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Grote, haundvr. Wappenb. D. 7. — Siebmacher V. 32. Suppl. I. 5. —v. H. — v. Ledebur I- 12.)
's Andisleben, Antesleben, cm iu Thüringen, besonders inder Gegend von Erfurt nnd Gotha seßhafter Adel; Thcodoricusde A. 1289 in einer Urkunde des Stifts Walkenried.
fUrk. Buch für Nicdcrs. II. 330. — Mannstcin. — Brückner, Samm-lungen verschied. Nachrichten zu einer Beschreibung des Kirchen - n. Schul-wesens im Hcrzogthum Gotha. St. 3. S. 243. — v. H.)
Andics, ungarisch; Thadäns v. A. stand 1835 unter der ungar.adlichen Leibgarde in Wien.
s Alidigni, eine aus Frankreich nach Brandenburg gewan-derte adliche Familie, (v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 13.)
Audi v. Itcckcrsberg. Der k.k. österr. Artillerie-llntcrlicutcnantJosef An dl wurde im I. 1897 mit dem Beinamen v. N. in denAdclstand erhoben. (M. v. M. IS«. - v. H.)
1. Audi»«, Andlow, Andclo, clsässischer Uradel, mit denenv. Berkheim wappengenosscn. Das Stammhaus liegt bei Bar(im Elsaß). Magister A. d. Andloh, Priester 1234. Rudolfv. Andclahc, Vizedom des Bischofs Johannes von Straßburg1358. Ebcrhart v. Andlo, des Bischofs von Basel Hauptmannzu Markoldsheim 1444. Die A. gehörten zu Zeiten des deutschenReichs zu den sogenannten 4 Erbrittcrn, n. verbreiteteir sich allmäligauch nach Nied er österr eich, wo sie 1684 dem Herrcnstande ein-verleibt wurden. Im I. 1671 war der Familie in der Person desNeichshofraths Friedrich v. A. der Ritterstand ertheilt worden. ImI. 1676 erlangte sie die frhrl. Würde, n. theilte sich in drei Zweige:in Andlau - Kleinlandau, Andlau-Birseck und Andlan-Homburg. Der erste Zweig gehört Frankreich an, u. der lezteZweig wurde 1817 in den österr. Grafenstand erhoben, welcheWürde der Großherzog von Baden in dem Frhrn. Anton Markusv. Andlau in demselben Jahre anerkannte. (Cast, Adclsb. v. Baden.-Bucclini, Stemm. II. 27. — Gauhe I. 20. — Gen. Jahrb. des deutschenAdels 1844 n. f. — v. Hattstein II. 8 n. f. — Tyroff l. 124. — sicbenkcesI. B. l. Abschn. S- 239. — Gen. Taschcnb. d. gräfl. Häuser, 1843 n. f. —Siebmachcr I. 192. IV. Th. Suppl. S. 7. Suppl. I. 5- — Gen. Taschenb-der frhrl. Häuser, 1848 n. s. — Wisqrill I. 122 u. f. — Armorial gencal.I. Th. 1. Taf. 32. II. Th. Taf. 53. - Mannstein, Ad.Ater. — Großh.bad. Rcggs. Bl. von 1817. Nr. 30. - Stammtaf. in Schümann'- nndKrebcl'schcn Handb. Th. I. — Zedier II. 152. — v. H. — Mone VII. 447.IX. 244. - Wnrstisen 385.)
2. Andlau. Der herzoglich braunschweig'sche FinanzrathBitter wurde unterm 39. Nov. 1839 vom Herzog Karl v. Braun-schwcig zum Frhrn. v. Andlau gemacht. Dieser Akt fand jedochvielfachen Widerspruch in den öffentlichen Blättern jener Zeit n. vonSeiten der v. Andlau in Baden. sE. S.) Es ist nicht bekannt, obder neue Titel im Gebrauch blieb.
s-Andlern, Andler, ein adliches Geschlecht, welches ans Schwabenstammt, sich aber nach Nicd eröst erreich im 17. Jahrh. wendete,u. auch in Württemberg, Pommern, in d. Lausitz seßhaft war.Nach der von der k.k. Hof - u. Staatökanzlei anerkannten Stammrciheerscheinen die v. Andler oder Andlern schon 1956 in kaiserl. Ober-hofstellcn, so wie auch in solchen an den sächsischen Höfen. FranzFriedrich v. A., kaiserl. Reichshofrath, wurde unter die neuen Ritter-standsgeschlechter 1679 u. sein Vetter Franz Josef Philipp 1697 auf-genommen. Ersterer erlangte 1698 die Neichsfreiherrnwürde u. seineSöhne Franz Otto Theodor nnd Franz Neinhold Frhrn. v. A. im I.1736 die Reichsgrafenwürdc. (Gauhe l. 2l. — Siebmachcr V. 216.Suppl. VI. II. — Wisgrill I. 125 u. f. III. 471. — M. v. M. S. II. —Seifert, Stammtafeln III. 1. — Jnglcr, Beiträge zur jnr. gelehrt. Hist.IV. 48. — v. Ledebur 1.13. — v. H.)
