geschlecht durch Michel Angelo B. im Gefolge der Braut desKönigs Sigmund, Borna Sforza, nach Polen, wo es in Galiziensich ansiedelte. Mathias v. B. war Minister des Kultus im Herzog-thum Warschau 18091812. Kasimir Ritter v. B., Gutöbe-sizer, wurde 1844 in den Grafenstand erhoben.iE. S. Taschenbuch der gräfl. Häuser, 16584Dndciithat, s. Jülicr v. B.

st Dadcslcbcn. Albcro de Badesleve tcstis in einem Brief desStifts Walkenried 1205. (Vielleicht Bals leben?)illrk. Buch für Niedersachscn II. 52.)

st Dndcwcgc. Hugo de Badiwegi und sein Vater Conradusde Augia erscheinen im salem'schen Traditionskoder circa 1180.Cunrad de Badewege in einer anderen Urkunde 1235 als Zeuge.Heinrich v. B. ibidem 1267. sMonc I. 336.409. III. 137.479. VII. 87.)

Dadia v. Grilnimg. Johann Baptist B. wurde am 15. Aug. 1701mitw. G. geadelt. (Archiv f. Gesch., Gen. u. Dipl. 1846. 2. H. S. 198.)

st Dadingcu, ein in der Mark Brandenburg vorkommendesGeschlecht, von dem nur Enzcl S. 161 Erwähnung thut.sv. Zedlitz. - v. H-)

Dadinski, ein in Ostpreußen ansässiges adliches Geschlecht,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 29. III. 186. Wapp.: Junosza.)st Uadon. Maria Margaretha geb. v. B. starb zu München alsdie Gemahlin des kurbayer. Raths Leopold Karl Winkhler am22. April 1735. sO. S.)

Dlldorpe, ein um 1320 in Westfalen vorkommendes Geschlecht,von dem man jedoch nichts weiter anzugeben weiß, als daß Arndv. Gadorpe mit seiner Gemahlin Gertrud v. Wittem Güter andas Stift Fröndenberg verkauft haben, wobei ein Albert v. B. alsZeuge erscheint, sv. Steinen, westsäl. Gesch. IV. 364. v. Zedlitz.)

st Dndra. Hugo de Badere Zeuge in einem walkenriederBrief 1253. Reinold v. B. item 1290, wird am leztern Ort ein civisin Sangerhausen genannt. Hugo u. Nikolaus v. B., Dienstleutedes Grafen Friedrich v. Beichlingen d. j. 1319.

(Urb Buch für Niedersachscn II. 207. 336. III. 116.)

st Dliiumgcil. Burchardus de B., milcö, Zeuge in walkcnricdcrUrkunden 1253. Hans v. B. zu Nore 1392. sUrk.B. f. Nieders.II. 199 ff. 224. III. 280.) Gehört wahrscheinlich zuBo düngen;s. unten.

st Däkcl v. Däbclsburg. Judas Thad. B. v. B. wurde 1764 kur-baye r. Rath bei der Hofkammer zu Neuburg. sStaatskalender.)

st Däche, ein Weiler im Amt Hciligenberg (Baden). Her-manns de Baecho, civis in Vb erlingen, gibt dem Stift Sal-mansweiler seine Bcsizungeu in gedachtem B. 1280. Tic Urkundesiegelt Schweiger von Deggen Hausen im Auftrag des LandgrafenHugo v. Werdend erg. sMonc III. 93.)

st Däck, ein ausgestorbenes münster'schcs Geschlecht, das noch1631 vorkommt, sv. Ledebur I. 29.)

Dinker v. Jalzhcim. Der galizische Bergrath u. SalzerzeugungS-Jnteudant Anton B. wurde im I. 1793 in den gali zischen Adel-stand mit v. S. erhoben. sM. v. M., Erg. 237. v. H.)

Dälknuui», Peter, kais. russ. Postmeister in Mitau, wurdeam 8. März 1797 in den Reichöadelstaud erhoben. sArchiv f. Gesch.,Gencal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 198.) v. Ledebur I. 29 sagt,daß ein v. B. 1851 Nittcrgutsbcsizcr zu Zaganwile im KreiseJuowrazlaw gewesen.

1. Dähr, Bär. Eine Familie dieses Namens, welche schon 1563als seßhaft in Preußen vorkommt, führt v. Ledebur, Preuß. Adels-Lerikon, an.

2. Dähr, Konstantia Friederike, geb. Schmidt, Kammerfrauder Fürstin von Anhalt-Bernburg, wurde am 16. Jan. 1752 in denAdelstand erhoben. (Archiv f. Gesch., Gen. u. Dipl. 1846. 2. H. S. 198.)

3. Dähr. Der König von Preußen hat im I. 1829 dem von dervcrwittwcten Gräfin v. Solms, geb. v. B., an Kindesstatt ange-nommenen Joh. Leopold Neumaun, Lieutenant a. D., den Adel-stand mit dem Namen v. B. und dem adlich v. Bähr'schen Wappenertheilt. sv. Ledebur III. 186. Preuß. Wappenbuch II. 174.)

4. Dähr, österr. Freiherren. Heiur. Frhr. v. B. 1857 k.k. Oberstim Kür. Reg. Nr. 4. Bei den zahlreichen Familien v. B. war nichtzu ermitteln, zu welchem Geschlecht Vorstehender gehört oder ob dieseswieder ein verschiedenes Geschlecht ist.

5. Dähr l>. Dccrhnimm». Adam B., kais. Pens. Oberlieut., erlangteim I. 1792 den Adelstand mit v. B. sM. v. M., Erg. 237. v. H.)

6. Dähr, Bahren, ans Priiyenom bei Demmin in Pommern;kom men vor 1724, 1759; sind verschieden von denen v. Vehr undvon dem am 5. Sept. 1719 in der Person des Heinrich in schwcd.Adelstaud erhobenen v. Bahr. sv. Ledebur III. 186.)

Dähr, s. Bär, Beer uud Vehr.

Dährcnftls, stammen nach Brüggemann, Beschr. von Vor - undHinterpommcrn I. B. 9., aus Schwedisch-Pommern n. befindensich jezt auch in Schlesien; sie bestzen das Gut Rüstow im Rcg.-Bezirk Stralsund, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 30.)

st Dähriiigcn. Den Namen als Grafen zu Böhringen nahmendi e Kinder, welche Fürst Georg Aribcrt von Anhalt - Dessan mitseiner Gemahlin Johanna Elisabctha, einem geb. Fräulein v. Kro-sigk, erzeugt hatte, mit kaiserlicher uud anhalt'scher Genehmigungim I. 1671 au. Mit dem Sohne des Fürsten, Kristian Aribert Grafzu B., welcher am 14. Juli 1677 uuvermählt zu Koblenz starb,erlosch lezter Name wieder. (Möller's Denkwürdig!. S. 208. Mann-stcin, Ad. Lex. Hübner I. Th. Tab. 236. Beckmann, anhalt. HistorieV. 244. 245.)