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Aine — Amm
K. T- 7- 9. — Wurfschnüdts Samml. — Humbracht- — Zedlcr X. >717.—v. d. Knesebeck. — Wolf, pvlit. Gcsch. v. Eichsfeld. — Wenk, Hess. Landeögcsch.1836. — Klein, Sammlung von Landtags-Abschicd. — v. Zedlitz, Ad. Lex.—. Mannstcin, Ad. Lex. — Fr. v- Amelunxen, de Fain. Amcl., Mspt. —Grote, hannov. Wappcnb. C. 57. — v. Ledebur i. ll. — v. H. — v. Hefner,preuß. Adel, Frciherru.)
-f- Amcndors, Ammcndorf, eine alte Adclsfamilie im Herzogth.Magdeburg, die v. 1264 bis 1556 vorkommt, wo der lezte Ritterauf seinem gleichnam. Schlosse im Saalkrcise starb.
(Mannstcin, Ad Lex. — Dreyhanpt, Beschr. vom Saalkr. — v. Meding I.S. lt. u. II. S. 732. — v. Zedlitz. — Knaul, Prodom. misn. p. 47- —Gauhc II. lll. — v. H.)
1 Amcndorp, verschieden, wie es scheint, von Amendorf; einealte breiner Adclsfamilie, die von 1267 bis 1367 erscheint; siewaren Burgmänner von TedingHansen.sMußhard, brem. Ritters. S. 8l. — Mannstein, Ad. Lex.)
Amerong, s. Ambrang er. Amcrongc», s. Tacts v. A.
Aincrslclicn, s. Am mens leben.
st Amsnrt, Amvorde, eine alte braunschw. Familie, die ihrStammschloß in diesem Hcrzogthum hatte. Sie erscheint 1196 mitGevild v. A, und ist im 13. Jahrh. schon erloschen.
(Meibomii Chronic. Maricnthal in Menkcnii S. R. G. T- I. p. 256. —Pfcffinger's braunschw. Hist. II. 366- — Gauhe II. 9. — Mannstein,Ad. Lex. — Kettner, Antiqnitates Qucdlinb. p. 332. — v. H.)
Ami du Pont, altes franz. Adelsgeschlecht, aus dem sich Mit-glieder nach Ostfriesland, Dänemark u. Preußen wendeten.Karl l' A m y du Pont war 1753 Drost zu Strickhaus eu in Ost-friesland, und 1769 stand ein Kapitän l'Ami du Pont im preuß.Heere, sv. Ledebur I. 11. lll. 181.)
-s Amict, Preuß. Adel, von dem nichts bekannt ist, als daßmehrere Offiziere dieses Namens v. 1785 bis 1826 im preuß. Heerestanden, sv. Zedlitz l. Suppl. — v. Ledebur I. 11.)
Aminoff, p o mm er'scher Adel, welcher Borgst ädt im com-min'schen Kreise besizt. Fedor A. erhielt am 24. Sept. 1618 denschwedischen Adel. sv. Zedlitz. — Mannstcin, Ad. Lex. — Brüg-gemann, B. I. 9. Hptst. — v- Ledebur I. tl. III. 181.)
Alilira, Joh. Baptist Nepomuk, Student, wurde 1833 vom K.v. Bayern für sich und den jedesmaligen Erstgebornen als adlichanerkannt. sE. S. - Bayer. Wappenb. XI. 45.)
Amirowitz, Gregor, Bürger u. Kaufmann zu Stanislaw owin Galizien, erlangte 1867 den galiz. rittermäßigcn Adelstand.sM. v. M., Erg. ll3. — v. H.)
st Anstach (irrig zuweilen N a in b l a ch), eilt Dorf bei Lienz inTirol, hat vor Zeiten seinen eigenen Adel gehabt, der um 1656 gänzlicherloschen ist. sv. Mayerhofen, Mss.)
st Alliiiilgsbcrg. Eticho und Rudolf v. Amlingeöbcrgenim Kloster Aspachischen Traditionskoder 1166. sM. B. V. 121.)
1. ch Amma» von Lauslilburg (von der Lepfeu bürg), warenöttingischc Vasallen. Sie kommen in Lang's Reg. boic. häufig vor,z.B. 1337, 53, 75. (XII. 182. VIII. 274. IX. 325ff.) Ein Siegel d.Bruno A. v. d. L. im sürstl. ötting. Archiv zu Wallerstcin hat imSchild einen gehörnten Mannskopf. Ihr Stammhaus Laufenburgkam um 1465 an die Herrn v. Holzingen, dann an die v. Rechen-berg, hierauf au die v. Westernach, und endlich 1625 an dieHerrn v. Zocha. sO. S. — Biedermann, Altmühl, Taf. 174. — v. H.)
