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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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And Ang

gehört Neufchatel an. Im I. 1787 wurde Johann AndrieGeorgier vom König von Preußen zum Vicomte erhoben,sv. Zedlitz. v. Ledebur l. 13. v. Hefner, prcuß. Adel S. 33. T. 33.)Anbricscus, Karl Servatius, aus Ladi, erlangte am 18. Sept.1733 den RcichSadcl. sv. H. - M. v. M., Erg. S. 231. Sieb-machcr, Suppl. II. 27.)

Anbricvich r- Kncspolic. Andreas u. Gregor A., Brüder, undihres Bruders Sohn, Anton A., erlangten im I. 1767 den Adelmit dem Beinamen v. K. IM. v. M. 157. v. H.)

Audrioli, Alexander, dem Handclsstande in Krain angehörig,wurde 1766 in den rittermäßigcn Adelstand erhoben.sM. v. M. 97. v. Hefner, kraincr Adel, S. 3)

Andris ». Hcldenhort. Der k. k. österr. Hauptmann bei Erz-herzog Rudolf Infanterie, Martin Andris, wurde 1836 mitv. Heldenhort geadelt. fE. S.)

-s Audrochi, Androsvon, ein freiherrl. Geschlecht, wurde 1695landständisch in Krain. sO. S.)

Andruchowih, aus d. polnischen Geschlechte Doliwa. Um1835 standen einige Mitglieder dieses in Litthauen seß-haften Geschlechts in preuß. Kriegsdiensten,sv. Ledebur I. l3. III. 182. Niesicckl Korona Polska I. 22. II. 55.)-s Andwyl. Stammhaus A. im Thurgau. Rudolf v. A.wird bereits 1186 unter den Vasallen des Grafen von Khburggenannt. Berthold v. A. in einer konstanzer Urkunde v. I. 1264als Zeuge. sMone V. 125. VII. 311. S. auch unten Anw eil.)-s. Ancsclt, Anevelt, eine im Fuldaischcn seßhaft gewes. Famile.sSchannat, fuld. Lehcnhof S. 39. v. Mcding II. 18. v. H.)Ancthnii (auch Anncthan) auf Densborn. Dieses Geschlechtstammt ursprünglich ans dem Trier'schen und Luxemburg'schen,und führt von dem in dem Leben des heil. Martin vorkommendenAndcthama de» Namen. Densborn liegt an dem Kilsslnssezwischen Hillesheim und Killburg. Von dieser Besizung ans siedeltesich die Familie auch in Bayern an, und Johann Philipp wirdals der erste Edelmann derselben betrachtet, und wahrscheinlich ist eres, der 1636 den Adel auf sein Geschlecht brachte. Er war kurbayer.Kellner zu Cochem, und Joh. v. Anethan war 1636 Kanzlerdes Kurfürsten v. Trier. Im 1.1756 am 5. Mai erhob der KurfürstJosef Maximilian von Bayern das Geschlecht in den Freihcrrnstand.

sv. Lang S. 96. v- Zedlitz. Hall. Litt. Zeit. v. 1828. v. LedeburI. 13 nennt es Bcamtcnadel. Tyrosf II. 57. v. Hemer, baver. AdelS. 25. T. 21. v. H.)

's Ansang (zwei halbe Hunde über- ».gegeneinander), altbayer.Adel. Kaspar A., 1569 Kästner zu Pfaffenhofen. Hieron. A.,1535 in salzbnrg. Diensten. Hans Kristof A., 1662 in Bayernultimus. 1572 wurden die A. landständisch in Niederösterreich.Von 1636 an findet sich auch daselbst Niemand von dieser Familieweiter Vor. fO. S. - Hund III. 213. Wisgrill I. 134. v. H.)

-s Anfridcslcvc, finden sich im 12. Jahrh. unter dem Adel desStiftes Halberstadt. (Falke, trad. corb. p. 767.)

-s Angcibcrgcr, sind mit den Achd orfern wappengcnosscn,führten die Angel gestürzt im Schild. Hund III. 266 sagt, derStamm sei bei Hag an der Amper zu Haus; ich finde aber in Alt-bayern nur e i n Angelsbcrg, d. i. im Gericht Neumarkt bei Müldorfam Inn. Ich meine, daS Angelberg bei Türkheim in Schwabenund Neuburg wird das Stammhaus gewesen sein, um so mehr alsdie ersten Spuren des Geschlechts in Schwaben erscheinen, videlicet

Heinrich v. Angelberg ein Bürge Heinrich's v. Burgau 1296.Vielleicht siud es aber zweierlei Geschlechter.

