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(Gauhe I. 24. — v. d. Knesebeck, Taschenb. des Adels in Hannover. —v. Meding III n. ll). — Sinap I. 236. — Siebmacher l. 66, das vonGrundcmann angegebene Wappen — n. S. 167. das Wappen der schlcs.v. Arnsdorf. — Zedier, Univ. Lex., Suppl. II. S. 228. — Dänisches Wap-pcnbuch. Grote, hannövr. Wappcnbuch C. 5V. Mecklenburg Wappen-buch. — v. Zedlitz. — Ad. Fridcrici Fr. de conjugii dignitatc etc., carm.per dialog. dcscripta in honor. Fricdr. Arensdorf et Cath. de Iasmnnd.1613. 4. 16 Bog. — v. Ledebur 1. 16. III. 183. — v. Hefncr, baycr. Ad.S. 1; Mecklenburg. Adel'S. 5. — v. H.)
Arenswald (Arnswald), ein thüringisches Gcschl., welchessc hon 1247 erscheint, und ein verschiedenes Wappen von den prcuß.A. führt. sTyroff I. 132. — v. Ledebur I. 16.)
1. 7 Arcuthal. Stammhaus bei Sinzig a. d. Aar (Jülich),früher Boeveuberch genannt. Herr Roilman Herr v. Arendalekommt mehrmals im Grundbuch der Marktgenossenschaft zu Sinzigv. 1.1334 vor. sMone V. 417.)
2. 7 Arciithal, ein altes, eidliches kölner Patriziergcschlecht,welches sehr frühzeitig erscheint, einen g. Adler in Roth führte und1512 erloschen ist. Die Herrschaft Arenthal kam durch Verheu-rathung an die v. Wildberg u. nach deren Erlöschen an die Frhrn.v. Effern. (Fahne I. 16 u. II. 2 u. 216. — Sicbmacher II. 117.)
Amitschild, Ärentsschild, Arentskild. Im 1.1651 erhob die Kö-nigin Kristine von Schweden den Obersten Daniel Arentsen mitv. Arentsen in den Adclstand, und 1663 ward von dem KönigKarl XI. das Wappen und der Name des Generals v. A. vermehrtund beziehungsweise in Arentschild verändert. — Arentsenscheint von Bremen ursprünglich zu stammen.
fMußhard, brcm. Ritt. S. 81. — v. d. Knesebeck, Taschenb. des Adels inHannov. — v. Zedlitz. — Mannst., Ad. Lex. — Grote, hannov. Wappb. F.2.— Sinap II. 564. — Gauhe II. 18. — v. Mcding II. 21. — v. Ledeb. 1.16.)
h Arcsmg (Eresinger) zu Türggenfeld (zwei Strcitkolben ge-schrägt) erscheinen 1196; ein reiches Geschlecht, nicht zu verwechselnmit den Are sing crn v. Niedt im Jnnviertel, und mit den A. inLandshnt. Georg v. A. z. T. 1568 als dcr Lezte seines Geschlechts,sv. Hefner, bayer. 7 Adel S. 1. Taf. 1. - Hund III. 216.)
1. 7 Aresniger, Ersinger, ein anderes altbayer. Geschlecht,mit denen v. Schönbüchel Stamm - u. Wappcngenosscn; führten imSchild eine Krone, daraus ein Storchenhals hervorkommt. Stefanund Lcuthold die A. dieses Wappens 1415. Hainrich 1456.
(O. S. — Hund III. 216.)
2. f- Arcsmgcr, Aersinger, wieder ein anderes Geschlecht, habenden Schild schräg getheilt und darin eine Rose geführt. Sind viel-leicht Schwaben gewesen? sO. S.)
