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Ahle — Aich
Linie, nachdem die königsförder, wovon die lindauer ein Nebenzweigwar, im Mannsstamm erloschen ist. (Henniges Gcncal. aliquot Fam.nob, ^ Zedier I, 252. — Seifert, G. a. F. u. K. Taf. l—3. — Angeli,holstcin'schc Adelschronik. — Allg. hist. Handb. 65. Jahrg. — Olcarius,holst Chron. O- H. Moller, hist. geneal. u. dipl. Nachr. v. d. Geschl. derv. Ahlcfcld; Flensburg, >77l. — Gen. Taschenb. d. gräfl. Heins. 1854 n. f.
— Gauhe I. 8. — v. Mcding II. n. 6 Iii. S. 536. — König, v. Hatt-stcin, Humbracht w w. — Dänisches Wappcnb. Snea Nikes S. 18. —Gen. Jahrb. des deutsch. Adels, 1844 n. f. — Siebmachcr III. 154. —Mannstcin, Ad. Ler- — Mecklenburg. Wappcnb. — v-Zedlitz. — v. Ledebur
I. 4. III. 181. — Sachs. Wappenbuck III. 67. — v. Hcfncr, sächs. AdelS. 19. T. 19. — v. H.)
Ahlen, eine adliche lübecker Patrizierfamilie. Ernst Heinrichv. A. war um's Jahr 1618 braunschweig'scher Obcrstlieutenant.(Rcbmann, Handschrift!. Nachr. — Mannstein, Ad. Lex.)
1 Ahlim, Alimb, Ahlem, Ollem, am richtigsten Ahlimb. Einal tes i. I. 1826 mit d. prenß. Rittmeister a.D., v. Ahlimb, aus-gestorbenes Geschlecht, welches vorzüglich in den Marken ansässigwar. Es erscheint dasselbe schon 1367 und 1379 im Besize des GutesNingenwaldc in der Uckermark, auch war es mit dem Erb-Hege-Meister-Amt in der großen kurfürstlichen Haide belehnt, wie danndiese Belehnung auch 1447 stattfand; 1662 hat sich das Geschlechtdieses Amtes begeben, und dafür andere Entschädigungen erhalten.Herrman v. Said ern ans dem Hause Plattenburg erhielt1827 die Erlaubnis; vom K. v. Preußen, den Namen u. das Wappendieses Geschlechtes zu dem seinigen anfügen zu dürfen. S. Saldern.
(Siebmachcr II. 163. — Zedlcr, allg. Lex. Suppl. I. 769. — Grnnd-mann, uckcrmärk. Ad. Lex. S. 363 n. 365. — v. Ledebur I. 5. — v. H.)
Ahn, ein bremen'schcs Geschlecht, welches daselbst mehrereB esizungcn hatte oder hat; vielleicht einerlei Ursprung mit Ahnen.
1 Ahne», ein adliches altes Geschlecht auf der Insel Rügen,welches zuerst 1631 vorkommt. Claus v. A. war ein bekannter Kanzlerzu Wolgast in Pommern. Die Familie ist 1686 erloschen.(Micracl, Buch VI. — Mannstcin, Ad. Lex. — Gauhe I. 5. — v. Zedlitz.
— Sicbm. III. 161. — Dänisch. Wappcnb. — v- Ledebur l. 5. III. 181.ss
1 AhneiilwMii, erloschener rügen'scher Adel,sv. Zedlitz. — Mannstcin, Ad. Lex.)
AHMngeil, s. Ah elfin gen.
1 Aholming. Das Stammhaus lag im Gericht Osterhofen inNiederbayern. Hcinricus de Ah olmin ge in einer Urkunde des Klo-sters Metten als Zeuge 1232. sM.B. XI. 356.)
1. Ahorncr v. Ahornrain, österreichisch; Josef A. v. A. war1835 Mitglied der medizinischen Fakultät in Wien.
2. Ahorncr, war ein tiroler Geschlecht, bei Mer an begütert,führte ein Einhorn im Schild. (O. S.)
1 Ahr zu Antweiler, auch v. d. Ahr, Aar.
1. Grafen, vorzüglich an der Eifel gesessen, welche bereits 1126erloschen sind.
2. Ein Edelmannögeschlecht, welches ebenfalls an der Eifelseßhaft war. Der lezte der Familie besaß um 1836 Lissingen. DasGeschlecht führte zwei r. Rosen im schw. Schildeshaupt und einen g.Stern im sch. SchildeSfuß. s> Zedlitz. — Siebmachcr V. 363. — Fahne
II. 1 n. 269. — König:c. — Humbracht?c. — v. Ledebur I. 5.)
Ahrcndorf, s. Arenstorf.
1 Ahrenfeld, ein wahrscheinlich schwedisches adliches Geschlecht,welches nm 1646 auch in Elbin g bekannt war u. noch 1778 blühte,fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 5.)
