42
Arn — Arlv
v. Arnstein.— Ritt.Nathan Adam v. Arnsteiner, Großhändlerzu Wien, wurde 1798 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 41. 97. 157. u. Erg. 41. - v. H.)
2. Anistcincr v. Mldc»h»»g, ein noch im 16. Jahrh. in Ober-österreich blühendes Geschlecht.
Ar»sw»ldc. Diese Familie gehört zum Uradel n. erscheint 1274in Thüringen. Zedier und Mannstein halte» das Geschlecht füreinerlei mit Arenswald. Andere Schriftsteller behaupten das Gc-gentheil. Hermanns de Arnswalt et H. filius ejus sind 1366 Zeu-gen in einer Urkunde des Stifts Walkenried. sU. Buch f. Nieder-sachs. II. 382.) Uebrigens hat die Familie ihre Besiznngen inBran -denburg, Pommern u. Thüringen. (Schild: Schrägbalkenmit 3 Rosen.) so. d. Knesebeck, Taschcnb. d. Ad- in Hannover. — Grote,hannövr. Wappcnb. C. 58. ^ Mccklcnb. Wappcnb. — Zedier, llnlv. Lcr-,Suppl. S. 397. — Grundcmann S. 57. — Sinap II. 594. — Zcitfuchs,stolbcrg. Hist. S- 365 u. f. — v. Hcfncr, sächs. Ad. S. 2V. Taf. 19; Meck-lenburg. Adel S. 5. — V .Ledebur I. 16. — Tyroff II. 133.)
Ars» v. Mr», ein ungar. Geschlecht, aus welchem Peter A.v. B. k. k. Hauptmann im 18. Inf. Reg. 1856 war.
(Oesterr. Milit. Schcm. v. 1856. — Kncschke.)
Arpcau. Diese Familie stammt ursprünglich aus Savoyen,wo sie im 13. Jahrh. ansässig war. Von da wendete sie sich in dasWaadtland. Karl v. A rpeau, dessen Mutter eine geb. v. Gal -latin war, geb. d. 26. März 1862 zu Freley bei Nyon, ein Sohndes knrhess. Hauptmanns v. Arpe au, trat in württ. Militär-dienste, und wurde — in Berücksichtigung seiner Vermählung mitAlexandrinc Gräsin V .Urach, einer Tochter des Herzogs Heinrichvon Württemberg aus ungleicher Ehe — am 19. März 1836 in denwürtt. Grafenstand erhoben. Graf A. wurde nach einigen Jahrenwieder geschieden und ehelichte in zweiter Ehe Anne Marie Luise, geb.Dellieret. sE. S- — v. Hefner, württ. Adel S. l. T. I.)
Arpergen, ein altes rittermäßiges Geschlecht, von dem nur be-kannt ist, daß Nikolaus v. Arpergen im I. 1368 ein Viertel Landan Dietrich v. B re m e n verkaufte. sMußhard 89. — Mannst. Ad. Lex.)S. Arbergen, welches wahrscheinlich einerlei mit Arpergen ist.
Arps v. Arpshovc». Karl Georg Arp s, Großhändler zu Nervain Liefland, erlangte am 28. Juli 1791 die Reichsfreiherrnwürde.sManusc.)
1 Arrnrdi, ein adlichcs Geschlecht, das am 17. Febr. 1569 dieLandmannschaft in Görz erlangte. sO. S.)
f Arras. Dieses Namens gab oder gibt es zwei, wahrscheinlichselbst drei, ganz verschiedene Geschlechter. 1. Ein altes tricr'schesritterliches Geschl., welches bereits 1377 erloschen ist. Seine Stamm-burg Arras liegt an der Mosel.
2. Ein adliches Geschlecht in Sachsen zu Leisnitz bei Leipzig.Diese Familie ist in der Mitte d. 18. Jahrh. ausgestorben, v. Uechtritz,Nachr. adl. Famil. IV. 26. handelt von ihr.
3. Eine adliche Familie v. Arras in Liefland, welche sichArras v. Arentzdorf nannte, n. sich um 1613 nach Schlesienwandte, in das Fürstenthum Tesche». Es ist unentschieden, ob sienicht eines Stammes mit der vorstehenden sei. sv. Mcding III. 13.^ Sicbmacher I. 169. — Zedier, U. L. — Gauhe II. 25. — Hall. Litt.Zeit- v. 1828. — V .Zedlitz. — Estor, Ahncnpr- — Mannstcin, Ad. Lex.— Humbracht 74. — Sinap II. 595. — v. Ledebur, pr. Ad. Lex. — v. H.)
