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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Alm Alst

S. 544, Gauhe I, 8, Sinap I, 6 9, II, 49. v, Zedlitz,M, v. M,, Erg. 7. v, H, v, Ledebur I, 8.)

Almingcr, Siegfried A., schwedischer Konferenzrath u. Professorin Pommern, und sein Bruder Julian Gottfried, Erzdiakon inGreifs walde, wurden am 9. Nov. 1759 geadelt.

Almishoftii, Heinrich v. AlmiShonen von der Nuvenbnrgist Mitsicglcr einer villingen'scheu Urkunde vom 28. Aug. 1438.(Mone VIII. 243.)

ch Almshcimer, altbayer. Uradel, führtcu drei, 2.1, Huf-eisen im Schild. Ulrich A., Ritter, ch 1349, liegt zu Raiten -Haslach. Berchthold A. 1348. (O. S. Hund III. 2l2.)

-f Almut. Berthold A., Ritter, schenkt dem Kloster St. Geor-gen (Schwarzwald) 21 Acker Landes 1995. Hermann v. A.,Ritter, 1245 in einer Graf Küssaberg'schcn (Klctgau) Urkunde.(Mone III, 253, IX. 2l3)

1. ch Alnbcck, Allnbeck, Altbeck. Diese aus Ungarn stammendeFamilie ist verschieden von denen v. Ahlebeck. Sie wandte sich mitStefan v. A., der 1498 zu Frciberg starb, dessen Stammvater Hansv. A. war, u. der geb. 1379 im I. 1431 starb, im 15. Jahrh.nach Meisenu. erwarb ansehnliche Güter. Später kam die Familiewieder sehr herab, was häusig vorkommt, wenn das Vermögen nichtmit fideikommissarischcm Band belegt wird. Die Mitglieder deS Ge-schlechts standen größtentheils in sächs. Kriegs - und Civildiensten.

(Gauhe I. 8. Eilers, belziger Chronik S, 564. Möller, Nachr.vom Geschl, d, v. Alnbeck, in Klotz' u. MüUer's Sammlung zur sächs. Gesch.II, >85. 262, Maunstcin, Ad. Lex., wo auch das Wappen beschrieben ist.- v. Ledebur I. 8. Iii. 181.)

2. ch Alnbeck (Allnpcck, Altnpeck), führten im Schild einenVogclrumpf. Hans A. 1418. Diewald A. 1439.

(O. S. - Hund III. 206.)

ch Alncr, erloschenes rheinisches Geschlecht, das 1489 imArchiv der Abtei Siegburg urkundlich vorkommt. Die Familie istverschieden von den v. Markelsbach, gen. d. Alu er.

(Fahne I, 6. 274, Kncschke.)

Allloch u. Edclstiibt, Der österr. Rittmeister Franz Alnochwurde 1826 in den Adclstand mit v. Edelstädt erhoben. (Allg. A.Zeit, von 1826.) Die Wittwe und ihre Kinder, Malvina, Viktor,Oswald und Aloys, des vor Ofen gefallenen Obersten A. Alnochv. E. erhielten 1856 die frciherrl. Würde. (A, A, Z. von 1856.)

Alnstödt, thüringer Adel, der nm's Jahr 1299 vorkommt.(Mannstein, Ad. Lex.). Fast sollte man vermuthcn, daß diese Familiemit denen v. Allerstädt einerlei sei.

Alog, Johann Bapt., k. polnischer Kricgsrath, wurde am31. Dez. 1767 in den Ncichsadelstand erhoben. (R.T.A.R.)

Alopaeus, russischer Edelmann 1829, dann Graf, besaßCöpenik bei Teltow, (v. Ledebur III. 181.)

ch Alosbnch, Heinrich v. A. in einer Urkunde des Klosters S a -lein als Zeuge 1241. (Mone IV. 244.)

ch Alpe», ein altes adlichcs kölner Nittergeschlccht, welches schon1984 erscheint, und im Anfange des 15. Jahrh. abgestorben ist.(Fahne I, 6. II. 2 u. 269.)

Alpen»», s. Striebe!. Alpciiström, s. Dworzak v. A.

ch Alpftn. Wcrnher u. Mangold v. A. (Alepfen) Zeugen in einerSt. Blasischen Urkunde 1313. (Mone II. 195.)

Alpiiniinishofcn, Der Rcgistrator u. Lehnprobst der kais. Reichs-hofrathskanzlei, Johann Heinrich v. A., erlangte am 19. Okt. 1734den Neichsritterstand. (E. S.)

ch Alramsdorftr, ein nieder österr. Adelsgcschlccht, welches von1289 bis 1361 vorkommt und längst abgestorben ist.

