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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Alte Alth

1499 Kaiser Marimilian's Stallmeister. Erasmus, dessen Sohn,-s 1575. (Im Schild zwei Flügel.)sO- S. v. Meding I. 8. Sicbmacher III. 77. v. H.)

-s Altenhuuse», Altenhusen, ein längst ausgestorbenes Grafen-geschlecht. sFalkc, trad. corb. p. 789.) S. auch Aldenhausen.

Altctthos, ein adliches Geschlecht in Görz, erlangte am 15. Juni1724 die Landstandschaft daselbst. sO. S.)

ß Attenkirchen. Heinrich v. A., Ritter, maritns der Jnntav. Bleingen (Plieningen), in einer Urkunde des Klosters Lichten-tal vom I. 1258. sMoneVII. 91.)

-s Altenrnth, Aldcnroid, ein altes erloschenes kölner Geschlecht;die Stammreihe desselben beginnt 1392 mit Heinrich, welcher sowie seine Nachfolger mit Vochem belehnt waren. W.: zwei silb.Schrägbalken in Schwarz, oben belegt mit einem fünfläzigen Turnicr-kragen. Der Stamm erlysch 1453. Außer dieser gab es noch zweiFamilien gleichen Namens, welche verschiedene Wappen führten, näm-lich Andreas v. Aldenroide führte 1379 im Schilde ein Andreas-kreuz und Johann v. Aldenroide 1449 drei (2 u. 1) Löwenköpfe.(Fahne I. 4. Tab. I. n. l. 2. Kneschke.)

-s AUcnstnincr, ein niederösterr. 1491 vorkommendes Ge-schlecht, welches wahrscheinlich von den v. Stein zum Altcnsteinin Franken abstammte; wenigstens haben die beiderseitigen Wappeneinige Aehnlichkcit; die Familie scheint in Inn er ö sterrcich längsterloschen zu sein, wenigstens kommt sie seit Jahrhunderten nichtmehr vor. sWisgrill I. 72. v. H.)

1. st AUcnsteig Vogt von, waren Lehenslcuteder Grafen v. Hohen-berg. Altensteig liegt im württ. O. A. Nagold. Waren auch inBönnigheim angesessen. Wolfram Vogt v. A. Zeuge in einer tübin-g en'schen Urkunde vom I. 1244. Im selben Jahr erscheint auch eineVogtin B. v. A. (aduocatissa), Wittwe. sMone III. >24- >25.443.v. Hefncr, f schwäb. Adel S. l. Taf. >.)

2. h Altcnstcig. Adam Altensteiger aus Steyermark, geh.Kammersekrctär, wurde am 29. Nov. 1596 vom Erzherzog Mathiasin Tirol mit der Benennung Edler v. Altenstcig in den rittermäßigenAdelstand erhoben. Sein Sohn Maximilian fand 1635 Aufnahmeunter den alten Geschlechtern der niederösterr. Herren-Stände.In Niedcröstcrrcich befindet sich Niemand mehr von dieser Familie.sWisgrill I. 71. Siebmachcr III. 119.) Wahrscheinlich gehörtdas Wappen: Siebmacher V. 115 auch hiehcr. sv. H.)

AUcnstein, s. Stein zum Altenstein.

Altcnwindcek, ein altes rheinisches Adelsgeschlecht,sv. Hattstein I. 586.)

f Altersheim (Altershamb und Altcrshaimb) im Schild einRitter mit einem Hammer waren ursprünglich Rathsgeuossen zuWasserburg a. Inn. Matheus A. 1547 Bürgermeister daselbst hat6 Söhne und 3 Töchter hinterlassen. Thomann A. hat Zellereithdurch Erbschaft von den Kern v. Z. erworben um 1649, ist darauflandsäßig geworden. Wilhelm Altershaimber hat am 29. Nov.1655 vom Kurfürsten die Erlaubnis bekommen, sichvon Alte rs-haimb" zu schreiben. Alois Bonaventura v. A., gewester Reg. Rathzu Straubing; hat 1681 vom Kaiser den Freihcrrnstand erworben,der ihm am 24. Jan. 1684 von Bayern bestätiget wurde. sO. S.)

Altcrshoftn, Weisel von, österreichisch; August W. v. A. war1835 Kommissär bei der Gränzwach-Kommandantschaft im nieder-österreichischen Kreise U.W.W.