Arrcggcr v. Wildcnjkcg. Im 12. Jahrh. war Urfuß Arreggeru.1591 Lorenz Arregger Schultheiß zu Solothurn. Frhr. ViktorJosef erprobte im I. 1812 16 adliche Auen zum Behuf der Er-
langung des kais. öfter r. Kammcrhcrrnschlüssels. Sein Vater ViktorLorenz A. v. W. erhielt am 5. Juli 1749 die Frcihcrrnwürde.
(Taschcnb. d. frhrl. Häns. 1848.)
-f Arschcnio, ein adlichcs Geschlecht, wurde am 11. April 1566landständisch in Görz. sO. S.)
1. f Arter, ein adliches Geschl., kommt seit 1515 in Krain vor.Josef v. A. auf Auckcnstein erhielt 1661 die Matrikel daselbst.
(O. S.)
2. Arier, Franz, kais. österr. Major, wurde 1839 geadelt.
sA. A. Z. von 1839.)
-f Artcrc». Ulricus et Fridcricus de A. testcs in einem Brief desStifts Walkenricd 1252. Sifrid de Artcre 1253. Item Petrusde Artern 1368. sllrk. Buch für Nieders. II. 198. 297. III. 54.)
Arth», f. Hasner v. A.
1. Arthabcr, Rudolf, Bankier in Wien, erlangte am 6. Sept.1841 den Adel. sKneschke.)
2. Arthabcr v. Arthascii. Johann Ernst Arthaber erhielt am25. April 1666 Bestätigung seines Neichsadelstandcs u. Wappcnbesse-rung mit Beinamen. (Vielleicht mit Arthofer einerlei; s. dies. Art.)
st Arthofer. Diese Familie erlangte am 31. Okt. 1554 von Kais.Ferdinand I. den Adel u. besaß den Edclsiz Scheibenhof in Nicder-österreich. In die Landschaft war sie nie aufgenommen; im 18. Jahrh.ist sie abgestorben. sWisgrill I. 156. — v. H.)
Arthur», f. Hcntzi v. A.
Actis, eine Familie, die zum ältesten Adel Frankreichs gehört
und woraus Noö d'Artis de Beguignolle nach Preußen
kam und bis 1713 Oberst daselbst war. Friedrich Wilhelm I. ertheilte
ihm eine Ancrkennungs - Urkunde seines alten Adels am 23. Nov.
1718; die Fam. blüht noch jezt in Preußen, sv- Zedlitz. — v. Lede-bur I. 21. 49. — Preuß.Wappb. II. 79. — Schles. Wappb. n. 348.)
1. Artncr und Artncr v. Kirchcr», eine dem Nitterort Gebürgeinverleibt gewesene Familie. (Biedermann, Gebürg, I. Verzcichniß.)JmJ. 1715 wurde d. gewesene knrtrier'scheu. herz, lothringen'scheRath Johann Michael (nach andern Wilhelm) Art »er wegen seinesadlichcn Herkommens in den Ncichsritterstand mit v. K. erhoben. Obderselbe zu der ehemaligen rcichsrittcrschaftlichcn Familie gehörte unddas bei Siebmacher V. 43 unter den österr. Familien angeführteWappen der einen oder der andern der vorgenannten Familien zu-stand, ist nicht angegeben, sv. H.)
2. Artncr, österr. Adel; Rudolf v. A. war 1856 Hauptmannim k. k. 6. Inf. Reg. fOcstcrr. Milit. Schein, von 1856. — Kncschke.)
Artopcus, genannt v. Dcckh. Kristof Artopeus, herzoglichsachsen-Naumburg'- n. zeiz'scher geh. Rath u. Kanzler, und seinBruder Heinrich A., geh. Rath u. Kanzleidirektor des henneberg'-schcn Antheils, erhielten am 2. Dez. 1766 die Reichsritterwürdesammt dem Beinamen. — S. den Art. Beckv. Leopoldsdorf.
Artstcttcr ». Artstctte», alter österr. Adel, der schon 1268 inUrkunden erscheint, dessen ununterbrochene Stammreihe aber erst um1439 beginnt. Im Anfange des 18. Jahrh. sollen sich die v. A. nachBayern gewendet haben, woselbst sie aber in neuester Zeit nicht mehrvorkommen. (Sieben. I. 37. — Bucelini, gen. not. Germ. — v. HoheneckI. Bd. — Wisgrill I. 157 u. f. — v. H.)
Arvalowsky v. Clarfcld. Johann Wenzel A. wurde 1758 wegenbewiesener Treue mit v. C. in den Reichsadelstand erhoben.sM. v. M. 157. - v. H.)
-f Arweilcr, ein ausgestorbenes Geschlecht an der Eifel.sv. Zedlitz. — Fahne I. 11.)