Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

12

Aichi Aig

Militär-Akademie zu Wienerisch-Neustadt, wurde 1817 mitV. Aichenhaiu i. d. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 232. v.Hst

3. Aichingcr v. Aichlmrg. Andreas Aichinger, Hauptmann desStiftes zu Göttweich, erlangte im I. 1734 den Adel mit v. A.

sM. v. M., Erg. 23l.)

4. Aichingcr v- Dlucinlicrg. Johann Michael A., Bürgermeisterzu Hall, mit seinem Bruder Franz Leopold, erhielten 1743 einAdelsdiplom mit v. B. Im 1.1729 waren beide bereits in den Reichs-adelstand ohne Beinamen erhoben worden. sM. v. M., Erg. 23l u. 232.

Toroff, bayer. Wappenb. IV. 57; er schreibt Blnmebegg. v. Hcfncr,bayer. Adel S. 66. T. 71. v. Hst

5. Aichingcr n. Cichstnini» od. Aichstnm. Hans Wolf A., kais. Rath,erlangte 1637 den Adel mit o. A. sR. T. A. N.) Möchte wohl die vonSiebmacher Th. IV. S. 17. n. 5. angeführte Familie Aichingerv. Aichstain sein. Die Familie befindet sich jezt in Preußen.

sv. Ledebur I 5. III. 181. v. Hcfner, bayer. Adel S. 66. T. 7l )

6. Aichiugcr ». Puchcnnn. Der österr. Grnndbnchhalter Fer-dinand A. wurde im I. 1733 von K. Karl VI. mit v. P. in den Adel-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 232. R.T.A.R.)

Aichlchncr ». Aichstättcn, österreichischer Adel. Ein A. v. A.war 1857 Hauptmann im 13. Inf. Reg.

Aichlcr ». Aichcnlicrg. Thomas Aichler, kais. Hatschicr, undJakob Aichler erwarben im I. 1635 mit v. Aichenberg den Adel.

sR. T. A. R.)

1. ch Aichncr v- Hcppcnstein. Peter Friedrich Aichner, fürstlichtaris'scher Postverwalter, wurde 1836 in den württembergischenFreiherrnstand erhoben. Er blieb ohne männliche Nachkommen. DerBeiname möchte von seiner Frau herzuleiten sein, welche eine geborneBauer v. Heppenstein war.

sCast, Ndelsb. v. Württemb. Archiv für Gesch., Geneal. :c. S-83.Dorst, württ. Wappenb. Griesinger 26. Tyrofs, Wappenb. v. Württ-

v. Hefner, württ. Adel S. 5. T. 5 ; bayer. Adel S. 39.1

2. Aichner l>. Posjlmch fPaschbach). Dieses tiroler Geschlecht er-hielt den Adel 1589 v. Erzherzog Ferdinand. Pvßbach ist ein uralterSiz auf dem Eppan. Der Name nebst Siz ging bald nach 1613 aufdie Leiß über. sv. Hcfner, tirol. Adel S. 1.)

3. ch Aichncr n. Nomc), tiroler Adel. Romez, ein Edelstz zuObermais (Meran), hat vor Zeiten seinen eigenen Adel gehabt.1352 haben ihn die Aich ner schon inne gehabt. Sie sind mit HansDietrich A. v. R. 1586 's. Das Wappen ist an die A. v. Paschbachübergegangen. sO. S. und v- Mayerhofen.)

1. Aichalt, eine kärnthner Familie, welcher Kais. Rudolf II.am 2. Sept. 1634 eine Wappenverbesserung ertheilte. Am 31. Mai1641 wurde der Familie erlaubt, sich des Wortesvon" zu bedienen.Kaiser Karl VI. erhob am 12. Okt. 1685 den Jakob v. A. in denFreihcrrnstand, u. Franz Josef Frhr. v. A., landschaftlicher General-Einnehmer in Kärnthen, erlangte im I. 1735 die gräfliche Würde.

sM. v. M. I>. Schmutz I. 29- v. H.)

2. Aicholt, ein gräfliches Geschlecht in Westfalen nach amt-lichem Verzcichniß der Grafcngeschlcchter im Königreich Preußen.

sv Ledebur III. 180.)

's Aicholting (Aickholting), ein Siz an d. Altmühl (Eichstädt),hat seinen eigenen Adel gehabt; führten ein Windspiel im Schild.Dietrich, Ulrich und Heinrich v. A. 1283. Dietrich v. A. 1397.

sHnnd III. >98.)

