Aich — Aichi
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Freiherrnstand erhoben, und in den neuen Herrenstand aufgenommenn. am 31. Jan. 1705 in den Grafcnstand erhoben. Am 2. Okt. 177Vist das Geschlecht mit dem k. k. geh. Rath u. Kämmerer, Grafen KarlRudolf v. A., zu Wien erloschen. (Wisgrill 1.49.-- M.v.M. S. tl.Stammtafel in den spieß-schumann'schcu u. krcbel'schcn Staatshaudbücheru.
— Stellmacher, Suppl. II. 5 n. 32. Suppl. ill. 68. -- v- H.)
2. Ein Johann Karl Eichpich ler, kais. Hofkammerkonzipist,wurde 1625 geadelt.
Aichbnrg, f. Aichelberg und Aichinger v. A.s t Aic hen», ein Grafengcschlecht in Schwaben, dem Jller-Aichheim — Jlleraichen — zwischen Ulm und Memmingen gehörte.Nach seinem Absterben kam die Bcsizung an die v. Rechberg n. durchHeurath mit einer rechbcrg'schcn Tochter an die Grafen v. Limburg-Styrum um 1632. Zulezt 1850 befand sich die verkleinerte, sonstbeträchtliche Herrschaft im Besiz der israclit. Bankierfamilie Kaulazu Stuttgart, welche sie um 350,000 st. gekauft habeu soll.(Hall. Litt. Zeit, von 1828 und E. S. — v. H.)
Aichel, ein von denen v. Alchen verschiedenes Geschlecht,(v. Krohnc I. 2l. — Sicbmacher IV. 17. — v. H.)
1. st Aichelberg, ein fränkisches Dinastengeschlecht. GrafAlbrecht v. A. siegelt noch 1338. Im Schild eine Vogelkralle auf einemBerg. sO.S.)
2. st Aichelberg, altes schwäbisches Geschlecht, dessen BurgE. im heutigen wnrtt. O.A. Kirchheim lag. Einige des Geschlechtsnannten sich auch n. ihren Besitzungen v. Markenbnrg n. v. Karsch.Der lezte Graf Konrad v. E. starb um 1400. In R. ein s. Freiviertel.
sv. Hefner, st schwäb. Adel S. 2. 9. Taf. 1.)
Aichelbergs, Aichler v. Aichelberg. Des Elias Aichelberger,Aichler, hinterlassen! Kinder, Sigismund Wolf u. Kristian Aichler,erhielten 1654 ein neugefertigtes Adelsdiplvm mit dem Beinamenv. Aichelberg. (R. T. A. R. — V.Ledebur II. 5. — Sicbm. 11.48.)Aichclbcrgcr, s. auch Aichberg er.
Aichclburg (im Schild ein Mohr mit einer Eichel in der Hand),
ein cingeb. käruthner Geschlecht. Kristof v. A. erhielt am 4. Juni
1507 Bestätigung seines uralten Adels, u. Georg Kristof erlangte am
12. Febr. 1627 die Freihcrrnwürde für das ganze Geschlecht. Ans
demselben war das Fräulein v. A. entsprossen, mit welchem sich der
Herzog Kristian Karl von Ho Ist ein-Norbnrg 1702 vermählte.
Die Kinder erhielten anfangs den Namen v. Karlstcin, wurden aber
nachher als fürstlich n. als Herzoge v. Holstein anerkannt. Ferdinand
Anton Frhr. v. A., Kreiskommissär in Kärnthen, erlangte 1781
die gräsliche Würde. Uebrigens verbreitete sich die Familie auch nach
Oesterreich, Steyermark ec. sJmhofs, not. proc. IIb. 4. Cap. II.p. 364. 9. — Bncclini, Stemm, t- IV. — Ahnentafel d. Geschlechts inLünig, Select. scr. illnst. p. 1696. — Sinap I. 235. — Püttcr über Miß-heuräthcu S. 218. — Ganhe, Ad. Lex. I. 5. — Zedier I. 867. — KrahneI. 26. — Sicbm. III. 59. — Gen. Taschcnb. d. greift. Häus. 1844 u. f. —Tyroff, östcrr. Wappcub. I. 61. — Hirtl 1856- 1. 26- — M.v.M. S. 11.
— v. Hefncr, kraincr Adel S. 3. Taf. 1- — v. H.)
Aichcn. Dieses nicdcrösterr. Geschlecht stammt ursprünglich ansder Mark Brandenburg. Peter v. Aichen, ein Sohn des Bürger-meisters von Hattingen in der Knrmark Brandenburg, wendete sichzuerst nach Wien u. ließ sich daselbst 1638 nieder. Er wurde nieder-österr. Reg. Rath u. 1666 unter die neuen, 1674 aber unter die altenRittcrstandsgeschlechtcr bei der niedcrösterr. Landschaft aufgenommen.Das Geschlecht erlangte in der Person des k.k. geh.Rathes u. nicdcr-österr. Landrichters, Josef v. Aichen, 1816 den Freiherrnstand.(Taschcnb. d. srhrl. Haus-, 1849 u. f. — M. v. M., Erg. 46- — v. Ledebur.
