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Alagomch. Alexander v, A. 1835 Bischof von Agram undk. k. öste r r. w. geh. Rath.
Alonzpcckh, ein in der ersten Hälfte des 16. Jahrh. erloschenes,ans Bayern nach Oesterreich gekommenes ritterliches Geschlecht,welches nm 1373, zn welcher Zeit solches Lehne empfangen, erschien.
fWiSgrill l. 57. — v. H.) Bem.: Ist wol Alhartspcck u. bei Wis-griU nur verschrieben.
Alard, auch Allard, eine adliche Familie in Preußen. Derim 1.1759 in prenß. Diensten gestandene v. Alard war der Sohneines Gntsbesizers v. Alard n. seiner Frau, einer v. Schaum bürg,fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 8.)
st Alarderodc. Godescalcus et Daniel de Alaarderode testes ineiner Urkunde des Stifts Walke nried 1236.fNrkundcnbuch für Nicdcrsachscn It. 150. 15 Ist
Alardns u. Ciuithicr. Der fürstbischöflich l übe ck'sche u. herzoglichholstein'sche Legationsrath und geh. Kabinetssekretär Mathias A.wurde 1751 mit v. C. in den Reichsadelstand erhoben. fR. T. A. N.)
st Alb, elsässischer Uradel. (Im Schild eine Lilie.) Nikolausde Alba 1353 in einer Kloster Lirheim'schen Urkunde.fMone VI. 427. — Sicbmacher II. 28.)
Alba, Stefan, ans Lothringen, Hauptmann daselbst, wurde1682 geadelt. fR. T. A. R.)
st Albach, ein ausgest. adl. Geschlecht. fSibilla v. Falkenbcrg, vomUrsprung, Genealogie, Thaten:c. dieses Geschlechtes.)
st Albachfcn, ein schon in frühester Zeit (man sagt um 1699,was zu bezweifeln ist, da damalen noch keine Zunamen und bei demAdel noch keine sichere Abstammung bestanden) ausgestorbenes west-fälisches u. braunschw. Geschlecht. fLctzncr, corvcy'schc ChronikS- 79. — Siebmacher II. 124. — v. Mcding, adl. Wappen B. I. S. 6.)
st Albnda. Kristian Frhr. v. A. war 1788 kurbaye r. Oberstim Dragonerregiment Leiningen. fStaatskalender.)
Albadil, Alvendyl, Alfendiel, Albedyll. Dieses Geschlecht stammtaus Italien; es kam im 14. Jahrh. nach Liefland und von daim 17. Jahrh. nach Schweden, und breitete sich auch nach Nuß-land, Hannover, Sachsens, aus. Kristian Heinrich v. Albe-dyll, schwed. Generalmajor, wurde am 2. März 1729 in den Frei-herrnstand erhoben. Otto v. Albedyll, schwed. Gcnerallieutenantund Gouverneur von Riga, erlangte um dieselbe Zeit den Freiherrn-stand. Mitglieder ans diesem Geschlechte wendeten sich schon im vorigenJahrh. nach Preußen, wo sie meistens in dem Heere standen.
(Hupel, Miscell. S 299. - Dessen liest. Anzeigen, 1788. S. 29b n. f.1789. S. 34. — Sticrmann, Matrikel. — Gauhe II. 6. — Sua Nikesfol. 9. — v. Zedlitz — v. Ledebur I. 6. III. 181. — v. Hesner, prcuh.Adel S. 33. Taf. 38.)
1. Albuin. Dieses italienische Haus erlangte 1719 die reichs-fürstliche Würde nach dem Rechte der Erstgeburt. fR. T. A. R.)
2. st Albain. Geadelt um die Mitte des vorigen Jahrh. (ImSchild eine Sonne.) Der letzte v. A. war Künstler in München u.starb vor etwa 29 Jahren; seine Wittwe Ursula st 1859. Die einzigenoch lebende Tochter ist Walburga Meng es, Nevisorswittwe zuM ü n ch c n.
st Albe, v. d. Albe, auch d'Albe, eine ans Elsaß stammendeadliche Familie; sie scheint in Preußen, wo sich schon lange vor1713 Mitglieder dieses Geschlechts befanden, erloschen zu sein; da-gegen blüht die Familie noch in Frankreich. Das Geschlecht führteauch den Beinamen Rheinströmer und Mitglieder desselben wohntenden Turnieren bei. fv. Zedlitz.) Vielleicht einerlei mit Alben,fv. Ledebur I. 6. III. 181.)
