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Albi — Alde
Sein Sohn, Kaspar Anton v. A., Neichskammcrgerichtsbeisizer,wurde am 23. Febr. 1788 in den Freiherrnstand erhoben. Des lezterenSohn, Franz Josef Frhr. v. A., kurerzkanzlerischer geh. Nath undStaatsministcr, erhielt am 9. Okt. 1796 Bestätigung. Er erwarbDnrrcnried und Messel, ward Bnrgmann zu Dieburg, undstarb 1816. Mit seinem Sohne Friedrich, k. bayer. Hauptmann,welcher bei der Freihcrrnklasse der bayer. Adelsmatrikel sammt seinerMutter eingetragen ist, erlosch die Familie wieder. — Josef AntonFidel v. A., passanischer Hofrath, war ein Enkel von Josef Anton.
(Taschenb. d. frhrl. Häus. 1848. ^ R. v. Lang 278 u. f. — Sicbmacher,Suppl. XI. 6. — v. H. — v. Hefncr, bayer. Adel 25. T. 21.)
Albinshon, Roßmann v. A., österreichisch. Ernst R. v. A.1835 Präses des k.k. Stadt- und Landrechts in Görz.
Albinski v. Alvinz. Georg Albinöki, österr. Oberstl., wurde1857 mit v. Alvinz geadelt.
(A. A. Z. von 1857. — Oesterr. Milit. Schein, von 1858.)
f Albm, ». b. Alm, zu Trübenbach, ein bayer. Turnicr-geschlecht, führten in Schwarz einen goldenen Pfahl; erscheinen 1376n. erlöschen 1561. Sie werden auch zum salzburgischen Adel gezählt,sv. Hefner, f bayer- Adel S. l. — Hund l. 164.)
-j- Albmuqr. (Gevicrtct mit einem Greifen n. drei Schrägbalken.)Erasmus v. A., Stadtrichtcr zu Brun egg in Tirol 1596 — 1616.Johann Kristof v. A., sein Urenkel, ist als der Lezte seines Geschlechtsin Florenz ledig verstorben. ßO. S.j
1. Aibrccht. Von diesem ursprünglich österr. Geschlecht wurdeJohann Jakob A. am 18. Jan. 1567 geadelt; seine Enkel JohannFerdinand v. A., kais. Hofkammerrath, und dessen Bruder JohannJosef, kais. Hofkammerprokurator, erlangten im I. 1664 den Reichs-ritterstand; Josef Mathias R. v. A. wurde am 13. April 1693 unterdie neuen Rittcrstandsgeschlechter aufgenommen.
(Wisgrill l. 59, wo auch das Wappen beschrieben ist. — v. H.)
2. Abbrecht, Doktor Martin, wurde im I. 1573 in den Adel-stand erhoben. DaS Diplom war aber 1589 noch nicht ausgelöst.
(R. T. A. R.)
3. Abbrecht, ans Güterholz, Landrath, wurde am 15. Okt.1846 vom K. von Preußen, nach neuer Beschränkung, daß der Adelnur auf den Besizcr des väterlichen Guts übergehen, mit dessen Ver-lust aufhören soll, geadelt, sv. Zedlitz, Ad. Lcr- II. Erg. S. 140 n. l43.— Jahrb. für den preuß. Staat, 1341. Abth. II. S. 73.)
4. Aibrccht v. Albrcchtslmrg, ein v. d. oben genannten v. Albrecht'-schen Familie verschiedenes ebenfalls österr. Geschlecht, dessen Vor-eltern inStockerau wohnhaft waren. Im I. 1674 wurde JohannKonrad A.. der niedcröstcrr. Landschaft Sekretär, und sein Bruders-sohn Johann Jgnaz A., kais. Hofrath, mit v. AlbrechtSburg inden rittermäßigen Adelstand erhoben, und leztercr am 13. Dez. 1762unter d. neuen Ritterstandsgcschlechter bei d. Landschaft ausgenommen.Eine jüngere Linie gelangte 1726 zur Landstandschaft daselbst.
sWisgrill I. 60. — Ganhc II. 1. — v. Hoheneck I. I. — v. H.)
5. ch Aibrccht u. Dunum»». Göttlich A. wurde im I. 1769 in denböhmischen rittermäßigen Adelsstand niit v. Albrecht n. Baumannerhoben. Mit ihm wieder ch.
(M. v. M , Erg. 118- — v. Ledebur I. 6. — v. H.)
6. Aibrccht v. Lindcuhcim. Friedrich A. erlangte am 29. April 1762den böhmischen Adelstand. ßR. T. A. R.ss
1. ch Albrcchtowih. Im I. 1766 starb ein prenß. Lieuten. v. A.fv. Ledebur I. 6 ohne Wappcnangabe.)
