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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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56
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Bach Bachm

waren tübingen'sche Ministerialen, sind aber schon im 14. Jahrh.erloschen. sv. Hcfner, st schwäb. Adel S. l.s

2. Dach, ein anderes schwäb. Geschlecht, das Stammhaus imwürtt. O.A. Münsingen. Ulricns de B. war Ministeriale derGrafen von Urach 11ö3, 1188. Raphan v. B. verkauft seine Güterim I. 1481 an das Kloster Zwiefalten. sMonc Hl. 99 ff. Grie-singer, Nniv. Ler- von Württemberg S. 63. 69.1

3. st Dach, schwäb. Adel, auch zu Nördlingen im Patriziat,führten im Schild eine geflügelte Vogelkrallc. Sind vielleicht einsmit den vorhergehenden B. 2. sO. S.s

4. 1 Dach. Die v. Bach, Pachcn, Pacharn kommen im 11.,12. u. 13. Jahrh. als Ministerialen von Weihenstefan sehr häufigitl Urkunden dieses Klosters vor. Es gibt in Oberbayern allein 32Orte dieses Namens, davon drei im Gericht Erding; meine, einesvon den leztern wird daS Stammhaus gewesen sein.

sM. B. IX. 373 ff.)

5. Dach, Johann Adam, fuldaischer geh. Rath, wurde vonK. Karl VII. am 18. Juli 1742 in den Adelstand erhoben. Nach An-dern wurde der Adel bestätiget. Der Enkel in Bayreuth wurde 1816in die bah er. Adelsmatrikel eingetragen, sv. Lang, Supplem. 86.Archiv für Gesch., Gen. u. Dipl. 2. H. 1846. S. 198. v. Hcfner, bayer.Adel S. 68. Taf. 73.1 Das Wappen war wie B. 1. n. ist dicß vorlie-gende Geschlecht glaublich auch wieder 's.

6. Dach, Franz Anton, niedcrösterr. Landschaftssindikus,erlangte im I. 1784 den Reichsadelstaud.

fLeupold I. 1>9. - M. v. M. 158.1

7. Dach. Der k. k. östcrr. Minister des Innern Dr. A. B.wurde 1854 in den Frciherrnstand erhoben. sA. A. Z. von 1854.sj

8. Dach, W., Bruder deS Ministers, Statthaltcrcirath undKreiövorsteher zu Juugbuntzlau, erlaugte 1855 den rittermäßigenAdel. sA.A.Z. von 1855.sj

9. Dach v. Klamiliach. Dcm k. k. österr. Hauptmann Georg B.wurde im I. 1825 der Adclstand mit v. Kl. crtheilt. sE. S.sj

16. Dach aus Ucuhof, eine uralte, schon im I. 1619 erscheinendeadliche, im Koburgischen begüterte Familie, von welcher dießortsnicht bekannt ist, ob sie noch blüht. Sie wird zu den Tnruiercrn ge-rechnet. sGanhe I. 43. Mannstcin, Ad. Lex. Hönn's kobnrgischeChronik S. 195. Biedermann, Bannach 219, woselbst Otto FriedrichHieronymus v. B. als im I. <654 geb. genannt ist.)

i Bacharach, rheinischer Uradcl. Porte v. Bacherach 1381.sMbnc VIII. 492.s

Bacharach, s. auch Spanheim, genannt B.

Dachclie. Die Familie LeB. stammt anS Lothringen. NachAushebung des Edikts von Nantes im I. 1685 trat Gideon Le B. inbrandenbnrg'sche Dienste. Seine Nachfolger im Hannövrischenerhielten die Erlaubniß, von der ausgestorb. Familie v. de m BrinkNamen und Wappen den ihrigen beizufügen,sv. dem Knesebeck. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 28.1

ch Dach«», altes kölner Rittergcschlccht; Stammsiz das Schloßgleichen Namens bei Köln. Sie kommen schon 1183 vor und warenErbkämmerer von Köln. Erloschen im 14. Jahrh. Wappen: Zweischräggclcgte Rauten. Die Familie ist verschieden von den B. inKoblenz, welche eine Raute führten. lFahnc 1.13.14; II. 4. K.sch Dache», Bach-Parasky, Bach-Pobolzk, ein im Lauenburgi-schen 1661 u. im Magdeburg ischen 1861 ansässiges, nun abererloschenes eidliches Geschlecht, sv. Ledebur I. 28. III. 185.sjDache», s. Bochen.

