Aina — Lüne
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Die Familie kommt schon 1314 in Augsburg vor, und erhielt im
1. 1539 von Kais. Karl V. einen Wappenbrief.
sv. Lang 279. — v. Stetten, Gesch. d. adl. Geschl. in Augsb. S. 3l9. —Sicbmaiber V. 229 n. VI. 19. — v. H. — v. Hcfner, baycr. Adel S. 66.Taf. 72. f
2. Aman», schwäbisch. Im Schild ein Balken mit drei Rosenbelegt. sO. S.)
3. Aman», schwäbisch, führte im Schild eine Scheibe oderKugel. (O. S.)
4. Amanil v. Ztorchenau. Joh. Anton Amann, kurbayer.Oberkricgskommissär, erlangte am 3. März 1696 von Kaiser Leopoldden Adclstand mit v. St. (v. Lang S- 23V. — Bayer. Wappenb.IV. 6V. — Siebmachcr V. 222. — v. Hcfner, bayer. Ad. S. 66. T. 72.— v. H. — Dckrctcnbuch.)
5. sAmann v. Amanseck führten ein Wappen fast sowie d. bayer.A. v. Storch enau. Mathias A. v. A. war auf d. steycr. Landtagzu Bruck a. d. Mur 1578. Sigmund A. v. A. hat 1623 auch diek ärth n er Landmannschaft erhalten. fO.S. — Schmutz I. 48. — v.H.)
-s Aniaudrih u. Auiandriih, Edclleutc, welche dem Kanton Bernangehören, aber in preußischen Diensten gefunden werden,(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 10.)
Arnbach v. Gricnscldcn, auch Ampach geschrieben. Joh. GeorgAmpach auf Gricnselden, Advokat zu Bötzen, wurde am
2. Febr. 1737 in den Adelstand erhoben; seine Nachkommen befinden
sich in Bayern; es scheint übrigens, als ob sich die Familie auch
nach Tirol und Sachsen verbreitet habe. Denn im I. 1831
starb der Domdcchant v. Ampach zu Naumburg a. d. S. Doch
ist wahrscheinlich, daß derselbe zu der kurläud. Familie v. A. gehörte.
sv. Lang 280. — M. v. M., Erg. 234. — Bayer. Wappenb. IV. 61. —Mannstein, Ad. Lex. — v. Hefncr, baycr. Adel S. 67. Taf. 72.1
s- Ambcle, ein erloschenes jülich'sches Geschlecht; Everard
v. Ambula, Ritter, kommt bei Cäsar v. Heisterbach, de daemo-
nibus, Kap. 37 vor und Zizo v. Amb ele starb vor 1284.
sFahne II. 2.)
st Amberen, erloschenes Rittergeschlecht im Jülich'scheu. Hein-rich v. A. erscheint 1262 in einem Streit mit dem Kapitel zuXanten. sFahne ll. 2.)
Arnberg, Josef, Gouvcrnialrath u. Polizeidirekt. zuJnspruck,wurde 1827 in den österr. Adelstand erhoben. sE. S.)
-s Ambleven, Amblcben, besaßen bis zum 1.1355 das Rittergutdieses Namens im Fürstcnthumc Wolfe nbüttel und sind im15. Jahrh. ausgestorben, sv. Wolframitz, Zusätze zu v. Mcding, I. n. 1.Mscpt. Vgl. auch unten Amerslcve.)
-s Ambliiig, knrmainz. Hof-u. Reg.-Rath, wurde am 2. Aug.1727 geadelt. Die Familie scheint nicht mehr zu blühen.sSiebmacher V. 107.)
Ambly, franz. Uradel, welcher sich in Schlesien angekauft hat.Der ihm zustehende Grafenstand wurde 1829 am 18. Dez. für Ludw.Gfcn. d'Ambly, k. k. Rittmeister, vonOesterreich anerkannt.
sv. Hcfner, prcnß. Adel S. 1. Taf. 1. — v. Ledebur III. 181. —Dorst, schles. Wppb. n. 383.)
Ambotcn, ein kurläudisches, auch in Westfalen ansässigesGeschlecht, sv. Ledebur I. II.)
