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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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44 Ascha -

1679 die steycrische Landmannschaft. sO. S.) Ich weiß nicht, obnicht vielleicht diese A, mit den vorstehenden Aschau zu Hohensteinein Geschlecht gewesen seien.

Aschoucr v. Achciiroi» u. Lichtciithurn. Karl Asch an er, ein Sohnvon Jakob A., Urheber eines Messingwcrkes in Tirol und der Erz-herzoge Leopold n. Ferdinand Karl Zollcinnehmer, wurde vom KaiserLeopold am 18. Nov. 1675 in den rittermäßigen Adelstand mit von u.zu Achcnrain erhoben. Im I. 1794 den 28. Jan. erhielten dieBrüder Josef Vinzenz Guntram, oberösterr. Gubernialrath undKreishanptmann, Franz Johann Oswald, oberösterr. Kameral-und Militär-Zahlamts-Kontrolcnr, und Karl Josef Anton, Mit-gewerke der achcnrainer Mcssinghandlnng, sämmtlich A. v. A. u. L.,die frcihcrrliche Würde, sv. Hcfner, vsterr- Adel S. 2; tirol. Ad. S. 2;bayer. Adel S. 26. Taf..2l. S. 67. T. 73. - v. Lang 282. M. v. M.,Erg. 41. Taschenb. der frhrl. Häuser, 1849. v. HI

st Aschlmch. Dieses alte Geschlecht, welches nm 1329 in Urkundenerscheint, war im ehemaligen Ritterkanton Steiger Wald begütert,ist aber nm 1449 erloschen. Asch back) gehört seitdem den Frhrn.v. Pöllnitz. Biedermann, Steigcrwald, Tab. 189, gibt eine Stamm-reihe. Ob das von Sicbmacher im IV. Th. S. 19 angeführte Wappendiesem Geschlechte gehörte, möchte wol zu bezweifeln sein, und zwarum so mehr, als es dort Aschenbach heißt,sv. Zedlitz l. Suppl- unter Aschenbach. v. H.)

st Asche, ein ausgest. Adelögeschlecht in Mecklenburg, welchesseinen Ursprung in Braunschweig genommen zu haben scheint; eskommt daselbst 1387 in Urkunden vor. sZedler. Beer, res mecklenb.p. 1563. Mannstein, Ad. Ler.) (Vielleicht einerlei mit Asche n.)

Aschclicrg, Aschenbcrg, ein altes adliches westfäl. Geschlecht,welches schon im I. 1296 und 1399 in Urkunden erscheint. Goßwinv. A. verpflanzte sein Geschlecht nach Liefland u. Kurland 1434;1589 erbaute die Fam. d. Rittersiz Aschcb erg bei Plön in Holstein;1687 ward Nütgcr v. Aschenberg in den schwed. Grafenstanderhoben (doch ist noch nicht gewiß, ob er zu dem westfäl. Geschlechtegehörte). Das Stammhaus des Geschlechts war der Flecken Asche-berg im Stifte Münster unweit Herbern. Die Familie thcilte sich inmehrfache Zweige, als in jene zu Byinck n. Heyde, zur Rusch cn-burg, zum Heidthof, zu Jchterloe, zur Venne, zu Gotten-dorf und zum Botzler. In neuester Zeit befanden sich auch Mit-glieder dieses Geschlechts in bayerischen Kriegsdiensten; es ist aberzweifelhaft, ob Nachkommen vorhanden sind, sv. Lang S. 282.Suca Nikes (Grafen) S. 2. v. d. Knesebeck. Grote, hannovr. Wppb.C. 6. Stüvc, Gesch. der Stadt Osnabrück I. 199. v. Zedlitz.Kindlinger, Beitr. zur Gesch. D. I. 72. Schldtzcr, schwed. Biogr. II.225. 238. Mannstein, Ad- Ler. v. Firks 142. v. Steinen II. 795.

Hnzcl, Nachr. aus Kurland w. 1785. Der nord. Miszellen 9. und19. Stück S. 59. Gauhe I. 39. II. 27 unter Aschenberg. Kelch,liest. Gesch. Ii,.3. Ziegler's Labyr. S-554. v. Ledebur 1.21. III. 184.

v. Hcfner, bayer. Adel S- 1. 26. Taf. 21.)

Aschclnirg, s. Fladen u. A.

Aschen, eine im Preußischen jezt einheimische adliche Familie,welche im 17. Jahrh. zu den Patriziern von Bremen gehörte. DieFamilie blüht noch im königsberger n. gumbinner Negicrnngs-Bezirk. so. Ledebur 1.22. v. Zedlitz, A.L. v. H.)