s- Dachcnhaustn. Das Stammhans bei Freising. Roudigcrde Pacchcnhusen cum ronjuge Halica schenkten dem KlosterWeihenstefan Güter in Bachhausen w. 1146. Konradde Paichenhusare 1165. >M. B. IX. 394. 442 ff.f

Dachcnschwn») und Dachcnschumni v. Schwanlmch, zwei verschiedeneGeschlechter, die man aber nicht zu sondern vermag. Sowohl imKoburgischen als auch in Liefland sind sie seßhaft. In Anhalt-Dessau standen mehrere in Diensten als Stallmeister, so wie auchim preuß. Heere mehrere Offiziere dieses Namens sich befinden,sv. Ledebur I. 28.s

1. ch Dachcnstcin.Herr Johann v. B. schulmeister des Dumstiftözu Worms" 1455. Gehört vielleicht zum nachstehenden Geschlecht.

sMone II. 134.1

2. s- Dachcnstcin (im Schild ein Pfahl), ein 1286 erscheinendesund 1488 verschwindendes Geschlecht auf der Burg Bachcnsteinim württ. O. A. Künzelsau. (Griesinger S. 79. Sicbmachcr II. 89.1

fiDachcring utputo oberösterreichisch. Meginhardus dePache-ringen neben Otto v. Bollensdorf u. A. testis im Kloster As-pach 1196. sM. B. V. 143.sj

ch Dachhauptc», ein schwäb. Herreugeschlecht. Das StammhausB. inSig m aringe n. BertholduS nobilis vir de Bachobiton imTraditionskoder des Klosters Salem 1186. Die v. U m m endorf,v. Hildrizhausen und v. Völkhofen werden als ihre Dienst-manncn genannt. sMone I. 321. 236 ff.^

ch Dachhcini. (Im Schild ein gefluthcter Balken.) Scheinen Mi-nisterialen der Erzbischöfe von Salzburg gewesen zu sein. Ich findeLantfrid de Puchheim item Werinhorius et fratcr Aribo de Pachaimin Briefen des Klosters Herren - Kiemsec 1135. Gerhard v. P.1345. sM. B. II. 286. 294. III. 227.)

chDachiing. DaS Stammhaus lag wahrscheinlich vor'm Gcbirgin der Gegend von Tegernsee od. Aibling; Haiurich de Pachilingenwird im tegcrnsee'schen Traditionskoder um 1126nobilis vir" ge-nannt. Noch 1323 kommt im nahgclegencn Kloster Beurberg einPerchtold v. Bächling als Zeuge vor. sM. B. VI. 76. 414.sj

1. Dachl»»»», ans dem Clevc'schcn stammend, wurde 1749 ge-adelt. sv. Ledebur I. 29. III. 186.sj 1366 standen zwei des Geschlechtsin preuß. Diensten, sv. Zedlitz.^

2. Dachiimiiii, Johann Paul, k. k. österr. Hofrath, erlangteim I. 1782 den Adelstand. sM. v. M. 158. v. H.sj

3. Bachum»», Hans, dänischer Generalmajor, wurde 1823geadelt.

1. Dachnmyr, Mathias, dänischer Konsul in Venedig, er-langte am 31. Okt. 1712 den Reichsadelstand. sE. S.s

2. Dachnmyr, Johann Georg, ein tiroler Handelsmann in

München, erhielt am 16. Nov. 1763 ein pfalzgräfliches Adelsdiplom

vom Fürsten von Waldbnrg-Zeil, welches in Bayern am 17. März

1781 ausgeschrieben wurde. Der Enkel Anton Sebastian v. B. besaß

die Schwaige Obcrndorf. sv. Lang 286. Archiv f. Gesch., Gcncal.n. Dipl. 2. Heft. 1846. S. 198. v. H. v. Hefner, bayer. Adel S. 68.Taf. 73.1

3. Dachnmyr, KaSpar, damaliger Besizer des Gutes Wild-thurn (jezt den Fürsten v. Polignac gehörig), u. dessen SchwesterMagdalena wurden am 9. Juli 1825 in den Adelstand erhoben.

sE. S. Bayer. Wppb. X. 13. v. Hcfner, bayer. Adel. S. 68. T. 74.)

4. ch Dachnmyr zu Sultz. Hr. Balthasar B. zu K., kais. Rathund Ober-Umgelder zu Ncuburg vor'm Wald, ist persönlich aufdem Landtag zu Amberg erschienen 1767.