Agl-
7 Aglcr, zu Paumgarten n. Neuwaldeck, ein niederösterr.adliches Geschlecht. Michael Agler zu P. erscheint 1438 als nieder-österr. Waldmeister; nach 1591 geschieht keine Erwähnung mehr vondieser Familie. (Wisgrill I. 47, wo auch das Wappen zu finden istst
st Aglisrins, Ambrosius, wohnhaft in Briren, stammend ausBergamo, erlangte am 11. Febr. 1697 einen Adclsbrief von KaiserLeopold. Franz Vigil v. A., k. b. Pens. Landrichter von Teisen-dorf, starb 11. Juli 1821 im 77. Jahr zu Salzburg, hat nurzwei Töchter, Magdalena und Anna, hinterlassen.
(R. v. Lang, bayer. Adclsb. 277. — Wappenb. des baycr. Adels IV. 56.— v. Hefncr, bayer. Adel S. 66. T. 91. — O. Sst
Agiicst, Dominik, wurde im I. 1718 von K. Karl VI. geadelt.
(M. v. M., Erg. 23l.f
Agon de Lacontric. Aus diesem wahrscheinlich aus Frankreichstammenden Geschlechte wurde der Dr. Franz Anton A. de L., Lektoran der Universität zu München, im I. 1843 bei der Adelsklasse ein-getragen. so. Hefner, baycr. Adel S. 66st
Agosti, italienisch; Josef, Edler v. A., war 1835 Deputirtervon Beluno bei der k.k. Central-Kongregation d. venet. Provinzen.
Agoult. Einer v. Agoult, Hr. v. Bonneval, kam mit denersten Flüchtlingen aus Frankreich nach Brandenburg, trat inDienste und starb 1699 als Legationsrath. Er hinterließ nur eineTochter n. stammte ans einer der ältesten Familien in der Dauphins.
(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 4. III. I86.s
Agni, Josef, k.k. Feldstückhauptmann, wurde 1719 wegen seinerbewiesenen Tapferkeit in den österr. Adelstand erhoben.
(M. v. M. 156. — v. Hst
Agricola. Dieses Namens gibt es mehrere von einander ganzverschiedene Familien:
1. Johann Kristof Agricola (genannt Ackermann, Ackher-mann), Hofrichter zu Laming, erlangte im I. 1629 den Reichs-adelstand. sR.T.A.R.sj Von ihm vielleicht die A. bei v. Ledebur.
2. Valentin Agricola, Hofrichter zu Steingaden, erhielt1667 einen Wappenbrief. (O. S.sj
3. 7 Der schlesische Oberamtsrath, Joh. Wilhelm Agricola,wurde am 28. Nov. 1793 in d. böhmischen rittermäßigen Adelstanderhoben, v. Zedlitz sagt, daß dieselbe schon 1659 vorkommen.
(Zedier, ll.L. I. 818. — M. v- M., Erg. 117. — v. Ledeburs. I. 4.u-nd III. 186.s
4. Im Breslau'schen und im Fürstenthume Oels war eineadliche Familie dieses Namens seßhaft. Bielleicht stammte solche vonder vorstehenden ab. sSinap II. 591.sj
Sieb mach er bringt verschiedene Wappen dieses Namens.(II. 164. IV. 19. V. 218. 366.ss Zu vermuthen ist, daß das WappenIV. 19 zu vorstehendem Nummer 3. gehöre, sv. H.sj Noch ein anderesWappen finde ich in meiner Handschr. Sammlung: Ein Schild ge-theilt mit einem säenden Bauersmann; das Wappen ist unterzeichnet:Thimotheus Agricola 1565. sO. S.sj
Agris, ein rheinisches Geschlecht, von dem nur das Wappenangegeben ist (bei Bernd, rhein. Wappenb. I. T-1. n.2. u. v. Ledebur n .s.
Aham, AHamb, AHeim. Dieses alte bayerische Geschlecht be-kleidete das Erbkämmereramt bei dem Hochstift Passau. Im Jahre1652 erlangte die Familie die Freiherrnwürde und im I. 1691 am7. Juli wurde sie in den Grafenstand erhoben, und erhielt das altedonn e ck'schc Wappen. Von den drei Linien, in welche sich das Ge-schlecht theilte, befizt a) die neu Haus er Linie die Hofmarken Neu-hauß n. Ellreichen im Jnnviertcl, und beruht nur noch ans einem
Stammbuch des Adels in Deutschland.
