Ase — Asp
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st Akenhainicr. (ZweiBalken.) Aschurim de Asinhaim 1)49 imTraditionskodex des Klosters Ranshofen. Derselbe noch 118».Eberhart u, zwei Otten o. Aescnhcim 1296. Johannes der Asen-hamer st 1393 und Konrad st 1389, liegen zu Osterhofen. HansA. zu Nsenhcim (Pfarrkirchen) steht in der bat) er. Landtafel 1499.sM. B. III. 253. 269.)
1. st Isfeld. Dieses Geschlecht stammt aus Frankreich undheißt ursprünglich Bidal. Peter B., Generalagent der K. Kristinevon Schweden in Frankreich, Italien und Spanien, wurde am12. Okt. 1653. von ihr in den Freiherrnstand erhoben, mit Wildcn-brnch in Pommern und Hcrsefeld im Bremcnstchen belehnt, der-gestalt, daß er sich Frhr. v. Wilden bruch und Herr v. As selb,wie er Hersefcld umtaufte, zu schreiben berechtiget sein sollte. Erwurde später Resident Lndwig's XIV. von Frankreich in Hamburg u.Nicdersachsen. Einer seiner sechs Söhne, Klaudius Franz B. v. A.,wurde um 1699 zum Marguis v. A. erhoben, und war znlczt Mar-schall von Frankreich geworden. Er hinterließ zwei Söhne, KlaudiusStefan u. Joh. Wilhelm v. A., n. zwei Töchter. sGauhe II. Anhang1352 u. f. — Mannstcin, Ad. Lcr- — Ersch n. Gruber, Encycl- VI. 70.- Zedier, Univ. Lex. II- Snppl. znB. — v- H. — v. Ledebur nnt. Bidal.)
2. st Isfeld, ein Geschlecht, dessen Stammhaus im jczigen württ.Oberamt Künzelsan gelegen und das 1657 erloschen ist.
so. Hcfncr, st schwäb. Adel S. l.)
3. Isfeld, Aßfeld, ein in Böhmen, Schlesien u. Mährenvorgekommenes adliches Geschlecht, aus welchem 1737 Joh. Wenzelv. A. Herr auf Puchlowitz und Assessor der Landeshauptmannschaftzu Glatz war. sGanhe II. 1352 u. 53.)
Asheim. Cunradus de Ashain unter den adlichcn Zeugen ineiner St. Gallen'schen Urkunde vom I. 1249. Cunrad v. Ashain1429 besaß Zchent bei Villingen in Schwaben.sMouc VIII. 238. 367.)
Asuiwnt, Assimont. Die von A. stammen ans Languedoc undgeh ören zu den Mitgliedern der französ. Kolonie bei Berlin; sie be-finden sich in preuß. Kriegsdiensten seit der Mitte des 18. Jahrh.sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 24.)
Isla. Edcllcnte dieses Namens kommen im 12. Jahrh. in Thü-ringen vor. sMannstein, Ad. Lex.)
st Aslc (Assel), wahrscheinlich ein Ministerialen - Geschlecht dergleichnamigen, frühzeitig erloschenen Grafen v. Assel (s. d.). Hart-mannus de A. unter den Zeugen in einer hildeshcim'schcn Urkunde1186, ebenso Hugo de A.1298. Theodcricus n. Godcfridus de Aslain walkenricdcr Urkunden 1287 n. 92; Hugo de Asla ebenso 1324und Dietrich 1358. Heinrich v. A., Ritter, 1365.
(II. B. für Riedels. I. .3. 12. II. 323. 326 fs. 344. III. 138. 206. 211.)
st Asm. Dieses Namens finde ich ein Wappen zum bayerischenAdel gehörig, hat eine Tuchscheere im Schild. sO. S.)
Asmuth, gen. Wallmout. Der fürstl. sachsen - gothaische undgräfl. leiningen-hardenbnrg'sche Hof- u. Regicrnngsrath, auchKreisgcsandte der Grafschaft Limburg, Joh. Daniel A., gen. W.,wurde am 1. Juli 1762 in den Adelstand erhoben,sv. H., Samml. — v..Lcdcbur I. 23. III. 184.)
st Asp. »Herr Konrat v. Aspe" stiftete einen Jahrtag in derKirche zu Wiltingen (Baden), wird 1429 als „selig" aufgeführt.sMone VIII. 241. 245.)
1. st Aspach, ein Edelngcschlecht in Thüringen, woselbst sich !
sein Stammhaus gleichen Namens befand. ES erscheint dasselbe um1223 n. ist im 17. Jahrh. mit Kristof Ernst v. A. erloschen. s Brückner,Samml. II. 8. St. S. 31 n. 7. St. S 35. — v. Ledebur I. 23. — v. H.)