st Andoldshcim, Andolosheim, Ansoltshcim. Da§ Stammhausdes gl eichnamigen Geschlechts liegt bei K o l m a r. Neimbole deAn -soltsheim unter den adlichen Zeugen in einer Urkunde des KlostersMirmelberg vom I. 1282. sMone VIII. 185.sj
-s Andorfcr v. Landsberied, stammten weiblicher Seits von demMünchner Rittcrgcschlccht v. Sendlingen, n. erhielten nach derenAbsterben das Wappen 1 Einhorn). Landsberied liegt bei Fürsten-feldbruck. 1641 am 27. Nov. starb der woledl gestercnge Hr. JohannGeorg A. v. L. und liegt an der Kirche U. L. Frau z. München. ZuWasserburg in der Pfarrkirche ist ein Stein mit dem A. Wappenund der Inschrift: „NobiliS Piissima Matrona Anna Maria An-dorfferin vidna 's 1633". sO. S.)
Andrafy, Audrasi, ein adliches, ursprünglich Bosnien ange-hörendes Geschlecht, welches unter König Stefan I. von Ungarn beiGelegenheit der Bekämpfung des siebenbürgischcn Herzogs Gyula um'SJahr 1999 nach Siebenbürgen kam, im 16. Jahrh. sich aber inItalien, Ungarn, und zum Thcil auch in Bosnien wieder,niederließ. Ans demselben wurde i. In 1725 der k.k. Oberstl. JohannJosef in den Frciherrnstand, nnd der k. k. Generalmajor Karl Frhr.v. A. im I. 1789 in den Grafenstand erhoben.
(Gen. Taschcnb. der gräfl. Hänser, 1836 u. f. — Hhrtl, die fürstl., gräfl.n. frhrl. Familien Ocsterrcich's, 1851. — M. v. M. 12 n. 41. — v. H.)
Andrnis, ein Grafengeschlccht in Sardinien; Julius, Grafv. A., k. sardin. Gen. Licnt., wurde 1819 zum Ritter deö österr.Maria - Theresicn - Ordens ernannt.
Andrajsossky v. Andros), österreichisch; Franz A. v. A. war1357 Unterlieutcnant im 2. Inf. Reg.
1. Andre, k.k. Oberstlicntenant und Oberdireklor des wienerWaisenhauses, erlangte im I. 1796 den Adel. sM. v. M. 156.)Anton Balthasar Josef v. A., Gntsbesizer in Nie der österr eich, er-hielt den Ritterstand. (M. v. M., Erg. 118. — v. H.)
2. Andre». Ehrcnhold. Joh. Paul Andre, kais. Kriegskommissär,wurde 1696 geadelt. (R. T. A. N.)
3. Andre n. Hohenfels. Der Hauptmann Andre wurde 1838vom Kurf. v. Hessen mit v. Hohenfels geadelt. sA. A. Z. v. 1838.)
1. Andren, Kristos, k. k. Hoffabrikant, Besizer der HerrschaftenBrandlin u. Przehorzow in Böhmen, auch der Seiden - u. Sammt-fabrik in Wienerisch-Neustadt, wurde im I. 1815 in den rittermäßi-gen Adelstand erhoben. (M. v- M 97. — v. H.)
2. Andrea. Die Gebrüder Gotthclf Wilhelm A., dänischerMajor, und Hcrrmann, s ch w e d. Kapitän, wurden 1744 geadelt.
(R. T. A. R.)
Andrcansky de Endcm, ungarisch; Melchior A. de E. war1835 Ehrendomherr zu Zips und Pfarrer zu Dovalov.
Andrcogst ». Angclis. Johann Paul Andreozzi aus der Lom-bardei wurde am 18. Nov. 1794 mit v. Angclis in den Reichs-adelstand erhoben. sC.)
Andrin» v. Werburg, ein altes tir oler Geschlecht, welches vorZeiten Muhrentheiner v. Andrian hieß, nnd schon um 1299blühte. Im I. 1323 erlangte Eghard Muhrenthciner v. Andriandurch Heurath u. Kauf die Beste Werburg, wovon die Familie denNamen behielt. Am 27. Aug. 1692 wurde dieselbe in den Freihcrrn-stand erhoben. (Bucclini, Stemm. P. II. III. IV. — Brandis, tirolerEhrenkr. — Gauhe I. 21. — R. v. Lang S. 95. — Bayer. Wappenb. —v> H> — Jahrb. d. deutsch. Adels, 1847. — v- Hcfner, bayer. Adel S. 25.Taf. 21. kraincr Adel S. 3. tiroler Adel S. I. T. I- - Zedier II. 196.)
Andris. Das Geschlecht der Vicomte de Georgier v. Andris