Arx -
-j- Arrlcbcn (Arksleben). Hcinricus de Arrikesleve, miles, sie-gelt eine Urkunde des Stifts Walkenried 1299.
(llrk. Buch für Niedersachsen II. 379-1
Arz». Wascgg, d'Arso, Artzt, Acrzt, Arzat, ein altes tirolerGeschlecht mit gleichnamigem Stammhaus daselbst. Es erscheint be-reits 1997 und soll schon damals den gräflichen Titel geführt haben.Der Kaiser bestätigte dem Geschlecht 1648 die gräfliche Würde. Docherhielt noch 1793 der oberösterr. Hofkammerrath Johann Martinv. A., wahrscheinlich von einer Nebenlinie, die freiherrlichc Würde.
sM. v. M., Erg. 4l. — Brandis, tirol. Ehrcnkr. — Gen. Jahrb. desdeutsch. Adels von 1844 u. f. — Lcupold I. 33 u. f. — v. Ledebur I. 2l.
— v. Hcfner, preuß. Adel S. l. Taf. l; tirol. Adel S 2. — Bucelini,gen not. Germ. — v. Hoheneck III. 919. — Sicbmacher I. 44. — GauhcI. 29. — v. H- — Gen. Taschcnb. der gräfl. Häuser von 1836.)
Arzlierg, s. Castagna v. A. — Arie», s. Geldern.
Arzct, Arzat, Arzt, Arz, ein von den tiroler Arz ver-schiedenes, um das I. 1599 von Cron-Weißenburg aus demElsaß nach Schlesien gekommenes Geschlecht, das sich in die HäuserMachwitz, Wiese nnd Hochkirch im OelSnischen und Groß-schottgau im Breslauischen theilte. sGauhe I. 30. — Sinap. I. 237.
— Sicbmacher I. öl. IV. 21. — v. Mcding III. n. 14. — v. Zedlitz.)Erloschen in der 2ten Hälfte des 18. Jahrh.
sv. Ledebur I. 21. — v. HI
2. In Augsburg fand sich eine Patrizierfamilie die-ses Namens. sSiebmacher II. 152.1 Von dieser war Ulrich Artzt1519 Hauptmann des schwäb. Bundes wider Herzog Ulrich vonWürttemberg. sSattler II. 3 und Beilage 1.)
3. Auch erwähnt Mannstein's Adels-Lerikon einer sächsische nFamilie v. A., wovon einige Mitglieder zu Freib nrg begraben liegen.Nähere Aufklärung außer den: Wappen wird dabei vermißt.
Asbeck. Die Familie geHort zum Uradel u. zu den fürstl. bent-heim'schen Vasallen. Fridericus de Asbecke Zeuge in einer Urkundedes Herzogs Heinrich von Sachsen 1225. Die v. A. zu Bergen u.Münsterhauscn in Holland sind Freiherren, die in Gröningcnnicht. Die Familie hat sich auch nach Bayern verzweigt. In denStiftern Metulen und Nottulen ist sie aufgeschworen.
sUrk. Buch für Nieders. II. 199. — v. d. Knesebeck. — v. Lang 39. ^v. Zedlitz. — Journal offic. du Roi des paysbas, 1825. — Dipl. Jahrb.für den preuß. Staat, 1843. S. 239. — v. Ledebur I. 21. III. 184. —v. Hcfner, baycr. Adel S. 26. Taf. 21. —- v. H.)
Aslwth, österreichisch; im I. 1857 stand Josef v. A. alsHauptmann im 24. Inf. Reg. u. Ludwig v. A. als Oberst im 55. Inf.Regiment. sMilit. Scheins
1. Asch, ein ehemaliges Nittcrgeschlecht in Schwaben,welches 1969 erscheint, die Burg Asch im jezigen württ. ObcramtBlaubeuren besaß. Noch 1497 erscheinen Großhenz nnd Paul v. A.in einer lind au er Urkunde. sMone V. 412. — Griesinger 69.)
2. ch Asch, eine bayerische Familie, welche zu den Vasallendes Hochstiftö Regensburg in der ersten Hälfte des 15. Jahrh.gehörte. Sie führte drei Sparren im Schild.
3. Asch, ein landshuter Patriziergeschlecht, führen einenBaum durch eine Krone gesteckt im Schild; später gcviertct mit demder Asch mit den Sparren. Am 27. Sept. 1729 erlangte das Ge-schlecht vom Kurfürsten Karl Albrecht von Bayern den Freiherrnstandmit dem Namen Asch v. Asch auf Oberndorf. Das Geschlechttheilte sich um diese Zeit in drei Linien, wovon aber nur noch eineblüht. (Gcu. Jahrb. des deutsch. Adels auf 1846 u. f. — v. Lang 97. —Joh. Vettert fast. cons. Landishut. in Oes. rer. boic. script. T. II. p. 761 u. f.