Ambriuigcr zu Ambrang, erscheinen 1368, erlöschen 1528 mitGeorg v. A. Otto v. Amrang nennt sich in einer Urkunde des
Klosters Frauen - Kiemsee 1282: Wir Otto v. A
bestätigen mit Nuserm Siegel :c. Die 1838 geadelten v. Lottcr
Stammbuch des Adels in Deutschland.
auf Am er ang haben das Ambrangcr Wappen (die Zange), jedochmit anderen Farben erhalten, sv. Hcfner, bavcr. abgcst. Adel S- t. T. 1-— M. B. II. 459 )
Ambro? v. Ucchtcnbcrg. Johann Ambros, Lehrer des geistl.Rechtes, erlangte im I. 1799 mit dem Beinamen v. R. den gali-zischen Adel. sM. v. M., Erg. 233. - v. H.)
Ambrozy, Ludwig v. A., Vizegcspan, wurde 1838 in den unga-rischen Freihcrrnstand erhoben. sA. A. Z.V. 1838.)
Amlirus, österr. Adel. Michael v. A. war 1835 k. k. ungar.Statthaltcreisckretär u. Bcisizcr des biharer Komitats - Gerichts.Ladislaus v. A. war 1857 Oberst vom 7. Husaren-Neg.
-s Ambshcimb, altbayer. Adel. JhrStammhauSbeiVilShofcn(Niederbayern), Seiz Amshayner zu Galgkwiß 1496.1596. (ImSchild ein Vogel auf einem Drciberg sizend.) Des Viktor v. Lerchen-feld in Straubing Hausfrau war Maria Katharina v. A. zuOberndorff u. Galgkwiß 1647. Franz Adam Freiherr v. Ambs-h am, Herr zu Oberndorff, kurbayr. Rath und Forstmeister zuBurghauscn, Erbtruchseß des Hochstifts Passau, hat das Ka-puziner-Kloster zu Traunstein erbaut 1688 u. ist 1698, alt 75 I.,daselbst st. Fuit ultimus stirpis. sO. S. — Hund III. 211.)
Ambsing, eine alte Hamburger Patrizierfamilie, die jedochnicht adlichen Standes gewesen zu sein scheint.sPraun S. 230. — Siebmacher V. 193. — Mannstcin, Ad. Lex.)
Amcis, Professor zu Nltdorf, wurde 1691 in den Adelstanderhoben. sR. T. A. N.)
Amclang. Im preuß. Heere standen 1893—1813 Karl Fricdr.Theodor v. A., Karl v. A. und andere als Offiziere. Etwas Näheresist nicht bekannt, sv. Ledebur l. 11. — Kueschke I. 68.)
-s Amelgering, ein Weiler, Gerichts Erding in Oberbaycrn,hat seinen eigenen Adel gehabt. NobiliS Homo Eugelschalch deAmelgcringen schenkt dem Kloster Oldersbach ein Gut mit allenLeibeigenen und Knechten 1149. sM. B. V. 398.)
)- Amelsdorf (in Silber eine blaue Spize), altbayerisch.Heinrich Amelstorffer 1494. sO.S. — Hund III. 212.)
-s Ainclnngcn oder Ameinng n. Tannenbaum, eine sächs. Familie,aus welcher am 22. Nov. 1662 Just. Kristian Amelung in denAdelstand erhoben wurde. Der einzige Sprosse dieser Familie, KarlLange, (doch wohl nur von weiblicher Seite) bcsizt d. Adelsdiplomund nähere Nachrichten. DaS Wappen bei Siebmachcr V. 143. n.19 ist das Wappen dieses Geschlechts, das wahrscheinlich auch zu denausgestorbenen Patriziern dieses Namens zu Erfurt gehörte.
(Siehe auch v. Zedlitz und Mannstein Ad. Lex. unter Amelung undAmelungen.)
Amclungcstorp, kommen noch im 14. Jahrh. unter dem sächs.Adel vor. (Erath, cod. dipl. Quedl. p. 597.)
)- Amclungshagen, ein altes schwäb. Edelngeschlecht mit derBurg AmIisHagen im württ. Obcramt Gerabronn. Esstarb sehr frühzeitig ans. (Griesinger S. 48.)
Amelunxen. Diese uradliche braunschweigische Familie er-scheint im I. 1336. Ihr Stammhaus liegt bei Höxter, und dasdaselbst befindliche Kloster Amelunxen war ihr Eigcnthum. Auchbesaßen sie Cannew u r f in Thüringe u. Die v. A. haben sich iuMilitär-und Zivildiensten, vorzüglich bei Preußen und Hessen,ausgezeichnet. (Spangcnberg, Adelsspicgcl II. — König, bei d. Gencal.der v. Crosick; Gauhe I. 16. — v. Uechtritz, dipl. Nachr. I. t u. f.v. Krahne I. 46 n. 326. — Wolf, Eichsfeld. Nrk. — Seifert, G. a. E. und
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