Ark — Arn
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Bischöfe zu Utrecht u, Lüttich. Am Ende des 16. Jcchrh. ist dasGeschlecht erloschen. sTromsdorf, Geogr. p. 419. — Bncclini, Stemm.P. l. — Ganhe II. 17. — Lucä, Fürsteusaal S. 1108. — v. H l
1. 1 Arkcii, Arckcn, v. d. Arck, v. d. Arcken, ein kölner Pa-trizicrgcschlecht, welches 1287 erscheint und im 16. Jahrh. erloschensein mag. sFahneJ
2. 's Arkcn. Auch in Coblenz gab es ein gleichnamiges Ge-schlecht, welches aber ein anderes Wapp. führte. Schild: in N. einens. Balken und ein Glevenrad. sFahne I. 7. 8. II. 2.1
Armaiisberg, Armanspcrg, Arnsberg, Arensberg. Diese Familieist Uradel in B ayern. Sie wurde am 21. Sept. 1719 vom Kur-fürsten Maximilian Emanuel in den Freiherrnstand und am 7. Juli1796 in den Grafenstand erhoben, Lang 15. — Sielnnacher 1.80.V. 28. III. 149. — Bayer. Wappcnb. — Gen. Taschcnb. d. gräfl. Häuser,1844 u. f. — v. Hormaycr, Taschenb. für Vaterland. Gesch., Jahrgang 1831.S- 246. — v. Hcfner, bayer. Adel S. 5. T. I. — Hund III. 227. — v. Hst
Armfcld, in Pommern; schweb. Adelsdiplom vom 26. Juli1648, Freihcrrndiplom vom 5. Juli 1731. s> Zedlitz^ Ad. Lex. I. 21.Schwed. Wappb. v. 1746, Tab. 50 u. 34. — Brüggemann I. 9. Hptst-1
1. Armin, ein altes, ursprünglich W estfalen angehöriges Ge-schlecht, welches 1826 auch in Bähern begütert war, n. dessen Mit-glieder theils in preust., theilö in bah er. Diensten stehen. Es er-scheint bereits 1186 in Armin v. Sieben eichen, welcher leztercName von sechs Brüdern n. deren Vater, Ritter Wolfram, her-rühren soll, welche tapfer im Kreuzheere fochten, weshalb die Familienoch 7 Eichen im Wappen führt. sGen. Jahrb. des deutschen Adelsv. 1846 n. f. — v. Lang, bayer. Adelsb. S. 85 u. 86. — Tyroff, bayer.Wappcnb. — v. Ledebur I. 17. III. 183. — v. Hst
2. Armin, ein rheinländ-isches Adelsgeschlecht, dessen Schildgeviertet ist; I. u. 3. Feld "gegeneinander gestellte Greife, 2. u. 4. F.in R. ein s. mit r. Rose belegter Balken.
sv. Ledebur I. 17. - ^nd Taf. UIV. 108-1
Arnwnd, altes französ. Geschlecht, aus welchem Ferdinandd'Armond, Graf v. Lanrencin, k. k. General n. Obersthofmeisterdes Erzherzogs Rudolf 1869 das Jncolat in Oesterreich erhielt.
sKneschkcl
1 Armstorsscr, bayer. Adel, eines andern Wappens als die obenaufgeführten Abmstorffer, so auch Armstvrfser genannt worden.Diese A. führten: Gethcilt mit einem aufspringenden Hirsch. sO.S.1
's Arno», altbaherisch. Pertholt, Gotscalcus, Dictricus,Ulricus n. Hainricus de Arnowe, Zeugen in einer Kloster A u'-schen Urkunde 1135. Ebenso kommen Rüdiger 1156—66, und Hein-rich 1186 vor. sM. B. I. 131. 182 fsst
Armnild. Johann Gabriel Arnauld delaPericre kani1757aus Frankreich nach Preusten; er diente drei prcust. Königen imHeere u. hinterließ 14 Kinder, sv. Zedlitz. — v. Ledebur 1.17.ss
-s Arndorscr, Arnsdorfer, ein nied crösterr. Geschlecht, das um1466 vorkommt, am 26. Okt. 1495 von Kaiser Maximilian I. einWappen erhielt, und um 1537 erloschen ist. sWisgrilll. >52. — v. H .s
1. Arndt, Wilhelm August, Bankier in Warschan, erlangteam 17. Juni 1798 den preußischen Adel.
sv. Zedlitz. — Prcuß. Wappcnb. II. 73. — v. Ledebur I. 17. — v. H-1
2. Arndt, eine im Großherz. Posen seßhafte Familie, derenAdel am 5. Aug. 1841 von Preußen anerkannt wurde.
sv. Ledebur III. 183-1
3. -s Arndt v. Acrndtciireich. Gottfried, preuß. Konimissions-rath n. Besizer von Zobel, wurde am 29. Juni 1792 vom rhcin.