3. 7 Aresinger, Arisinger, Erising, noch ein anderes Geschlecht.Ihr Schild getheilt von Silber und Roth. sO. S.s
Arctin. Nach Angabe der Familie wurde Johannes Pardasar,König in Armenien, im vorvorigen Jahrhundert, weil er es im da-maligen Kriege niit der ottomanischen Pforte gehalten, durch denKönig (Chah) von Persien von seinem Throne und Land bis nachKonstantinopel vertrieben, allwo er auch katholisch starb. SeineGemahlin soll gewesen sein Anna Cogza, ans einem königl. arab.Geschlecht, ebenfalls in der katholischen Religion zu Konstantinopelgestorben. Der Sohn des JohannPardasar, Aroution Cazia-dnr, wurde unter dem Namen „Johann Baptist Kristof, geboren vonkönigl. armenischen Eltern," in S. Johann Baptista zu Konstan-tinopel im I. 1766 getauft, von da als kleiner Knabe der Kur-fürstin Therese Kunigunde von Bayern, welche sich damals in Vene-dig aufhielt, zugeschickt, und von dieser an ihren Gemahl MaximilianEmanuel, Kurfürst von Bayern, nach München gesendet. Dieser
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legte ihm statt dem armenisch königlichen Namen Arontion Caziadurjenen v. Arctin bei, u. ließ ihn in allen Wissenschaften unterrichten.Er ward kurfürstlicher wirkt. Hofkammerrath und erhielt das Gränz-hauptmanth - und Obcrnmgelder - Amt in Ing olstadt. Seine Ge-mahlin war Maria Anna Kath. v. Klingensperg auf Schön-hofen, geb. am 12. Sept. 1766. Er hinterließ zwei Söhne, wovonder jüngere, Karl Albrecht Kristof, geb. den 3. Sept. 1741, das Amtseines Vaters überkam, der ältere, Kristof Anton Maria, geb. den12. Mai 1727, Hofkammerrath u. Oberlehnhoskommissär wurde. Sieerlangten vom Kurfürsten Maximilian Joseph am 11. April 1769 diefreihcrrliche Würde. sv. Lang, bayer. Adclsb. S. 37. — Gcneal.Staatshandb. v. 1775, Bd. II. S. 116. — Taschenb. der frhrl. Häuf, von1854 n. 1856. — Bayer. Wappcnbuch. — v. Hcfner, baycr. Adel S. 26.T. 21. - v. H.)
7 ArcljMN, ein niederöstcrreichisches 1693 in den Herren-stand aufgenommenes frciherrliches Geschlecht, welches wahrscheinlicherloschen ist. sWisgrill I. 151. — v. H.)
7 Arff, v. d. Arff, ein altes kölner Adelsgeschlecht, welchesurkundlich zuerst 1373 mit Goddert v. d. Arff, Vogt u. Richter zuHylkenroyde vorkommt. Gerhard lebte noch 1556.
(Fahne I. 8, wo die Stammreihe zu finden ist. — Kncschkc.)
Argau, schwäbischer, vielleicht ursprünglich schweizer Ur-adel. (Im Schild ein Schwanenhals). sO. S.)
Argcns. Der Marquis d' Argens war gleich den Algarottiein dem großen König Friedrich von Preußen befreundeter Gelehrter,so wie dessen Kammcrherr. Johann Baptist v. Boyer, Marquisd'Argens, war 1764 zu Aix in der Provence geboren und starb1771 auf einem von seinem Bruder geschenkt erhaltenen Gute in derProvence, (v. Zedlitz. — Brockhaus, Convs. Lex. öte Aufl. I. B. 368.)
Argento». Iillmlicrg. Peter A., innerösterreichischer Reg.Rath, wurde mit v. S. geadelt und am 22. Mai 1657 in die Land-schaft in Krain aufgenommen, sv. Hcfner, krainer Adel S. 4.)
7 Argon, eines der ältesten und berühmtesten augsburgerGeschlechter. Johannes v. A. wird Bürger 1362. (Im Schild einRehfuß.) Einer der Nachkommen hat den Namen verändert in Egen,später aber haben sie sich wieder v. A. geschrieben. Das Geschlecht istmit Georg v. A. 1532 in großem Elend abgestorben.
(v. Stetten 57 ff.; s. auch unter Egen.)
7 Argncl. Otto v. A. gibt dem Bischof Heinrich v. Basel seinevom Hochstift tragenden Bnrglehen zurück und erhält dagegen andere.1264. sMone IV. 233.)
An, s. Prinzinger.
7 Arles, altes brauns ch w. Adelsgeschl., welches im 13. Jahrh.in Urkunden vorkommt. Nikolaus Aries, miles, wird 1247 alsZeuge aufgeführt. sKneschke.)
AriiMi, Anton, wohnhaft in Rom, wurde am 27. Sept. 1773in den Reichsadclstand erhoben. Johann Alois v. A. war 1835 k. k.Professor an der Universität Padua. sO. S. — St. Handbuch.)
Arioli, Edler v. Mnrlwwih. Johann Baptist Arioli, Han-delsmann, erlangte im I. 1796 den rittermäßigen Adelstand mitv. M arkowi tz. sM. v. M. 97. — v. H.)
7 Arkcl, Arckel, ein altes holländisches Grafengeschlecht,soll um 876 erscheinen, u. vom Grafen Theodorich II. von Hollandein Stück Land geschenkt erhalten haben. Poppo erbaute das SchloßArkel, und sein Urenkel Johann VII. um's Jahr 1236 die StadtGorcum. Von seinen Nachkommen wurden um 1216 und 1378