2. ch Amm»», Hans A. zu Treubach in der bay er. Land-tafel 1496. Gehört vielleicht zu den A. mit dem Flügel.
3. ch Amnion (im Schild ein Flügel), waren angesehene Pa-trizier zu Regens bürg und Straubing, auch landsässig zu
Oberbergkirchen. Hans A. d. ältere war des Raths zu Regens-burg und des sstl. Hochstifts daselbst Kästner 1566. Anna, seineTochter, war d. Hieron. Lerchen selber, Kanzler zu Straubing,verheurathct. sO. S. — Hund III. 212.)
1. ch Amman», Amann, schw äb. Uradel. Obcramt NOtten-burg in Württemberg, dabei die Burg Brcstcnegg von den A.besessen. sMone III. 218.)
2. Ainmonn, A., k. k. Hauptmann, erlangte 1747 d. Reichsadel.sM. v. M., Erg. 233. - v. H.)
3. Amman», Johann Heinrich, Salzfaktor zu Schafhausen,wurde 1777 u. 1778 in den Reichs- n. in den österr. Adelstandversezt. sM. v. M., Erg. 233. — v. H.)
4. ch Amman», Ammon, ein n ürnbcrgisches Patrizicrgeschl.,führte im Wappen zwei voneinander gewendete nnd übereinander ge-schrägte Löwen. Sic haben mit den obgenanntcn A. v. Laufcnburgnichts gemein. sO. S.)
Ammcndorf, Antendorf, s. Antendorf.
ch Ammc»ha»jcn, gehörten zum Adel des Fürstcnthums Wolfen-büttel. Das Stammhaus soll Ammensen im braunschwcig'schenWescrdistrikt sein. sU. B. f. Niedcrs. I. 66.)
ch Aimncnslcvc, Amerslcve, Amcrsleben, finden sich im 12. Jahrh.unter dem nicdersächsischen, besonders halbcrstadtischen Stiftsadelund als Vasallen der Grafen v. Blankenburg vor. Walther undWilhelm de Amcrsleve 1263, Constantius 1265 :c.
lll. B. f. Niedcrs. II. 43, 52. — Erath, cod. dipl. Quedlinb. P. 4l. 97. 98.179.336.454. — Falke, trad. cvrb. p. 767. — v- Zedlitz. — Mannstcin, Ad. L.)
ch Ammcrbach, ein imRittcrkanton Odenwald begütertes adlichcs
Geschlecht, welches zum Theil den Beinamen Bctz führte.
sLehinanu, spcyer. Chron. S- 925. — Schannat, diöc. fuld. p. 30 l. —Ritter, Hess. Nachr., 4. Stück.)
ch Ammern, ein adliches Geschlecht, welches auf dem Eichsfelde
fulda'sche Lehen besaß. Es erschien schon nach dem I. 1266.
(Wolf, eichsfeld- Urkunden-Buch II. Th. S. 89 u. 103. — Mannstein,Ad. Lex. - v. H.)
1. Amman. Ursprünglich stammen die Ammou aus dem Ge-biete der Stadt Nürnberg, woselbst sie ansehnliche Güter besessen,solche aber im 36jährigen Kriege verloren haben sollen. SebastianAmmou erhielt am 24. Aug. 1594 ein erneuertes Adelsdiplom mitvermehrtem Wappen von Kaiser Rudolf II. (Gespalten, vorne daSWappen der Nürnberger Ammon mit dem Löwen, hinten das mit demEinhorn, wie es die Hrn. v. Ammon in Bayern jezt führen.) Dieerste Standeserhebung soll 1596 stattgefunden haben. Die Nach-kommen haben von dieser Vergünstigung wahrscheinlich keinen Ge-brauch gemacht, denn im I. 1868 haben drei in Bayern angesesseneBrüder deö bekannten dresdner Obcrhofpredigers mit allerhöchsterBewilligung den Adel ihrer Vorfahren wieder aufgenommen, und auchder König v. Sachsen hat im Jahre 1824 ein Ancrkcnnungö- undBestätigungsdiplom für den Oberhofprcdiger in Dresden, DoktorKristof Friedrich Ammon, ertheilt. (Gcncal. Nachr. d. Familicnadelsder v. Ammon in Bayern und Sachsen. Dresden, 1825. 8. 87 Seiten. —Siebmacher IV. 19 unter d. Namen Ammann. — v. Hefner, bayer. AdelS. 67. 72; sächs. Adel, S. 20. T. 19.)
2. st Amnion. Der k. preuß. Resident am sächs. Hofe, KristofHeinrich A. (später Gesandter), wurde am 23. Jan. 1742, u. seinedrei Brüder am 24. Jan. 1765 in den preuß. Adelstand erhoben.Vehse, Gcsch. des preuß. Hofes und Adels IV. 279, sagt, daß derGeadelte aus Bern nach Berlin gekommen u. sein Sohn baronisirt