Asch 43
— Siebmacher I. 81. V. 121. — SiebenkecS II.Abschn. 13. Heft.— Taswenb.der frhrl. Häuser, 1854. — v. Hefncr, baycr. Adel, S. 26. Taf. 21.f
4. Asch. In Rußland befindet sich auch eine freiherrl. Familiev. A., welche sich aus dem Oesterreich! scheu dahin gewendet hat.Dieselbe wurde von Kais. Franz I. in der Person des Friedrich v. A.,kais. russischen Staatsraths, am 11. Dez. 1762 in den Freihcrrn-stand erhoben. Ob das in Rußland n. jenes in den Niederlandennnd in Preußen begüterte Geschlecht v. A. van Wyk gleiche Ab-stammung mit dem bayerischen haben, kann man nicht mit Gewiß-heit sagen. Der rnss. Familie gehörte Johann Frhr. v. A., russischkaiserl. Minister-Resident in Warschau, an, welcher am 27. März1783 ebenfalls in den Reichsfreihcrrnstand erhoben wurde.
fKrebel, gencal. Handbuch vom I. 1774. — Dipl. Jahrb. für den preuß.Staat, 1843. S. 285, welches gleiche Abstammung anzunehmen scheint,wie auch Sicbenkccs au oben angeführter Stelle.)
5. Asch v. Aschcurch. Der kaiserl. russische Polizeidirektor zuPetersburg, Friedrich A., wurde am 11. Sept. 1759 mit obigemBeinamen in den Ncichsadelstand erhoben.
1 Aschach, ein Dorf, Gerichts Mitterfels in Niederbaycrnvorm Wald, hat seinen eigenen Adel gehabt. Sie waren Ministerialender Grafen v. Formbach. Bereits 1994 kommt ein Pernhart d e A.im Gefolge des Grafen Dietrich v. F. vor u. 1996 derselbe Bernhardmit seinem Bruder Reginold. Ein Pernhart de Asch aha, vielleichtderselbe, noch 1139, alle in Kloster Formbach'schen Urkunden. —Walther de Ascha 1199 in reichersberg'- u. Heinrich de Askahe1215 in ranshofcn'schen Urkunden.
(O. S. - M. B. III. 391. 594. IV. 13. 14. 32.)
ch Aschach». Ich finde im v. Ecker'schcn Wappenbnch (Mss.)unter dem bayer. Adel ein Wappen Aschacher, hat einen geflügeltenLöwenkopf im Schild. Item ein anderes Wappen dieses Namens,hat den Schild mit Spizen getheilt. Eines von diesen beiden wirdwol den obgenannten v. Aschach angehören. sO. S.j
ch Aschaffciiburg. Berewis v. A. nnd Mcgenlaus, sein Bruder,erscheinen neben dem Grafen Berthold v. Nüring en (Nassau) unddem besonders genannten Markolf, Probst zu Aschaffenburg, undandern als Zeugen in einer erzbischöfl. Mainz'schcn Urkunde v. 1136.
(Mone II. 433.f
1. ch Aschau (ihr Schild: Ein goldener Dreiberg in einem asch-farbenen, gewöhnlich schwarzen Feld), ein altes bayer. Adelsgeschlecht,dessen Burg Aschau, jezt Hohenaschau, nicht weit vom Kicmseean der bayer.-tirol. Gränze liegt. Chnonradus de Askoe 1159 inBriefen des Klosters Herren-Ki emscc. Derselbe wird in einer andernUrkunde desselben Js. ministerialis comitis gebehardi de Sulz-pach genannt. Chunradns (wahrscheinlich derselbe) deAschooe mitseinem Sohn Otto ibidem 1199 n. s. w. Friederich Asch an erv. A.war der Lezte seines Stammes. Er ist nicht lange vor 1421 gestorben,da in gedachtem Jahr noch der Prozeß um sein Erbe geführt wurde.
— Die Freiberg u. die Preising v. Hohenaschau haben darnachdas Wappen geführt. (Hund I. 168. — M. B. II. 299. 316. 353.)
2. Aschuu zu Hohenstein ». Uoscnbcrg. Der Landschaftausschußrathin Kärnthen, Franz v. A., und seine Ehefrau Elisabeth Wühl-st ett er v. Mauren n. Köstlan erlangten am 6. Mai 1664 denR. Freihcrrnstand mit Wappenbesscrung u. Beinamen. sR. T. A. R.^j
3. -s Aschau zu Feilhoscu u. Eibiswald. (Schild schräg getheilt,oben ein Roß, unten drei Sterne.) Von diesem Geschlecht, das ausKärnthen stammte n. bereits erloschen ist, erhielt Franz Aschauer
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