— Albe
1. Albeck, Johann Kaspar in Bayern, ward von dem Fürstenv. Eggenberg, welcher das große Komitiv besaß, in den Adelstand er-hoben, welche Standeserhebung im I. 1795 vom Kaiser bestätigetwurde. Die Familie ist von denen v. Ahlebeck in Pommern ganz ver-schieden. fM.v.M., Erg. 233. — v.Meding ll. n.8. u. III.836.— v.H.)In Bayern finde ich Niemand mehr von diesem Geschlecht. Dagegensteht 1856 ein Julius v. A. in k. k. Militärdiensten.
2. st Albcck, altes abgestorbenes Grafengeschlccht, dessen Graf-schaft A. unfern Ulm lag. fLucac, Grafensaal 834 — 842. — v. H.)
st Albcins (im Schild eine Spize aus dem Seitenrand), einPfarrdorf am linken Ufer des Eissack (Tirol), hat seinen eigenenAdel gehabt, der schon 1143 urkundlich vorkommt. Hans v. A., ge-nannt v. Gart, ist 1399 gestorben, hat nur zwei Töchter hinterlassen,fv. Maycrh. Mss. — v. Hesner, st tirol. Adel Taf. I.)
st Alben, genannt Sulzbach, ein rheinisches Geschlecht, daswahrscheinlich erloschen ist.fv. Hattstcin I. 235. 343. III. 516. 588. — Humbracht 284.) S. Albe.
st Albcnau, altbayerisch. Heinricus de Albenone unter denadlichen Zeugen in einer Urkunde des Klosters Au am Inn 1179 u.1194 im bau m b u r g'schen Traditionskoder.fM. B. I. 198. II. 59. 92 fs.)
st Albenshcim, altbayerisch. Diemar u. Konrad v. Albunis-heim 1129 Zeugen in einer Urkunde des Klosters Au. Cunrat deAlbinsheim et frater ejus Anzo stehen im garsischen Traditions-koder um 1149. Knnrad v. Albensheim Zeuge 1239.fM. B. I. 17. 130. 201 sf.)
1. st Alber u. Chrcutrcich (Ehrcnstein) findeich in einem tirolerWappenbuch: Geviertet mit einem Tannenbaum und einer Spize,darin ein halber Bock. fO. S.)
2. Albcr v. Glaiijiättcii. Der k. k. Präsident des Provinzialgerichtszu Verona, I. N. Alber, wurde 1851 mit „v. G." in den ritter-mäßigen Adelstand erhoben. fA. A. Z. 1851.)
Albcrda «. Mcnkema; Uradel, in Ostfriesland und in denNiederlanden zu Middelstewehr seßhaft, fv. dem Knesebeck.
— Journal officiel du roi des pays bas, T. XX. 1825. n. 61. p. 19.
— Grote, hannövr. Wappenb. C. 69.) Im I. 1847 hat die Familieihre Güter im Hannövri scheu veräußert.
st Albcrgcr zu Schmidtiilühlcn u. Zulu haben ihr Erbbegräbniß zuSt. Jakob in Regensburg gehabt, „alda ein Stein mit einem Kü-risser zu sehen sammt seinem Schilt". 1529 starb Heinrich v. Alb ergzu Sala. — Sic führten einen geschachten Sparren im Schild.fO. S. — Hund III. 201.)
Albcrgicr, Franz, erlangte 1692 Bestätigung seines adlichenStandes. ' fR. T. A. R.)
Albcrgotti, ein freiherrliches Geschlecht, dessen Ursprung vielleichtin Tirol oder angrenzendem Italien zu suchen sein möchte. Frhr.Josef v. A. war 1835 k.k. wirkl. Hofsekretär bei dem k. Hofkriegsrath.
st Albcrhoff, altbayerischer Adel, hatten einen Schild wieKutten au, getheilt, unten ein Wecken. fO. S.)
st Albcrndorfcr. Dieses alte niederösterr. Geschlecht ist schonvor langer Zeit erloschen. Es erscheint solches von 1398 bis 1444.
fWiSgrill I. 58. — Bucclini Stemm, fol. 294. — Duclli Exccrpta gm.hist. — Laziuö, de cm. gcnt. — v. H.)
Aibcrsberg, s. Begg v. A.
Albersdorf. Aus diesem schle fischen adlichen Geschlcchte wurdeEgon Anton imJ. 1736 und am 27. Febr. 1738 in den böhmischen