(Wisgrill I, 67. v- H)

ch Also, Als, ein altes, längst abgestorbenes nie der österr.Adelsgcschlccht, welches von 1123 bis 1358, und dann nicht weiterin Urkunden vorkommt. Es nannte sich Gricch oder Griechenv. Als, und besaß das Dorf Herrn als bei Wien.

(Wisgrill l. 67, v, H,)

ch Alstiizbor» (Alsensbrunn). Fokclin v. Alsenzebrunnen,Zeuge in einer Kloster Eukenbach'schen (Pfalz) Urkunde 1199.

(Mone II, 435,)

Alsfeld, sächsischer Adel, der um 1469 erscheint; die v. Als-feld gehörten zu den hessischen Burgmannsfamilieu der Stadt Als-feld, auch waren sie fuldaische Burgmauuen der Stadt Salzaunter dem Schlosse Stolzenberg. (Mannstcin, Ad.Lex. Schauuat,fuld. LehnhofS, 40, Hasche, Magaz, d, sächs, Gesch. II, 48.)

ch Alchense», ein schwäbisches Dinasteugcschlccht. Graf Mane-gold v. A. im Traditionskoder des Klosters St. Georgen 1983.Eberhard und Heinrich v. Heiligenberg (de sancto monte) werdenseine Söhne genannt. 1985 idem und Wolferat sein Sohn; 1994noch urkundlich. (Mone IX. 196. 299 ff.)

1. ch Alslebcil, Dieses Namens gab es zweierlei Geschlechter:Ein uraltes Grafeugeschlecht, das schon 979 ausstarb; führte seinenName» von der Stadt Als leben unweit Halle a. S. Der Nameging bei Absterben des Geschlechts auf Graf Heinrich v. Stade über;auch dieser Stamm erlosch im 1.1128, worauf die Grafschaft an dasErzbisthum Magdeburg gelaugte.

2. ch Alslcbcn. Es gab auch eine adliche Familie v. Alsleben,welche Burgmänner waren. Auch diese starben um 1411 oder 1421aus. Die Familie besaß das Erbschenkenamt des Stiftes Quedlin-burg, u. bekleidete früher auch das Magdeburger Erbtruchscssen-amt. Richardus lapifer de Alslcvc, mileö noster in einer Urkundedes Bischofs Erich v. Magdeburg 1294. (Nrk, B, f. Nieders, II, 354.

Dreyhaupt, Beschr, d, Saalkrcis, II, 832 u, 841. Mannstcin, Ad-Ler-

Erath, cod. hipl, gucdl, p, 165. 209: 293, 682. 893.)

Aljo-Cscriiatott, s, Vajda de A.-C.ch Alspach, Alespach, eine im Odenwald? einst begüterte Fa-milie, wo sie zu Breuberg, Schlüchtern, Alespach und Arn-stadt Lehen u. Allodialgütcr besaß. Auch gehörte sie zu den rieneck'-schen Vasallen. (Retter, Hess, Nachrichten, 4tes Stück. S, 209 212.)

Alstödt, Der Herzog Bernhard von Sachsen-Jena vermähltesich im I. 1674 mit einem Fräulein Maria Elisabeth v. Kospoth;die aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter erhielt sammt der Mutterden Titel einer Gräsin v, Altstadt; erster? wurde mit einem Herrnv. Tümpling vermählt, (v. H, v. Zedlitz, II. Suppl, Dipl.Jahrb. für den prcuß, Staat, l843, S, 237. v, Ledebur III, 18t,)

ch Alstedc, ein westfälisches, schon 1389 vorkommendes, im17. Jahrh. ausgestorbenes Geschlecht, (v. Ledebur I, 8.)

Alstcdt, Uogt von, Johannes Advocatus de Alstede siegelt 1256.(Im Schild drei Schrägbalkcn.) (Mitth, d. thüriug. Vereins VI, 137,)Alfter», österreichisch. Anton Edler v.A. war 1835 k.k. niedcr-österr. Neggs.Rath. Ob dieses Geschlecht mit den österr. AllmayrEdle v. Allstern einerlei sei, ist dießortö unbekannt.

ch Alftorp, altes erloschenes jülich'schcs Adelsgcschlecht. Will),v. A. erscheint 1245 urkundlich; der Nittersiz des frühzeitig abgcstorb.Geschlechts kam an die v. Louwenberg u. hierauf an die v. Hömen.

(Fahne I, 7, II, 2, Kncschkc,)