1 Ahrcns. (Im Schild ein wilder Mann drei Aehren haltend.)Peter Adolf A. in Riga, Inhaber eines bedeutenden Handlungs-
hauses daselbst, erhielt auf Ansuchen ein kursächs. Vikariats-Adels-Diplom d.d. Dresden 22. Juni 1792. sO. S.)
Ahrensdorf, s. Ahrenstorf.
Ahrcnstorf, Arndcsdorp, Arudcsdorf. Dieses Geschlecht erscheintzuerst im 14. Jahrh <1366) in Ludolf v. Arndesdorf, Ritter, welcherder gewisse Stammvater aller in der Uckermark, Dän emark undMecklenburg seßhaft gewordenen Herren v. Ahrensdorf ist. DieLinie, welche sich nach Dänemark gewendet, erhielt im 17. Jahrh.vom K. v. Dänemark Wappenverbesserung, welche die anderen Linienin Deutschland nicht annahmen. (Mannstcin, Ad. Lex., woselbst auchdas Wappen berichtigt wird. — Grundmann, uckcrmärk. Ad. hist. — Beer,Rer. mcckl. lib.VIII. p. 1589. — v. Mcding II. 19. — Siebm. V. 167.)
Ahsbahs». der Lnnzc. Der österr. Oberstl. bei WalmodcnUlanen,Nr. 5., Friedrich A., erlangte 1852 die Freiherrnwürde mit v. derLanze. sA. A. Z. v. 1852. — Ocsterr. Milit. Schemat. v- 1853.)
1 Ahtat. Oudalricus de A. im reichersberg'schen Traditions-kodex 1186. Vielleicht war Achthal, Gerichts Laufen a. d. Salzach,das Stammhaus? sM. B. III. 493.)
Ahnst», s. Ahaus. — Aibling, s. Aybling.
1.1 Aich. Ein Rudolfus de Aich wird in einer Kloster Salem'-schen Urkunde aus dem Ende des 12. Jahrh. als zur Familie Man-gold's v. Otterswang (Otolueswanc), nobilis viri, gehörig be-zeichnet. (Mone I. 337.)
2. 1 Aich, Johann, geb. 1468, Bürgermeister zu Köln, gest.1519, wurde vom K. Maximilian geadelt. Das Geschlecht, welcheseinen zweigeteilten Schild führte, in dessen oberem bl. Felde dreischw. Merletten stehen, dessen unteres Feld sechsmal, gr. und S. wech-selnd, gestreift ist, mag um 1626 erloschen sein.
(Fahne 1. 4. II. I. — v. Ledebur I. 5.)
1. f Aichach, schwäb. Adel. Dominus Eberhardus de Aichaund sein Bruder Schweiker v. Rieden in einer Kloster Salcm'schenUrkunde 1171. sMone I. 326.)
2. st Aichach waren schon 1166 mächtige Ministerialen v. Briren,haben aber sich mit ihrer Kirche schlecht vertragen und sind dadurch soweit gesunken, daß Heinrich v. A. 1468 in seinem eigenen Stamm-schlosse Pflegdienste von Briren annehmen mußte. Ludwig, der Leztedes Stammes, ist um 1545 in der Klausur gestorben u. 1559 gingenName und Wappen an die Mahr von Freising über, hie weiblicherSeits von den A. abstammten, (v. Mayerh. Mss.)
Aichamb, s. Hneb er v. A.
1 Aichbcrg, Aichperg, ein uraltes bay er. Geschlecht zu 9taabund Moß, um 1366. (Im Schild ein Balken, darunter ein Drei-berg.) Nach Erwerbung der Herrschaft Hals wurden sie gefreitund sind 1516 erloschen, (v. Hcfncr, bayer.-( Adel S- 1.)
Aichbcrg, s. Söll v. A.; Nagel v. A., u. Wisser v. A.
1 Aichbcrgcr (alias Aichelberger) gu Möring, altbayerisch.Im Schild ein Eichzweig. N. Aichperger zu M. 1452. Ein andererN. A. zu M. 11511. sHund III- 188.)
Aichbicht, Aichpichel, Aichbigel, Aichpühel. Leonhard A., einOesterreicher, wurde am 21. Jan. 1576 vom Kaiser Maximiliangeadelt; dessen Sohn Joh. Karl, niedcrösterr. Hofkammcrsekretär,erhielt am 14. Juli und 12. Okt. 1625 Adelsbestätigung und wurdein den rittermäßigen Adelstand mit Edler Herr gesezt. Am 29. April1652 ward er als Landmann in den neuen Ritterstand angenommen.Dessen Sohn Karl Gottlieb, niederösterr. Reg. Rath, wurde unterdie alten Ritterstandsgeschlechter gesezt, und am 16. Dez. 1686 in den