— v. Krohne I. 21. II. 393. — Leupold I. II - 13.'- Wisgrill I. 5t.)
— Soweit gehen die Angaben vorstehender Schriftsteller. Inzwischenfindet sich in der Reichstaramtsrechnung noch weiter, daß die GebrüderAichen i. 1. 1560 u. Hans Aichen, niedcrösterr. Reg.Protokollist,im 1. 1613 in den Reichsadelstand erhoben worden seien.
st Aichcncck. Im preuß. Heere befand sich um 1762 ein Licnten.v. A. sv. Ledebur I. 5; ohne Wappcnangabe.) Vielleicht ein Sproßder Aicher v. Aichencgg in Oesterreich.
Aichcnftls, s. Neuwirth v. A. — Aichcnhain, s. Aichingerv. A. — Aichcnkrn»), s. Fleischer v. A.
1. Aichcr. Warmund u. Johann Franz A. sind 1676 von Kni-ll ahern geadelt und ausgeschrieben worden. (Dckrctenbnch.)
2. st Aichcr, Aichar, auch altbayer. Adel. Sie haben den Schildgetheilt, oben mehrmals schräg gcfluthet, unten leer. Aicha vormWald in Niederbayern soll ihr Stammhaus gewesen sein. sO. S.)
3. Aichcr v. Aichcncgg, österreichisch; Franz Ritter A. v. A.stand 1857 als Hauptmann im 7. Inf. Reg., u. Viktor v. Aichencggwar Unterlieutenant im 7. Ingen. Bat.
4. st Aichcr v. Hcrrngicrstorf; waren ursprünglich zu Landshutadliche Bürger, später landsäßig zu Herrngierstorf (Nottenbnrg,Niederbayern) n. Thürthcnning (Dingolfing). Sie führten imSchild zwei verschlungene Eichcnzweige. Später haben sie auch Offen-ste t t e n erworben und das Wappen davon angenommen. Ernst A. zuH. und O. war 1631 noch bischöfl. Rath zu Regensburg. Balddarnach erloschen. (O. S. — Hund III. 188.)
5. st Aichcr v. Wnikcrsaich. Die Hofmark W. liegt bei Nenmarktin Oberbayern. Diese A. führten im Schild drei Eicheln im Dreipaßgestellt. Sind schon im 15. Jahrh. st. sO. S.^s
Aichcran. Johann A., steyerisch-kärnthner'scher Gubernial-rath, erlangte im I. 1808 den rittermäßigen Adel.
(M. v. M., Erg. 117. — v. H.)
st Aichhnimcr, salzburg'scher Adel. Im Schild ein beiderseitsgesinnter Balken oder Ast. Margret A. v. Aichhaim circa 1400 urorMichels v. Hannsperg, wodurch das Wappen an die Haunssperggekommen. (O. S- — Hund III 198.)
st Aichhcuser, Eichhenser, v. Lconhardwih, eine schlesische Fa-milie, welche in der Mitte des 17. Jahrh. zu den Breslau er Patri-ziern gerechnet wurde u. mehrere Güter besaß. Sie ist 1643 erloschen.
(Sicbm. I. 63. — Speucr, theor. Jnstgn. p. 231 u. 258. - v. MedingIII. n. 2. — Sinap I. 235. — Zedier I. 165. — v. Zedlitz I. 91. —v. Ledebur I. 5. — v. H.)
st Aichhoihcr v. Mojlcgg. (Gcvicrtct, 1. u. 4. ein Landsknecht,2. u. 3. ein Bär.) Paul A., Bürger zu Briren, soll wegen guterKriegsdienste in Portugal vom Kaiser einen Wappenbrief erhaltenhaben. Kristian A., Gerichtsschreiber zu Ritten, erhielt mit seinemBruder Anton 1703 den Adel mit „v. Mossegg". (O. S.)
st Aichhorn ». Edlhauscn sollen schon 1390 Schildbürger zu Ster -zing gewesen sein. Georg A. war 1471 Hofrichter zu Sonnenbnrg(Tirol). Georg A., sein Enkel, hat circa 1600 mit Katharina Hilt-brantv. H all den Siz Edlhausen crheurathet. Das Geschlecht istmit Franz Anton A. v. E. 1673 erloschen, sv. Mayerh. Mss.)
1. Aichingcr, eine aus Franken stammende Familie, welche sichnach Schlesien, Ungarn u. Polen zu König Sigmnnd's I. Zeitenwendete. Kaiser Rudolf II. ertheiltc derselben am 2. April 1577 Be-stätigung ihres Adels. In Ungarn soll die Familie nicht mehr
blühen. (Ganhe II. 5.6. — Sinap II. 562. — Okolski, Orb.Pol. 1.15.
— Siebmacher IV. 26 u. 23. — v. H-)
2. Aichingcr v. Aichcnhain. Michael Aich in g er, Oberst in der
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