Alt — Alte
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1. s Alt, salzburg'schcr Adel. Andre A. s 1554. Johannes A.,Pfleger zn Gotting, s1558. „Der edel vnd vcst Ludwig A. zumGoldenstein" s zu Salzburg 1586. Nach seinem Tod kamGoldenstcin an die Rehlingen. lW.: Ein Schrägbalkcn, darin ein
Fisch-)
2. Alt, Tobias, n. seine beiden Schwestern erlangten 1614 denReichsadclstand. sR. T. A. R.)
3. Alt, Johann Ludwig, Reichshofrathsagent, wurde im Jahr1782 in den Reichsadelstand erhoben.
HM. v. M., Erg. 233- — Siebmacher, Suppl. XI. Taf. 6. — v- H.)
Altanaskouics n. Milobor. Der österr. Konsul zu Scrajcvo,Dr. D. Altana sko wies, wurde 1857 mit v. M. in den ritter-mäßigen Adelstand erhoben. sA. A. Z. von 1857.)
Altbach, s. Giltra v. A.
1. ch Altdorf, ein altes schwäbisches, schon 1655 ansgestcrb.Grafcngcschlecht. Der erste Graf dieses Stammes, Warinus, er-scheint 726 (?); der Stamm erlosch 1655 mit Wels III. , den KaiserHeinrich III. zum Herzog in Kärnthen u. Markgrafen v. Veronaerklärt hatte. Altorf lag bei Ravensburg; man nimmt gewöhnlichan, daß v. den Grafen v. A. die Gneisen u. die Grafen v. Hohcn-zollern herstammen.
sLucae, Grafcnsaal S. 19. — Kncschke. — v. H.)
2. 1 Altdorf (Altorf). Das Stammhaus bei Weingarten(R avensburg). Ulrich v. A. in einer Kloster Salemschen Urkunde1246. sMone II. 82.)
3. 1- Attdorf. Das Stammhaus bei Edenk oben (Pfalz).Wolfcr u. Konrad v. A. Zeugen in einer pfälzischen Urkunde 1274.Konrad v. A. als Zeuge in einer andern Urkunde (Offenbach beiLandau) 1279. 1394 Erfe v. A. in einer speirischen Urkunde. DiesGeschlecht scheint allen Anzeichen nach von den v. A., deren Stamm-haus bei Weingarten, verschieden gewesen zu sein.
sMone I. 414. II. 267. III. 306.)
1. Alten. Diese Hann övrische u. brannschweigische Familiegehört zum Uradcl und erscheint schon 1183, 1216, 1286. Der ältesteLehnbrief ist v. 1481. Der Gencrallieutcnant Karl August v. Alten,mit den Wecken im Wappen, wurde 1815 uach dem Rechte der Erst-geburt iu den Grafeustand erhoben, sv. dem Knesebeck. — Alaunstein,Ad. Ler- v. Hattstcin III. 523. — König II. 78. 88. III. 76. 1040. —Siebmachcr I. 184. n. 7. — Genealog. Taschcnb. der gräflichen Häuserauf 1844 n. f. — Jahrb. des deutschen Adels auf 1847 n. f. — Grote,A. 14 u. C. 9. — v. Hefner, mccklenb. Adel S. 5. Taf. 1. — v- H.)Dieses Geschlecht ist von den v. Ahlden, Alden, ganz verschieden.
2. Alten. Der König von Bayern hat am 25. April 1813 denschon immer geführten Namen der v. Alten -— aus Amsterdamstammend — als adlich anerkannt. sTyroff, baycr. Wappb. II. 60. —(Vielleicht van A. gewesen.) v. Hefncr, bayer. Adel S. 66. Taf. 71. 72.)
3. s Alten «. Attenberg, ein altes schwäbisches Rittergeschlecht.
sv. Krohnc. — Siebmachcr I. 114. — v. H.) Vergl. Altcnburg.
Attcnnch, s. Klezl v. A.
s Attcnliu. (Schild: zwei Pfähle.) Salomen. A., Klosterfrauauf dem Nonnberg zu Salzburg, -s 1665.
Altenlilninen, ein früher iu Ansehen gestandenes eidliches, um1453 blühendes Patriziergeschlecht in Erfurt. Peter v. A. war Vize-dom zu Erfurt 1453. fv. Zedlitz. — Mannstein, Ad- Ler- — Kncschke.)
Altcnliockni», s. Aldenbockum.
