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Ave — Ayr
im sachs en - gothaischcn Dienste vor. Der geh. Ober - Nevisions-rath Johann Justns A. erhielt nntcrm 12. Nov. 1786 vom König vonPreußen ein Adels - Erncnerungsdiplom. Die hier genannten v. A.führen zwei verschiedene Wappen. (v. d. Knesebeck. — v. Krohne II. 393.— v. Zedlitz. — Tyroff I. 96. — Bernd, Bcschr. der Wappen in der prcuß.Rhcinprov. — v. Mcding I. 13. — Grote, hannövr. Wappenbuch, F. 1. —v. Ledebur I. 27. III. 185. — v. Hcfner, schwarzburgcr Adel S. 57; fächs.Adel S. 20. T. 20. - v. H4
ch Avcrdilk, Johann Kristof, wurde am 28. Jan. 1744 in denNcichöadelstand erhoben. Die Familie war bei Stralsund begütert,starb im I. 1753 mit Friedrich Dcttlcf Gustav v. A., NegierungS-direktor zu Oppeln, wieder aus. sv. Zedlitz. — v .Lcdeb. 1.27. III. I85Jch Alicriuig. Borchardus deAvcrunge, Zeuge in einer stift-W alkcnricd er Urkunde 1236. sllrk. Buch s. Niedcrs. II. 151.)
Avcsluii. (Avesoni?) Die Gebrüder Marino, Saverio, Giofran-zeöko und Guido v. A. aus Verona, wurden 1843 in den österr.Frciherrnstand erhoben. Gedachter Guido v. A. war 1835 k. k. Ka-mcralsekretär zuVeuedig. (E. S- — A. A. Z. v. 1843. — Staatshdb.)
Ainniius, pr euß. Adel, dessen dermaliges Vorhandensein unge-wiß ist. sv. Zedlitz.)
Aw, s. O w.
Awcyden. Am 18.Mai 1579 erlangte Johann Schürlein denAdel. Awcydcn mag ein Bcsizuamc gewesen sein; ein Ast dieses Ge-schlechts führte den Namen Schürlein v. A. Der Adel des Friedrichv. Sch., Herr auf Wollenen in Preußen, von dem durch KaiserRudolf II. geadelten Geschlechte abstammend, wurde im I. 1669 vondem K. von Polen und 1663 vom Kurfürsten von Brandenburg durchDiplome anerkannt. A. und Speichersdorf, eine andere Linie,besaß das Gut Pollwiten bei Medenau.
(v. Zedlitz, I. Suppl. — v. Ledebur I. 27. III. 185. — v. H.)
Aramitowski, polnis ch er Adel, der Wappcngenosscnschaft Erps,(v. Ledebur III. 1854
ch Arekow, Arkow, eine alte, in der zweiten Hälfte d. 15. Jahrh.bereits erloschene adl. Familie, welche das Marschalienamt in Meck-lenburg bekleidete. sMannstcin, Ad. Lex. — v. Mcding, S. 13. —Beer, lib. VIII. rcr. mecklcnb. — v. H4
Arclso», Arel, k. schwcd. Hofgcrichtsassessor und Schloßhauptm.zu Stockholm, erlangte am 12. Juni 1761 den Neichsadelstand.
Arlelmi, Magnus genannt, eine schles. Familie, deren Stamm-size Fauljupe u. Krnmmelinde waren; sie verbreitete sich inmehrere Linien, als zu Kaltwasser, Langenwaldan, Reichenw. w. — Hans v. A., Magnus genannt, erscheint im I. 1444 alsLandeshauptmann des Fürstenthums Liegnitz. Im I. 1733 besaßdas Geschlecht noch die Güter Fegcbeutel, Ober - und Nieder-lobendau, Gicrschdorf, Wiltsch w. imLicgnitzischen. Ob die Fa-milie von den schon im 11. Jahrh. in Holstein blühenden GrafenV.Magnus abstamme, wie einige Schriftsteller angeben, bleibt un-erwiesen. sElverseld, Beschreibung v. Holstein. — Lucä, schles. Chronik,S. 1786. - Schicksnß I. 47. - Sinap I. 624. II. 798. - SicbmacherI. 66. — p. Zedlitz. — Ganhc I. 43. — v. Meding I. n. 503. — v. Lede-bur I. 27. III. 185. - v. H.)
1 Akt. Diese adliche Familie in Schlesien besaß Lampers-dorf im Fürstenth. MLnsterbcrg; sie blühte noch um 1628, ist aberspäter abgestorben. sSinap I. 239. — Gauhe I. 44. — v. Mcding II.23 n. f. — Siebmacher I. 48. — v. Ledebur I. 27. III. 185. — v. H.)