-s AUHamcr. Im I. 1899 war Josef v. A. Hauptmann derbayer. Nationalgarde-Kompagnie zu Arco (Tirol).

sS. Llpowsky's Rat. Garde - Almauach für d. I.)

Althammer. Der österreich. Fischmcisteramtsbeamte W. Alt-hammer und sein Stiefsohn Karl Schaffer erhielten vom Kaiser1823 ein Adelsdiplom. Es möchte anzunehmen sein, daß der Stief-sohn den Namen Alt ha mm er fortführte. sR. T. A. R.)

Altham. Ein von den Grafen v. Thann in Schwaben (denjezigen Fürsten Waldburg) abstammendes Geschlecht, welches im15. Jahrh. nach Niederösterreich kam. Wolfgang v. Althann, wel-cher zuerst dahin sich wendete, erheurathetc mit Anna v. Pöttingdie Herrschaft Murstcttcn 1536 und wurde dadurch ansässig. Indemselben Jahre erlangte er den Freiherrnstand. Sein Geschlechtbreitete sich bald aus, erwarb bedeutende Bcsizungen, u. wurde nach-malen am 24. März 1574 in den Freiherrnstand mit dem Beinamenv. Murstcttcn und Goldburg erhoben. Eine Linie erlangte in derPerson des Michael Adolf am 18. Juni 1619 die gräfliche Würde,welche Linie auch das Reichs - Erbschenkenamt besaß. Wisgrill gibt1. 73 u. f. den vollständigen Stammbaum des Geschlechts. ImWappen befindet sich der Buchstabe X, welcher den Stammvater desHauses, Dietmar, welcher 1216 lebte und nach Palästina zog, an-zeigt, welcher der alt Thann genannt wurde, eine Benennung, dieseinem Gcschlcchte verblieb. Hund III. 297 schreibt voce Altheim.Dieser Zeit (1576) ist ein Geschlecht in Oesterreich (Altham), füh-ren den Schild wie Oesterreich, in der weißen Straßen ein alt-fränkisch A, rühmen sich bayerischen Adlichen herkhom-mens". Daß hiemit kein anderes Geschlecht gemehrt sein kann,als eben vorliegendes, liegt außer Zweifel, und wäre demnach dieHerkunft aus Schwaben noch näher zu beweisen.

sSinap > I. 35 u. f. Scifcrt's Gen. ad. Fr. u. Kinder 4 u. f. SchmutzI. 47. n. Itl. 47. Spcncr, hist. ins. S. 377 u. Taf t5. Allgcnu gen.Haudb. 65. Jahrg. v. >827 u. s. Bucclini, Stemm. T. II. 8. GauheI. Ill n. f. v. Schönfeld, Ad. Schern. 1. >65 n. f. Leupold I. >6 u. f.

v. Meding II. S. 14. Hübner II. Th. Taf. 628 n. f. v. HoheneckI. >575. Gen. Taschenb. d. gräfl. Häuf >842 u. s. v. Zedlitz I. Suppl.

Gen. Jahrb. des deutsch. Ad. >344 n. f. v. Ledebur"!. 9. III. >8>.

v. Hcfner, prenß. Adel S. >. T. I.)

1. )' Althens, ein westfälisches, im Stift Münster begütertgewesenes, 1353 vorkommendes Geschlecht, auch Oldenhuß ge-nannt; blühte noch 1721, bald darauf, 1729, erloschen.

sBüsching, Magazin XX. S. >85183. v. Ledebur I. 9. v. Stei-nen III. 564.)

2. AUHans, Moritz Wilhelm, hessischer Kriegsminister, wurde1766 vom römisch-deutschen Kaiser in den Adelstand erhoben.

sR. T. A. R.)

1. AUHm», kommen im 13. Jahrh. unter dem bayerischenAdel vor. Der Schild gespalten von weiß und roth.

sRicd, cod. dipl. ratisb. p. 523. O. S.)

2. -f AUHcim. (Vielleicht des Wappens mit dem halben Löwen?)Heinrich v. A. Zeuge in einer Urkunde des Pfalzgrafen Heinrich beiRhein 1296. sMonc II. 299. IX. 437.)

3. f Althen». Ihr Stammhaus lag im Nies, waren mit denv. Schaffhausen stamm- und wappengenoß. Der Schild mehrmalvon Silber u. Blau getheilt. Seitz v. A. turnicrt mit Diepolt Güßzu München 1379, dabei der leztere erstochen wurde.

sHund III. 207 ff.)

Althcii», s. Gailing v. A.

Althc», s. Dillherrn v. A.