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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Arnk Arns

Hauptlinie theilte sich in das zehdcnick'sche Haus und iu das fre-denwald'schc; crsteres iu die magdeburgischcu und fränkischenZweite. Der boitzeuburg'sche und zichow'sche Zweig wurde am2. Okt. 1786 in den preußischen Grafeustand und 1856 dieHerrschaft Boitzenburg zu einer Grafschaft erhoben. HeinrichFriedrich v. A., Gesandter am französischen Hofe, erlangte 1841vom K. v. Preußen ebenfalls die gräfliche Würde. Im 1.1866standen 54 Offiziere des Namens v. Arnim in dem preußischenHeere. fViclc Schriftsteller haben über dieses Geschlecht geschrieben; dievorzüglichsten mochten sein: v. Zedlitz I. Bd. n. 2. Snppl. Mannstcin,Ad. Lex. Gen. Jahrb. des deutschen Adels von 1844 u. s. Geneal.Taschb. der grast. Haus. 1844. Mecklenburg. Wappenb. Allg. gen.Handb. I. S. 426. Bucclini, German. IV. p. 26. König I. 1 14.

Angcli, Holstein. Chron. S. 62. Dessen Annalcs p. 36. Grossers, laus.Merkw. Grnndcmann, Versuch einer Uckermark. Adelsh. I. 64 u. f., woein vollständiger Stammbaum zu finden ist. Biedermann G. Tas. 34u. f., u. A. T. Tas. 34. Dicnemann, vom Joh. Ord- S. 214. 188.Gauhe l. 26 n. f. II. 26 u. f. v. llechtritz, dipl. Nachr. V. S. 1 u. f.Dessen Gcschl. Reg. I. 37 n. 76. Versuch eines Geschl. Reg. der v. Ar-nim (v. Grafen v. Benst) in dessen Bcitr. zur sächs. Gesch., besonders dessächs. Ad-, I. St. Alteub. 1761. gr. 8. S. 1 u. f. v. Lang, baycr. Ädsb.I. 86. Siebcnkceß I. Bd. 1. Abthl. S. 246 u. s. Siebmacher 1. 168.

Snppl. III. 6. Tas. v. Mcding I. n. 21. III. n. 9. Tyroff II.T. 176. - v. Ledebur I. 17. III. ,83. - Sächs. Wppb. II. 39. - v.Hefncr,prcuß. Adel S. 1. Tas. 1; bayer. Adel S. 67. Tas. 72; sächs. Adel S. 26.Tas. 19; mecklcnb. Adel S. 5. T. 1.)

Arnkhoscr zu Nodijscn, ein niederösterr. Geschlecht, wel-ches iu der ersten Hälfte des 16. Jahrh. ausgestorben ist.sWisgrill I. 156. v. H-1Arno, s. Schneider v. A.

1. Arnold. Am 25. Aug. 1699 wurde in Salzburg die kaiserl.Adelsverleihuug für Vitus v. A. veröffentlicht. Derselbe erhielt 1714die Landstandschaft im Salzburgischen, sv. Schallhammcrn 47. 143.)

2. Arnold, Johann Georg, k.k. Oberstwachtmeistcr, erhielt imI. 1702 den rittermäßigcn Adel. sM. v. M. 97. v. H-1

3. Arnold, Benjamin, sch lesisch er Gutsbesizer, wurde im I.1727 in den böhm. Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 119.1Am 6. Nov. 1741 erlangte derselbe bei der Huldigung in Breslauvom K. Friedrich I. von Preußen den Freiherrnstand; die Familie istbei Crossen begütert. Im I. 1828 hat der König v. Preußen demLandcsältcsteu, Hans Kristian v. Arnold auf Läsgen, gestattet,den Namen und das Wappen des v. ehrenb erg'schen Geschlechtesannehmen und sich v. Aruold-Ehrenberg schreiben zu dürfen.Diese Linie starb 1849 wieder aus. sv. Zedlitz I. B. u. 1. u. 2. Snppl.

Diplom. Jahrb. für den prenß. Staat, 2. Abth. S- 62. v. LedeburI. 19. III. 183. - v. Hefncr, prcuß. Adel S. 33. Tas. 38.1

4. Arnold, Johann Gottlieb, Stabskapitän im v. Gillern'-s chen Grenadier-Bataillon, erlangte am 14. Febr. 1786 den preuß.Adel. sv. H. - v. Ledebur I. 19. - Prcuß. Wappenb. II. 73.1

5. Arnold (Arnolt), Karl Ferdinand, Professor der Wundarznei-kunde zu Wien, erlangte im I. 1795 den rittermäßigen Adel mitv. Dobroslau". sM. v. M. 97. v. H. - v. Ledebur I. 19.1