's Aichstatt waren ein uradliches Geschlecht, ut puto aus der Ge-gend von Eichstädt, führten einen Bärenkopf im Schild. Oudal-

schalch de Aichstctte bereits 1143 im Traditionskoder des KlostersWeihenstefan im Gefolge des Grafen Gerhard v. Kreglingen.sO. S. M.B. IX. 403.1 Vgl. auch Aistatt.

1. -s Aichstcttcr v. Zaurlach. (Schild getheilt, oben ein Eichzweig,unten leer.) Ihr Stamm siz Sanrlach bei Holzkirchen an der Bahnnach Rosenheim, hatten ihr Erbbegräbniß b. d. Barfüssern zu München.Friedrich A. zu S. 1441. Hans A. 1523. sHnnd III. 197.1

2. Aichstcttcr, ein anderes Geschlecht, von dem Achaz A. 1434Umgelter in Aibling (Oberbayern) war. Er soll in einem Quittbriefv. I. 1451 einen Löwen im Schild geführt haben. sHnnd III. 197.)

Aichtcnwnldcr, Lienhardt, erhielt im I. 1563 Adelsfreihcit.sR. T- A.N.)

-s Aictcr, Aechter, v. Hcuscn, tiroler Adel; führten den Schildmit Wolken getheilt, auf dem Helm ein Hirschrumpf. Vielleicht stamm-verwandt mit den oben aufgeführten A echte r. sO. S.)

Aicrl, s. Ehrl.

Aigel. Von dieser ehemals in Step er mark seßhaft gewesenenFamilie führt nur Schmutz I. 29 einige Mitglieder aus d. 14. Jahrh.an. sv. H.) Sind wol eins mit den unten aufgeführten Aigl.

-s Aiglsdorf, ein Dorf Gerichts Moosburg in Oberbayern, hatvor Zeiten seinen Adel gehabt. Oudalrich et ejus germanus Adelperode Eigilstorf stehen im Traditionskoder des Klosters Weihen-stefan. Otto deAgilisdorf ibidem c. 1213.sM. B. IX. 377, 490 bis.)

-s Aigclshcim, altbayerisch. Lantprct dc Eigilsheim alsZeuge in Kloster An'schcn Urkunden 1123. Item Engilram u. seinBruder Lamprecht 1143. Uolcholdus de Aigelshaim et uror suaHitigardis et filinS Hainricus vergleichen sich eines Streits halber mitdem Kloster Gars 1213. u. s. w. sM. B. I. 130, 140, 51.)

Aigcntler, Josef, inneröstcrr. Appellations - Rathsprotokollist,wurde im I. 1783 in den Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 232. - v. H.)

-s Aigl v. Lindt u. Wurnilisdorf, altbayer. Adel. (Zwei Hackengeschrägt.) Sebastian A. zu L., Pfleger zu Lebenau im Salzbnrgi-schen 1523, gibt dem v. Frannhofen Gewalt zum bayer. Landtagin Ingolstadt. Felizitas Aiglin v. W., des Virgil! Diether zuSchedling Hausfrau, 's zu Salzburg 1566.sO. S. Hund III. 199.)

Aigliug. Nobilis Homo Amlbertus de Aglign übergibt demKloster Reich er sperg am Inn leibeigene Leute 1183. Amelbertv. Aiglingen in einer Urkunde des Klosters Raitenhaslach 1255.Vielleicht der Sohn des vorigen? sM. B. III. 495, 153 fs.)

s Aiglspcck v. Aigclspach. (Im Schild zwei Hirschstangen ge-schrägt.) Albert der Aiggelpeck Zeuge in einer Kloster Rott'schenUrkunde 1363. Aigelsbuch, ein Dorf in Niederbayern, GerichtsAbensberg. sM. B. II. 24.)

1. Aigner, Wilhelm, erlangte im I. 1652 den Reichsadel;wahrscheinlich ist er der Ahnherr des Josef v. Aigner, welcher imI. 1836 Senator zu Patschgau war.

sR. T. A. R. v. Zedlitz. v. Ledebur I- 6. III. I8l. v. H)

2. Aigner. Die Pfleg- n. Gerichtsschreiberstochtcr Maria ReginaAigner ans dem Oberinnthal erlangte 1733 den Adel.

sM. v. M., Erg. 232. v. Ledebur II. 6. III. I8l. - v. H.)

3. Aigner. Franz A., öfter reich. Major, Plazkommandant zuBraunau, wurde 1853 geadelt.

sA. A. Z. v. IS53. - Oesterr. Milit. Schem. v. 1853.)