Altenbrück, ein niederrhein. eidliches Geschlecht, von welchemv. Hattstcin B.' I. S. 145. 234.259.263.346 u. 361 Ahnen aufführt.
Altenbüren. Burkard v. Altenbioro» und Guta, seine Haus-frau, schenken 1265 dem Kloster Salem eine Wiese. Er war einVasall der Grafen v. Heiligenberg. sMone II. 86.) S. auchunter Büren.
1. s Altcnburg. Diese um 1178 u. 1346 vorkommende v. Altcn-burg, verschiede» von den andern Familien gleichen Namens, führtenim Schilde eine alte Burgmauer mit 3 Zinnen, an den Ecken ausge-rundet, über einem im Schilde befindlichen Querbalken. SeinStammsiz war das bei dem Marktflecken Wilhelmsburg in Niedcr-östcrreich gelegene, iu Ruinen befindliche Bcrgschloß Altenburg.Das Geschlecht ist erloschen. fWisgrill I. 69. — v. H.)
2. s Altcnburg. Eberhard u. Burkhard v. A. verkaufen SchloßAltenburg au die Grafen v. Cilly auf Wicdcreinlösuug 1366.Das Siegel hat i. Schild ein. Balken, darauf eine Zinncnburg. sO.S.)Meine, es sei dasselbe Geschlecht, wie das vorhergehende, sv. Hefner.)
3. s Altcnburg, ein ausgestorbenes schwäbisches Rittergeschlechtauf der Burg gleichen Namens im Obcramt Rcnttlingcn. Reinhardund Konrad v. A. Zeugen in einer Urkunde des Klosters Beben-Hausen 1282. sMone III. 427. — Griesinger S. 38.)
4. s Altcnburg, auch Gcstl v. A. Herr Albrecht v. A.,genannt Gestl, Ritter, s 1327, liegt zu Raitenhaslach. Hein-rich A. zu Hirschhorn 1348. Hanns Altenburg er s 1422.Matheus A. starb 1474 als der Leztc seines Stammes. IhrSchild war in Silber über rothem Fuß eine rothe Spize aus demHinterrand kommend.
(Hund I. 264. — Brandis, tirol. Ehrenkränzcl. — Siebmachcr II. 60.)
5. Altcnburg. Eine Linie des Hauses Brandenburg schriebsich einstens Grafen v. Altenburg und Merseburg.
sAndr. Angeli, Ann. March. Brand. I. lib. n. 2- — v. H.)
6. s Altcnburg, ein erloschenes lüneburger Patriziergeschlecht.sBüttner, lüncburger Patrizier.)
7. Altcnburg. Wisgrill I. führt ein Geschlecht v. A. in Niedcr-österrcich an, welches in Böhmen blühen soll, von dem aber nichtsweiter bekannt ist.
Attcnburg, f. Aldenburg.
Altcnbnrgcr n. Marchenstcin und Fraucnbcrg. Der trientincrBürger Peter Altcnburg er erlangte 1736 den Adel mit obigem Bei-namen. Im 1.1776 wurde die Familie iu den Freiherrnstand erhoben.1835 war Albert Frhr. v. A. k. k. Aktuar beim» Kriminalgericht zuVerona. sM. v. M-, Erg. 233 u. 241- — v. Hefner, tiroler Adel imErg. Band S. l8. Taf. 13. — v. H.)
-s Altenbork, s. Aldendorf.
s Altcnborss (Aldendorf). Heinrich v. A. steht im Verzeichnißder Graf Sponheim'scheu Vasallen c. 1456. sMone III. 176.)Gehören vielleicht zu den Pfälz. Altdorf. sS. d.)
Altcnscls, s. Hofmann v. A. und Jaborneg v. A.
s Altcnflicth, Oldenflicth, Oldcnfleth. Das Stammhaus diesesGeschlechts, Altenfließ, liegt in der Neumarkt. Die Familie warauch in Mecklenburg ansäßig und kommt 1278 vor. Der lezte Mann,Bürgermeister iu Passewalk, ist am Ende des 16. Jahrh. gestorben,sv. Zedlitz. — Mannstein, Ad.-Ler- ^ Grundemann S. 328- — v. H.)
Altengrottkan, f. Hund v. A.
s Attenham, ein steyrisches uradlicheS Geschlecht. Ich finde,Paul Alten Haus er 1376 verkauft seinen Hof zu Grasnitz. Peter