6. Arnold, Fr., k. k. Major, erlangte 1856 den rittermäßigenAdclstand. sA. A. Z. von 1856.1

7. Arnold - Ehrcnlmg, eine unterm 17. Jan. 1828 von Preußengeadelte Familie, die mit Erwerber des Adels wieder ausstarb.

sv. Ledebur I. 19. Prcuß. Wappenb. II. 74-1

8. Arnold v. Dodrosln». Johann Arnold, Postverwalter zuGrüneberg iu Schlesien, erlangte am 27. März 1665 den böhmi-schen Adel mit v. D. sv. Ledebur I. 19. - M. v. M. 97. - v. H.1

9. Arnold v. Fcwenau. Ihr Wappen gibt unter denGeadelten"Siebmacher IV. 18.

16. Arnold v. Spiringcn, eine schweizer Familie im KantonUri; sie kommt schon 1294 vor. Im 18. Jahrh. erhielten JakobJosef u. Franz Dominik, Gardehauptlcutc im päbstlichen Dienste,die Freihcrrnwürdc. sv. Zedlitz. Leu, schw. Lex- I-344.1

11. Arnold ».Toblnch, haben sich ursprüglich blosv. Toblach"geschrieben, bis die Brüder Arnold und Erbo v. T. das Geschlechttheilten und die einen sich A. v. T., die andern Erben v. Toblachnannten. Die leztere Linie ist um 1376 ft. Die Linie der Arnoldist mit Kristof u. Ulrich A. v. T. erloschen. 1556 verkaufen die Vor-münder des Erbtöchterlcins Helena A. v. T. das PallhauS zuTob -lach au den Pfleger Joachim Winkelhofer daselbst, der es unterdem Namen Englös gefreit erhielt, auch das Wapven (in Roth eineweiße Kugel) der A. v. T. annahm, sv. Mayerhofen, Mss.1

12. Arnold i» Todlnch, ein anderes Geschlecht als das tiro-lische dieses Namens, präteudirte jedoch Abstammung von demselben;es wurde 1716 in die niederösterr. Landmannschaft aufgenommenund war bereits am 11. März 1767 in den Freiherrnstand erhobenworden. In Niedere st erreich ist die Familie um 1727 erloschen.

sWisgrill I. 152. - v. HI

Arnoldi, Johann, fürstl. Nassau-oranien'schcr geh. Rath,wurde am 2. Juni 1863 geadelt. Seine Nachkommen befinden sich imNassauischen, sv. Hefner, Nassauer Adel S. 11.1

ft Ariioldshcim. Heintzcmann v. Arnoltzheim, ein Edelknecht,und die Bürger der Stadt Selz (Elsaß) vertragen sich in einemStreit mit dem Stift daselbst 1355. sMonc II. 44.1

Anioldt )N Uomisclh, warcn.Edelleute in der jungen Pfalz,führten eine Amsel oder Rohrdommel im Schild. Rohrenfels liegtim Gericht Ncuburg a. d. Donau. Kristof A. 1544 fürstl. Sekretariuszu Eichstädt, schrieb sich auch v. Otting und Schw eins paint.Mathes A. zu R. 1545 u. s. w. sO. S. Hund III. 224.)

Aniolt o. Dobroslau. Karl Ferdinand Arnolt, Primator zuPrag, wurde im I. 1725 mit v. D. in den böhmischen Adelstanderhoben. sM.v. M., Erg 236. v. Ledcb. 1.19; vgl. ob. Arnold 5.U.8.1

1. st Arnoult, eine im Luremburg'schen seßhafte adliche Familie.Kaiser Karl VI. erhob im I. 1716 einen Zweig des Geschlechts mitdem Beinamen v. Meissenbourg in den Freiherrnstand; ein andererZweig erhielt mit dem Frciherrnstand den Beinamen Soleuvre vondem gleichnamigen Gute, welches demselben gehörte.

sButkcnS, Troph. de Brak. T. II. p. 183. v. H-1

2. Anioult, Benjamin, wurde 1728 vom Kaiser iu den schle-sischen rittermäßigen Adelstand, von K. Friedrich II. von Preußen1741 in den Freiherrnstand erhoben, sv. Ledebur I. 19.1

1 Arupcck, Aernpcck, Eurnpeck. Hans A. zu Emerstorf (Pfarr-kirchen, Niederbayeru) 1515. Thomas A. 1557. sHund III. 224-1

1. Arnsberg, Arcusberg, alte mächtige Grafen in Westfalen,welche schon zu König Wittekind's Zeiten blühten. Der erste Grafv. Arnsberg, welcher in der Geschichte erscheint, war Otto I., imI. 933 Oberster im Heere Kaiser Hcinrich's des Voglers. Von 1676an kann die Stammreihe mit Gewißheit fortgeführt werden. DieGrafen lebten in steten Zwistigkcitcn und Fehden mit den Erzbischöfeuzu Köln und selbst mit den Kaisern. Im I. 1368 am 25. Aug. ver-kaufte Gottfried Graf v. A. seine Grafschaft Arnsberg an das Erz-stift Köln, u. starb 1371 zu Köln ohne Kinder, nachdem sein Ge-schlecht grade 366 Jahre in der Geschichte geblüht hatte. sErsch und