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4. Aigner v, Aigciihoscii. Franz Jgnaz Aigner, v b e r ö st e r r.Hofkammcrrathsprotokollist, wurde ini I. 1734 mit v. A. geadelt.
sM. v. M., Erg. 232. - Tyroff, bayer. Wappcnb. IV. 58. — v. Hcfncr,bayer. Adel S. 66. 67. 71. — v. H.)
5. Aigner v. Lömeatreu. Johann Paul A., k. öfter r. Artillerie-Hauptmann , wurde im 1.1808 mit v. L. geadelt.
sM. o. M., Erg. 232. — o. H.)
6. Aigner v. Zellhaiste». Johann Georg A., Stückhanptmannzu Rhein felden, erlangte im I. 1716 den Adel mit v. Z.
HM. v. M., Erg. 232. — v H.)
Atting, schwäb. Adel; führten einen Trutenfuß im Schild.
HO. S.)
1. st Aindarscr. lJm Schild zwei Räder.) Dieses Wappens siegeltBerthold A. die große Handveste des Herzogs Otto von Bayern,Königs von Ungarn 1311. sHund III. 201.)
2. st Aindorfcr, Aindorffer, ein bayerisches Geschlecht, führtim Schild zwei Bockshörner, alias gestürzte Angeln. Sigmund undUlrich die A. dieses Wappens 1399. sO. S. — Hund III. 202.)
3. st Aindorfcr (im Schild ein Bär), waren ursprünglich Münch-ner Bürger. Kaspar A., Abt zu Tegernsee 1426. Kaspar n. Hansdie A. 1475. Später landsässtg. UltimuS: Joh. G. Aindorffer,Regimentsrath zu Burg h a u scn st 1641. so. Hcfncr, Münchn. Gcschl.)
4. 1' Aindorfcr. Ich finde noch ein Geschlecht dieses Namens inBayern; führten ein Schachrößlcin im Schild. sO. S.)
Aiiicthcr v. ». zu Aincth. Thomas Aincther wurde im I. 1709geadelt. Im 1.1718 wurden die Brüder Johann Heinrich n. Thomasin den Nitterstand erhoben. HM. v- M., Erg. 118 u. 232. — v. H.)
st Aiiigcn od. Aining. (Im Schild ein Sparren.) Poubo de A.im tegernsee'scheu Traditionskoder 1120. Liboto de Gruobe(Grub) et frater ejus Hainricns de Aingen ibidem 1160. Chuonradde A. 1230 im diessen'schen Traditionskoder.
sM. B. V. 20 ff. 127 ff. VI. 145.)
st Anchofcr v. Ainhofen bei Kirchdorf an der Mangfall. — ImSchild eine Planke, auf der ein Einhorn schreitet.— Der edel vestJörg A. zu A. siegelt 1513. Ernst A. zu A. fstl. reg ensb. Probstei-Richter zu Vogkareith a. Inn, st 1614; seine Hausfrau Margreth,eine geb. Parthin von Harmading, hat sieben Kinder, zwei Söhneund fünf Töchter, hinterlassen. — Sein ältester Sohn Elias ist ihmin der Vogtei nachgefolgt, die älteste Tochter Sara war an SigmundDelling er, Pfleger zu Ncubeurn, verhenrathet. — Mit HelenaA., uror des Wolfg. Scherr von Farmach n. Ainhofen, welche1674 starb, ist das Geschlecht st und Ainhofen an die Scherr gekom-men, welche aber um dieselbe Zeit oder bald darauf auch erloschen sind.
sO. S. — Oberb. Archiv. VII. 257.)
Ainichiisj, Nikolaus, fürstl. salzburg. Pflegverwalter u. Um-gclder in dem Markt u. Schloß Gotting, dessen Ur-Anhcrr, PeterAinkhäß, in kaiserl. Diensten zu Wien, schon in den Adelstand warerhoben worden, dann Johann Georg A., fürstl. salzburg. Ncnt-beamter zu Zell im Zillerthal, Peter, Vikarius in der Renßrißu. Franz, Administrator der knrbayerischen Holzhandlung zu Glämb,sämmtlich Brüder, erhielten 1697 Bestätigung ihres adlichen Standes.sR. T. A. R.) Der genannte Niklas A. wird 1698 mit dem Prädikat„v. Petershauscn u. Ainkhäß Hofen" in Salzburg als adlichausgeschrieben, sv. Schallhammern.)