Angclclii - Mnlvczzi, Grafen, aus Bononia stammend; vondiesem Geschlecht, das im Schild einen Greifen führte, waren imvorigen Jahrhundert einige Glieder in Bayern. Der MarcheseLudwig A. wurde 1742 kurbayer. Kammerhcrr. Lucretia A. waran einen Grafen von Törring-Seefeld vermählt, starb den36. Sept. 1755, liegt in Oberalting bei Scefeld begraben. JosefMaria A. wurde 1782 Comthur d. bayer. Georgi-Ordens. sO. S.)

Aiigeli. MorizNitt. v. A. stand 1856 im österr. 37. Inf.Reg.als Oberlieutenant. Wann geadelt, ist dießorts unbekannt. sOesterr.Milit. Schein, v. 1856.) Jos. v. A. war 1869 Obcrlieutenant in derersten Kompagnie der bayer. Nationalgarde zu Ala (Tirol). Gehörtvielleicht hieher, oder möglicher Weise zu den tricntiner Angelis.sLipowsky, Nat. Garde-Nlmanach >899.)

Angcli, s. auch Costedc.

1. Angcli»!». Drobicnhof u. Mojsoncudorf. Der Doktor der Rechteund Fiskalamtsvertreter Sebastian Angelini zu Arco in Tirolerlangte 1862 den Adel mit vorstehendem Beinamen.

sM. v. M., Erg. 234. v. H.)

2. Angclini v. Engclbcrg. Jakob und Josef Angelini, Seiden-Händler zu Ala im Tricntinischen, wurden i. I. 1779 mit v. Engcl-bcrg in den Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 234. v. H.)

Angelis, Stefan Vigill, Doktor der Rechte zu Castcdti imTrientinischen, erlangte im I. 1764 den rcichsrittermäßigen Adel.sM. v.M., Erg. 234. Siebmacher, Suppl. XI. 6.)

Angclo-Inncto, f. Gervasi v. Ransov u. Sancto Angclo.

1. si Angcloch, schwäbischer Uradel, auch in der Pfalz vor-kommend. (Im Schild eine Angel.) Dicther v. A uweßhei m, ge-nannt v. Angcloch, Edelknecht 1462. Dicther v. Angloch, Abtzu Odenheim 1464. Ein anderer Diether v. Angelloch 1468 u.1488. Michael v. Angeloch war 14721496 Abt zu Sinsheim.

sMone I. 240, 429. 484. II. 8 u. s f. VIII. 391.)

2. si Angcloch, ein altes fränkisches Adelsgeschlecht. (Schildgegittert u. mit einem Balken überlegt.) Sind wahrscheinlich erloschenmit Joh. Burkard im Anfange des 17. Jahrh. sSicbmachcr II. 71.Rebmann, allg. Adels- Encycl , Ms. - v. Hattstcin I. Humbracht w. Widder, Hess. Landcsgeschichte. ».Ledebur l. 13.)

Angcly. Im preußischen Heere kommen zwischen 1758 bis1772 mehrere Offiziere v. A. vor. Vielleicht eines Stammes mitdenen v. Angeli. sv. Ledebur I. 14.)

Anger, Lorenz, u. sein Vetter, der Abt zu Panmgarten-berg, wurden im I. 1596 geadelt. sR.T.A.N.)

-j- Angerbcck v. Angcrbnch (Ger. Vilsbiburg, Niederbayern).Ihr Wappen: Schräg getheilt, oben geweckt, unten leer. sO. S.)

Angcrlmrg, f. Dalmän v. A. und Dinzl v. A.

1. si Angcrer. Asm A. zu Hader (Griesbach) steht in derbayer. Landtafel 1496. Der adliche Siz Hader (jezigcs Land-gericht Pfaffenberg) war vor 1772 schon eingegangen, wird beiv. Zech nicht mehr aufgeführt. Diese leztern A. zu H. n. dieA. zu Grub gehören vielleicht in einen Stamm.

2. si Angcrer zu Grub. Hans A. Peter zu G. steht in derbayer. Landtafel 1496.

3. st Angcrer, ein altes abgestorbenes ob er österr. Geschlecht,dessen v. Hoheneck im III. Th. unter den abgestorb. Geschlechtern inOesterreich ob der Ens gedenkt. sSicbm. IV. 19. V. 51. v. H.)

4. Angcrer, ein niederösterr. Geschlecht, verschieden von dem