2. st Aspach, ein ritterliches, in Oesterreich u. Steyermarkangesessen gewesenes Geschlecht, welches nm's I. 1344 erscheint; eskommt bis 1437 vor und ist später erloschen. fWisgrill I. 169.)Wappen: Zwei krcnzwcis übereinander gestellte Dreschflegel mit Eisenbeschlagen in Gold. sv. H. — Schmutz I. 71.)
B cm. Ich meine, in den beiden Artikeln Aspach wird ein undanderes irrig sein. Denn es werden die A., welche die zwei Pfeile imschräg gcthciltcn Schild führten, in Urkunden nie als thüringischer,sondern immer als bayerischer oder auch steyerischer Adel aufge-führt. Man findet sie auch als Herren v. Elspach u. Ering auf-geführt, welch lezterer Ort am Inn liegt. Leonhard v. A., Pflegerzu Aukens)ein, war 1446 beim großen Aufgebot des steycr. AdclSgegen Ungarn. Er war des Wappens mit den Pfeilen, und nachAussterben dieses Geschlechts haben es die v. Mind o r f geerbt. sErmatricula stircnsc mSS.) Es wird sich also wol Schmutz in Ansehungder Wappcnsiguren dieses Geschlechts geirrt haben. Dabei will ichnicht als unmöglich bestreiten, daß ein Zweig der ebengcnanntcn v. A.sich auch in Thüringen vorgefunden habe, will aber die Richtigkeitdieser Angabe auf weiteren Beweis stellen, sv. Hcfner.)
st Aspan zum Haag, chehin ESpin, Espan und endlich Aspanvon oder zum Haag genannt (im Schild ein Schrägfluß, später ge-istertet mit Albrechtshcim), war ein altcö, in Ober- und Nieder-österreich begütertes freihcrrl. Geschlecht, welches Li cht enh aa g,Harthhaim u. Wimbspach besaß. Es erscheint solches im 1.1282und wurde am 25. Juli 1598 in der Person des Jakob A. v. H. inden Frcihcrrnstand erhoben. Im I. 1645 ist die Familie mit Hans
Joachim Frhrn. A. v. H. erloschen. sO.S.— v. Hoheneck III. Snppl. 32.11.597. — Wisgrill I. <61. — Gauhe II. 29, welcher aus Aspan u. Aspanv. Haag zweierlei Geschlechter macht. — v. Mcding II. 21. — SiebmacherI. 20. — Spcncr, hist. ins. p. 379. tab. 15. — v. H.)
st Asparn. Die Herren v. A. führten den Namen von der heut-zutag gräflich breuner'schen Herrschaft Asparn a. d. Taya. Sie er-scheinen schon 1125 als Ministerialen von Oesterreich; eine fortge-sezte Stammrcihc ist von ihnen nicht vorhanden. Im I. 1439 mögensie mit Wilhelm Turß v. A., Domprobst zu Wien, erloschen sein.sWisgrill I. 164 u. f.)
st Aspelluunp, ein altes ritterliches, gegen Ende des 16. Jahrh.ausgestorbenes westfäl. Geschlecht, welches vom 13. bis 15. Jahrh.vielfach in Urkunden vorkommt, sv. Ledebur I. 23.)
st Aspcnstcbc. Daniel v. A. Zeuge in einem halberstadt'schcuBrief 1293. sUrk. Buch für Nicdersachsen II. 43.)
st Aspcrg. Die Grafen v. A. waren ein Zweig der Pfakzgrafenvon Tübingen, u. nannten sich v. Asberg, vulgo Hohenasperg,denkwürdiger Erwähnung. Graf Ulrich v. Asperch der erste dieserLinie urkundlich 1263 — 76. 1365 war Frau Lutgart v. A. (eineTochter Graf Ulrich's II. v. A.) Priorin im Prediger - Fraucnklosterzu Pforzheim. sMone III. 125. 217. 219. 227. V. 220. VII. 199.)
Aspcrgcr zu Grub, ein Edelngcschlecht in Niederöst erreich,welches daselbst von 1329 bis 1692 vorkommt; man weiß wenig vondieser Familie, selbst nicht, ob die A. v. Steinbach eines Geschlechtsmit denen zu Grub waren. sWisgrill I. 167. — v. H.)
1. stAspcrmont, Flugi iwn, eine graubüudtische Familie, welchevon den st Herren v. Aspermont das Wappen, das Schloß unddie Herrschaft A. im Bisthum Chur geerbt haben. Sie haben auch