Aschciiboch, Aschbach, nach andern Aspach. Der Kammerdienerdes Kurf. Friedrich III. von Brandenburg, Biedekapp, erzeugtemit seiner Gemahlin, geb. Nückert ans Emmerich im Cleve'schen,zwei Kinder, Friedrich Eberhard u. Eleonore Sofie. Nach dem Todeihres Vaters ehelichte Graf Kolbe v. Wartenbcrg ihre Mutter,

Aschw

u. die beiden Kinder wurden unter dem Namen v. Aschenbach, n. A.Bidekap v. Aspach, am 29. Juli 1691 v. K. Leopold in den Adelst,erhoben, welches der Kurf. Friedrich III. v. Brandenburg am 29. März1799 bestätigte. Die Familie nennt sich jezt v. Asch back).

sVchse, Gesch. d. prcnß. Hofs n. Ad. It. 18. v. Zedlitz. Mannstcin,Ad. Lex. Tyroff, preuß. Wappb. XI. 74. v. Ledebur I. 22. III. 184.-v. H.)

st Aschcnliroch, Aschebrnck, ein altadliches märkische s, im 18tenJahrh. si Geschlecht, von welchem Fahne I. 11 n. v. Steinen III. 232Erwähnung thun; sie nannten sich mehrentheils v. Dorneburg,u. mag Aschenbroch nur ein Besizname sein; v. Steinen gibt eineGeschlcchtstafel S. 236. sSicbm. I. 138. n. 7. v. Ledebur I. 22.)Aschcraden, s. Schontz v. A.

i Aschering, Gerichts Starnberg in Obcrbaycrn, hat vorZeiten seinen eigenen Adel gehabt. Gebolfus de Ascheringen imKloster Diessen'schcn Traditionskoder 1135. Otto v. A. ibidem1186; scheint ein Ministeriell d. Grafen Verth, v. Andechs gewesen zusein. Ramunk v. A. 1195. Gontfridus de Askeringen im wcihen-stcfaner Traditionskoder 1219. sM.B. VIII. 129.134.477. IX.499.Vcrgl. auch v. Lcoprcchting, Stammbuch 72.)

si Aschcrodc, das Stammhaus im kurhcss. Bezirk Zicg enhain.Hcinricus et Hermannus de Ascuceroth testes in walkcnriedcrBriefen 1256, 57. Fridcricus schreibt sich v. Asceroroth 1289,Heinrich v. Aschazcrode 1392, Burkard v. Aschosscrderod 1329,Heinrich v. OSkozerade 1335. Diese verschiedenen Schreibartenbei einem u. demselben Geschl. können billig als Beispiel der Schwie-rigkeiten dienen, die die Bestimmung urkundlicher Namen so häufigmit sich bringt. sllrk .B. f. Niedcrs. II. 2t9 ff. 327 ff. III. 121. 171 ff.)

si Aschcrslcben, ein altes Adelögeschlecht in der Uckermark, woes die Güter Aschcrslcben w. und in Pommern, wo es Wardin zc.besaß; seine Mitglieder befanden sich zum größten Thcil in preuß.Kriegsdiensten. Im I. 1796 ist das Geschlecht erloschen.

sv. Zedlitz. Grnndmann, Uckermark. Adelshistorie, 1744. Drey-haupt, Bcschr. d. Saalkreis. 11.452. Dicncmann, vom Joh. Orden 234.

Gauhe I. 39. Zedier, Suppl. It. 895. v. Meding Itl. n. 16.Beer, res meist, p. >568. Dänisches Wappcnbuch. Mannstcin, Ad.Lex. ^ v. Ledebur I- 23. III. 184. v. H.)

Aschfcld, s. Chini v. A. und Kronhaus,si Aschhoulcii. Das Stammhaus dieses adlichcn Geschlechts liegtim Stifte Merseburg. Doch wird dasselbe schon im 13. Jahrh.(1239) in Franken gefunden, wo mit mehreren Gütern belehntwurde, auch mit dortigen Familien sich verschwägerte und dem Hoch-stifte Bamberg 1699 einen Fürstbischof gab. Im I. 1655 ist dasGeschlecht der v. A. mit Johann Gottfried erloschen.

sv. Zedlitz. Biedermann, Odenwald Taf. 369, wo eine Geschlcchts-tafel. Bncelini II. 59. v. Hattstein II. 13. v. Mcding III. Nr. 15.

Mannstcin, Ad. Ler. Salvcr S. 486. 519. 539. 549. 559. 584. 613.

v- H. Kneschke.)

's Aschheim, altbayerisch. Asch heim, ein uraltes Dorf bei

Oberföhring (München). Otto v. A. Zeuge 1169 in einer Kloster

Au'schcn Urkunde; Konrad v. A. 1292 und 1212 in attl'schen Ur- ^

künden n. s. w. sM. B. 1.166. 274.281.)

si Aschiiigcr, ein erloschenes steyermärkischeö Geschlecht.(Sicbmacher V. 66.)

Aschoff, Fr. Heinrich, k. preuß. Major, wurde 1847 in den

preuß. Adelstand erhoben, sv. Ledebur I. 23. III. 184.)

si Aschwedc, ein nm 1672 ausgestorbenes westfäl. Geschlecht,

welches in den dortigen Domstiftern aufgenommen war, das Kloster

Nising mitstiftete 1451 und auch im stedingerLande sich ansässig

machte, sv. Ledebur I. 23.)