2. Albrechtowirz, österreichisch; 1857 war Thomas Edlerv. Albrecht owicz Militär-Kaplan.
ch Albrcchtshaimcr, Albrechtshaimb. (Im Schild ein Greif.)Luitold de Albrech tshaim u. Dietmar, sein Bruder, im rcichers-berg'schen Traditionskoder 1146; die v. A. werden auch als Tnrniereraufgeführt, aber nicht allgemein. Diese Familie besaß um das Jahr1536 verschiedene Lehen in Niederösterreich, ist aber zwischen denJahren 1533 und 1588 mit Achaz A. erloschen.
sW. Hund, bayer. Stammb. III. 205. — v- Hoheneck geleqcnheitlich auf7.95.187.268.331.547. - Wisgrill I. 63. — v. H. — M.B. III. 25 ff.)
1. ch Albrechtshauscn. Dieß Namens gab es auch ein uraltesbayerisches Geschlecht. Ich finde Ruprecht n. Wolf v. A., Brüder,im falkenstein'schcn Traditionskoder ad annnm 1186 neben andernvom Adel vorm Gebirg. sM. B. VII. 486.ss
2. ch Albrechtshauscn, ein längst ausgestorbenes pommerschesAdclSgeschlecht. Heinricns de Albrechtehuscn miles in einem Briefdes Herzogs Barnim von Pommern 1248.
sllrk. Buch für Nieders. II. 185. — v. Zedlitz. — Mannstein, Ad. Lex )
Albrich v. Ehrenwert. Franz A., galizischer Gnbernialsekretär,wurde 1793 in den galizischen Adelstand mit v. E. erhoben.sM. v. M., Erg. 233. - v. H.)
Albrizzi, ein italienisches Geschlecht. Der kais. österr. Käm-merer Josef Conte A. war 1835 Sekretär beim k. k. Kameral - Magi-strat zu Venedig.
Alcaini, ein österreichisches gräfliches Geschlecht, von wel-chem Johann Bapt. 1796 in Kärnthen als Herr und Landstandaufgenommen ist. sO. S. — Gen. Taschenb. der gräfl. Häuser auf1844 u. f.^j Die gräfliche Familie, die nur auf einem männlichenSprößling noch beruht, scheint zu erlöschen.
Alrunturu, s. Stillfried-Nato nitz.
Alben, s. Ahlden.
f Aldenburg. Dieses nun ausgestorbene schlefische Geschlechthatte seine Besiznngen in den Fürstenthümcrn Troppau n. Jägern-dorf. sSiebinachcr I. 67. — Sinap 1.236. — V.Zedlitz. ^ v. H.)
Aldeubockum, Altenbockum, ein altes westfälisches Geschlecht,welches ans der Grafschaft Mark stammt und im schw. Schild einenfilb. Ring führt. In den ältesten Zeiten haben die v. A. geheißen:v. Grimberg, der Name ihres Stammhauses; später schrieben siesich v. Grimberg, genannt v. Altenbockum; zulezt nannten siesich v. Aldenbockum; woher diese Veränderung entstanden, ist un-gewiß; wahrscheinlich durch Erheurathnng des Hauses Altenbockumim Amte Blankenstein. Die Familie erscheint schon 1367 in Urkunden;sie thcilte sich ehemals in mehrere Zweige, als: zur Wisch, zurHeyde, zu AltenMengede, zu Tyll.
sv. Steinen, wcstfäl. Gesch. gibt im II. Bde. S. 1223 u. f. eine gcneal.Tabelle von diesem Geschlcchte. — Sicbmacher II. 115; Suppl. IV. 7. —v- Mcding Iii. n. 4. — Dithmar vom Joh.Ord. S. 6. n. 10. — v. LedeburI. 8. III. >81. — v. Hcfner, sächs. Adel S. 19. T. 19. — v. H. ^v. Zedlitz. Sachs. Wappenb. III- 58.)
)- Aldenburg. Die Aldenburg stammen von Anton Günther,dem lezten Grafen von Oldenburg und Delmenhorst, ab, dessenmit Elisabeth v. Ilngnad, des Andreas v. Sonnegg Tochter, imI. 1633 erzeugter Sohn Anton mit dem Namen Aldenburg (Alten-bnrg) im I. 1651 in den Freiherr» - und 1653 (oder 1654) in denGrafenstand erhoben wurde. Er erhielt von seinem Vater die Herr-schaft Knipphausen und Varel. Sein Sohn, ebenfalls Anton ge-nannt, erlangte 1672 auch die dänische Grafenwürde, starb aber