Arier. Der sch w äb. Kreisgesandte und Landvogt zu Ortenan,Johann Paul v. A., erlangte im I. 1768 den Rittcrstand, und wurde
im I. 1772 — als vorderösterr. Regierungsrath — in den Frei-herrnstand erhoben. (M. v. M., Erg., 42 n. 119. — v. Lang S. 99. —v. Hcfner, bayer. Adel S. 20. T. 22. — v. H.)
Arthelb. Die Familie kommt als Arthalmb schon sehr frühein Rosenhcim und Aibling im Bürgerstandc vor, z. B. HannßAgsthalbm Bürger zu Rosenheim 1595. — Der ans Aiblinggebürtige berühmte Advokat, kurfürstl. Pfalz - bayer. Rath, Bür-germeister und Landschaftsvcrordnctcr A. zu Landshnt erhielt vomFürsten v. Waldburg - Zeil ein pfalzgräfl. Adelsdiplom mit Erstreckungauf seine Neffen am 1. Mai 1776; dasselbe wurde am 19. Sept. des-selben Jahres von Kurfürst Maximilian III. anerkannt.
sO. S. — v. Lang I. 284. — Bayer. Wappenbuch. — v. Hefner, bayer.Adel S. 67. T. 13. - v. H.)
Arthclm. Diese Familie stammt aus Schweden; von da kamensie nach Sachsen, wo Vater n. Großvater in Militärdiensten standen.Ernst v. A., k. bayer. Oberpostmcister in Nürnberg, erhielt am13. April 1814 ein bayer. Adelsbestätigungö- und Anerkcnnungs-diplom. Das von ihm besessene Rittergut Reichcnschwand bei Nürn-berg ist nun Eigenthnm des Fürsten v. Wrede.
sv.Lang I. 284. — Bayer. Wppb. — v. Hefner, bayer. Adel S. 67. T.73.)
Aybli»g (Aibling), Stammhaus der Markt Aibling in Ober-baycrn. Wirunt de Eiblinge bereits 1979 im TraditionSkoder vonTegernsee. Des Johann Herrn von Degenberg HauSfrau warMagdalena v. A. Beide verkaufen 1517 die Grafschaft Hals an dieHerzoge von Bayern. (M.B.VI.49. — Oberbaycr.Arch.XVIII.2004
Aifbliiigcn. (Im Schild ein Adler mit Herzschild, darin ein Bock.)Herr Franz Jos. v. A. zu Hoff ist persönlich auf dem oberpfälz. Land-tage zu Amberg erschienen 1797. — Maria Theresia v. A., geb.v. Schiclle, starb zu Vilshofen 1733. sO. S.)
Ailbliiiger, Nikolaus Eberl)., Kanzler des Gotteshauses St. Ulrichin Augsburg, wurde am 5. Sept. 1769 in den Adelstand erhoben.
Aychtcr, Hans Ernst, Georg Kristian, Karl Sigismund, Gott-fried Wilhelm und Nafael, Brüder, erlangten am 21. Jan. 1679 denAdel. sv. H.)
Aqgl, s. oben Aigl.
Aistctt, Wilhelm, großbritann. Oberstlient. u. des österr.Thercsicn - Ordens Ritter, wurde im 1.1894 in den östcr r. Frei-herrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 42. — v. H.)
AyMlird v. Argcnsol. Anton Hyacinth A. v. A., k. k. Oberst, wurdeim I. 1764 wegen altrittcrlichem Herkommen und 39jähr. Dienstzeitin den Frciherrnstand erhoben. (M. v. M. 34. — Leupold I. 3 n. f.- v. H4
Ayrcr v. Landscck. Die Gebrüder Melchior, Doktor der Arznei-knnde, und Gylz A. wurden im I. 1561 von Kaiser Ferdinand I.geadelt. Im 1.1619 erhielten die Brüder Paul und Hicronimus vonKaiser Rudolf II. den Beinamen v. L. sv. d. Knesebecks
Ayrmliini, eine nürnbergische Familie, welche am 24. März1623 geadelt wurde, aber keinen Gebrauch von dieser Vergünstigungmachte. Die Familie wendete sich nach Sachsen und Hessen.
(Strieder, Hess. Gelehrten - Gesch. I. 199.)
ch Ayriischnuüh (Airinschmalz), haben ihr Herkommen aus derStadt Weilhcim, wo noch viele Stiftungen von ihnen vorhanden.(Im Schild zwei Stcckkrcuze geschrägt.) Konrad A., der fünfte diesesNamens, war Abt zu Teg ernsee, ch 1492. Mathias A. hat 1466von K. Friedrich III. mit seinen Brüdern einen Wappenbrief erhalten.Dr. Mang A. war Herzog Wilhelm's IV. von Bayern Leibarzt.