Reichsvikariat in den Adelstand erhoben, u. am 13. Nov. 1795 vonPreußen anerkannt; erstarb ohne männliche Nachkommen,sv. Zedlitz II. 73. — Prcuß. Wppb. II. 73. — v. Ledebur I. 17. — v. H-14. Arndt v. Weisstnfcldt. Leopold Arndt, Obcrl. bei d. Militär-ökonomickommission zu Stockeran, mit dem Beinamen V.W. 1785geadelt. sM, v. M, Erg. 236. — v. H l
-s Arndtcn. Heinrich Ernst v. A. war 1723 LandcSkommissär imbresla n'schen Fürstenthum.sv. Zedlitz. — Siuap 11.504. — v. Ledebur I. 17. III. 183. — v. H-1-s Arncburg. Dieses Geschlecht hieß eigentlich Waldeck — auchWoldeck — v. Arncbnrg, und gehörte zum mark. Adel. Sifriduöde N. ein Ministerielle d. Markgraf. Albrecht v. Brandenburg 1151.
sGauhc I. 2022 — Zedier I.II. 1268. — Dicnemann, Nachr. vom Jo-hann. Orden S- 343. 41. — Siebmachcr V. 145. — Cod. brand. XV. 6. —I. P. a Ludcwig T. VII. reliquiar. p. 9. 48. — v. H. — Becmanuor. topogr.bei dem Städtchen Arncbnrg. — v. Ledebur III. 131. Nr. 1. unter Wolbeck.;
-s Arncck, ein frühzeitig ausgestorbenes schwäb. Rittergcschlechtans der gleichnamigen Burg im jezigen württ. Obcramt Blaubcuren.sGricsingcr 58, s
-s Arncr, gehören Neuenburg an; sie erlangten 1753 vonK. Friedrich II. v. Preußen den Adel. sv. Ledebur I. 17. — v. H.ssAriictt, eine sächsische Familie, von der nur zweimal, im I.1737 und im I. 1745 in öffentlichen Schriften Erwähnung geschieht.sMannstcin, Ad. Lex.;
Ariifcld, Ferdinand, aus dem Anspach, gebürtig, Sammtbän-derfabrikant in den österr. Erblanden, wurde am 29. Febr. 1785geadelt. sE. S.1
-s Arnfeldc, Antfeld, ein altes brannschw. Adelsgeschlecht,welches von den Grafen v. Dassel u. vom Stifte C o r v e h Lehenbesaß. Im I. 1266 ist dasselbe bereits mit Heinrich v. Arnfcld
erloschen. sLctzncr, corvey'schc Chronik S. 83. ^ v. Meding I. 12. —Siebmachcr II. 123. — Bucelinus II. 45. — Mannstein, Ad. Lex. —, woauch das Wappen beschrieben ist. — v- H -1
Ariihard. Der Kaufmann Franz Karl A. in München erhieltam 25. Sept. 1854 eine Erneuerung des seinen Vorfahren von K.Rudolf II. am 2. März 1584 verliehenen Adelsdiploms. sO. S.1
-s Arichcim, ein g cldern'schcs im 1.1716 erloschenes Geschlecht,welches die Herrschaft Rosenthal unweit der Stadt Arnheim be-sessen hat. Dasselbe ist gänzlich verschieden von dem Gcschlcchtc derv. Arnim, welches auch öfters unter dem Namen v. Arnheim an-geführt wird. sGauhe I. 26. — Siebmachcr V. 36. — v. Ledebur I. 17-1Arnim, Arnimb, Arnimm, Arnem, Arnhcm, Arnheim, einesder ältesten Geschlechter, dessen Ursprung sich in dem Dunkel derVorzeit verliert. Ob dasselbe ursprünglich in Holland entsprossenund mit den v. Arnheim daselbst eines Stammes gewesen, stehtnoch zu erforschen. Vom 13. Jahrh. an kommt das Geschlecht inRiedl's Codex brandenb. sehr häufig vor. Ein Theil der Schrift-steller läßt dessen Ankunft unter König Heinrich dem Vogelstellerstattfinden, ein anderer mit Markgraf Albrecht dem Bär vonBrandenburg. Das Geschlecht breitete sich nach Pommern,Sachsen, in den Lausitzen, in Franken und Bayern auö.In der Uckermark findet man die v. Arnem schon 1286. DieFamilie theilte sich in zwei Hauptästc, in den biescnthal'schen undin den zchdenicker; erstercr wieder in das biescnthal - zichow'-sche Haus und in das biescnthal - gerswald'schc. Das zichow'-sche Haus theilte sich in die niederländischen, sächsischen undlähmen'schen, und das gerswald'schc in die boitzenburg'schen,gerswald'schen und schönermark'schen Zweige. Die zchdenicker