1. st Ainkhiirn (im getheilten Feld ein Falke auf einem Ast sizend),stammten aus Nördlingen im Ries. Paulus A. saß noch 1506 da-
selbst; später waren sie im Bayerischen und Salzburg ischenseßhaft. Eberhard A. zuPidenbcrg, fürstl. baye r. Rath 1590.sO. S. — Beyschlag, nördlingcr Geschlechter II. 15. — Hund III. 190.)2. st Ainkhiirn (Ainkhieren) — im Schild ein springendes Ein-horn —, waren in Krain angesessen. Georg im Landtag zu Laibach1579. Sind später Freiherrn geworden und im vorigen Jahrh. st.Sic haben auch das Wappen der nördlingcr Ainkhiirn in ihremSchild geviertet gehabt. sO. S.)
st Ainkosscr, altbaycrisch; führten zwei geschrägte Kleeblätterüber einem Dreiberg. sO. S.)
-s Ainling, Aindling, ein Markt in Oberbayern, Gerichts Aichach,vielleicht d. Stammhans. Chuonrad de Ainlingen im schcftlarn'-schcn Traditionskoder 1195. Dominus Hcinricus de Ein Iingen u.Ortmiu de E. ibidem. sM. B. VI. 424. 476.)
-s Ainmiller, altbayer. Adel; führten ein Rad i. Schild. sO.S.)Ainödt, Einöd. Das Geschlecht erscheint 1231. Friedrich v. Ain-ödt kommt 1393 in niederösterr. Urkunden vor; die Familie hattesich auch nach Stey er mark, Krain und Salzburg verbreitet.Von 1399 an findet man nichts mehr von derselben.sWisgrill I. 55. — Schmutz l. 31. — v. H.)
Auster, Matheus, kais. Gubernialrath und Robot-Abolitionö-Hofkommissär in Gallizien, wurde 1787 geadelt.sM. v. M. 156. — v. H.)
Airoldi, Paul, kais. Oberst, wurde 1841 in den österr. ritter-mäßigcn Adelstand versezt. sA. A. Z. v. 1841.) 1854 erlangte der-selbe die Freiherrnwürde n. 1855 wurde der alte lom bardische Adelbestätiget. sA. A. Z. v. 1854 und ösicrr. Milit-Schein, v. 1855.)
-s Aisch. Dieses Geschlecht erscheint im I. 1123 und erlosch um1480. Es war zu Aisch bei Höchstadt im fränkischen RitterkantonSteiger Wald begütert. sBicdcrmann, Steigerwald. Tab. 188.Haas, Gcsch. des Slavcnlandes an der Aisch 229 u. f. — v. H.)
-s Aising, ein Dorf nahe am Inn bei Nosenheim, hat vor Zeitenseinen Adel gehabt. Heinricus deA. in Kloster-Beiharting. Urkun-den 1326. sM. B. V. 507.)
-s Aifst, ein im 16. Jahrh. erloschenes steycrmärkisches Ge-schlecht, waren im Viertel über der Dran begütert.sO.S. — Schmutzt. 31.)
Aißlingcr, schwäb. Adel, führten im Schild eine Schildkröte,-s Aijlatt. Katherin v. A., des Wylderich Barfuß Hausfrau.Brechte! Barfuß, ihr Sohn, 1480 in einer wor m s e r Urkunde.sMonc IX. 305.) Vergl. auch Aich statt.
st Aistershaiincr v. Aistcrsham, altbayer. Uradcl; führten einenSchild wie Auer v. Pnlach, aber schwarz und weiß. sO. S.)
st Aiterbach, altbayer. Uradcl. (Im Schild ein Pfahl.) Babode A. im schcftlarn'schcn Traditionskoder 1175. Derselbe 1178 alsBabo de Ellerbach in Kloster Ensdorf'schen Urkunden. Das
Geschlecht ist 1370 st. sM. B. VI. 448. - v. Freibcrg, gesammelteSchriften II. 236. — v. Hefncr, -s bayer. Adel >L>. 1. Taf. I.)
Akai, ungarisch; Ludwig v. A. war 1835 k. k. Substitut desTuroczer Erbobergespans.
st Akwyk, ein erloschenes westfäl. Geschlecht, welches im Kirch-spiel Hövel im 13 —17. Jahrh. vorkommt,sv. Steinen III. 569. - v. Ledebur I. 6.)
st Alach, Mich, ein längst erloschener bei Erfurt seßhaft gewe-sener Adel. sv. Zedlitz.)
st Alachcr, Alachtcr, ein abgestorbenes niederösterr. Geschlecht,welches zwischen 1340 u. 1476 vorkömmt. sWisgrill I. 56. — v. H.)