Ahle 9
Sprößling; b) die Linie zu Wilden an ist 1764 mit dem GrafenEustach und c) die hagenauer Linie bereits 1496 ausgegangen.
(Hund, bayer. Stammb. I. 159. — Bucelini, Stcmmata p. 6. — Wis-grill I. 48. — Gauhe I. 4. — Zedier, allg.hist. Lcr- I. 61. — Seifert'sAhnentafel d. v. Wümmingen — R. v. Lang S. 13- — Tyroff, bayer.Wappenb. B. I. S. 13. — v. Woltern I. Abth. S. 46 — 42. — v- KrohneI. 19. — Siebmacher I. 77. — Schumann, gen. Handb. 1752. I. 193. —Hübner III. T- 967. — Gen. Taschcnb. d. gräfl. Häns. 1844 n. f. — Gen.Jahrb des deutsch. Adels, 1847 u. f.— Kneschke. — v. H. — v. Hefiier,bayer- Adel S. 5. T. Ist
7 Ahaus, Aahaus, Ahnsen, ein westfälisches im Stifte
Münster seßhaft gewesenes Geschlecht, welches schon im 15. Jahrh.
erloschen ist. (Nebmann, handschr. Nachr. 1796. — Rinning, nob- vir-Stemm, westph. St-5. — V.Zedlitz. — Mannstcin, Ad. Ler. — Falke,trad. corb. p. 236. 755. — Kneschkeft
1. 7 Ahausen, schwäbischer Adel. Das Stammhaus beiSalem (Ueberlingcn). Manegold v. A. in einer Urkunde des Klo-sters St. Georgen 1995. sMone IX. 219.sj
2. 7 Ahausen, altbayerisch. Oudalrich Ahusen im KlosterA ldersbach'schen Traditionskoder 1149. Ebendaselbst 1179 illu-st ris vir, Babo de Ah n s e n. Hadamar deAhnsen unter andernbayerischen Edelleuten als Zeuge in einer Urkunde d. Klosters Herren-Kiemsee 1178. — Der Schild war schräggetheilt, oben ebenso nachder entgegengeseztcn Seite. (M. B. II. 337. III. 316.314 ff. — O.S.Z
Ahe, v. d. Ahe, in Sächselt, Preußen u. auch in Bayernnoch blühend um 1836; das Geschlecht erscheint um 1689. v. Zedlitzgibt das Wappen, sv. Ledebur I. 4. III. 181.sj Der Adel unterliegteinigem Zweifel.
7 Ahclfingeii, Aholfingen, Alfingen, altes schwäbisches Ritter-geschlecht mit der Burg Oberalfingen im jezigen k. württ. O. A.Aalen. Die Familie erlosch in einer Linie 1513, in der an-deren 1547 mit Wolf v. A. (Griesinger, Univ. Ler- v. Württ. S. 976.
— Siebmacher I. 113 unter Ahlfingen. — Biedermann, O- — Hal. Litt.Ztg. 1828. — Salver S 146. — v. Hattstcin I. S. 4 unter Ahlfingen.
— v. Meding III. n. 2. — v. Hefner, 7 schwäb. Adel S. 9. Taf. 1. j
Ahlberg. Rudolf A., in schwedischen Diensten stehend, wurde1768 in den Reichsadelstand erhoben. (R.T.A.R.ss
7 Ahlden, Alden; ein lüneburg. Geschlecht, ausgest. 1618.Es ist ganz verschieden von den alten aus Kalenberg stammendenv. Alten. Zu Diebholz befand sich in der neuesten Zeit ein Kanzlei-bote v. Ahlden; man weiß jedoch über seine Abkunft nichts weiteranzugeben. — Siebmacher und Ganhe verwechseln übrigens diebeiden Geschlechter v. Ahlden und v. Alten.
(Mußhard S- 89. 326 u. 434. — v. Krohne I. 25. — Siebmachcr I.181 u. 182. — Mannstein, Ad. Ler. — v. Hst
Ahlcbcck, ein pommer'sches adliches im Stettin'schen seßhaftes
Geschlecht, (v. Meding II. 6. — Siebmacher III. 161. — Mannstein,Ad. Ler-, wo auch das Wappen berichtiget wird- — Micralius, PommcrlandBuch VI. — v.Zedlitz.— v. Ledebur III. 186.— Bagmihl V. 5. — v.HJAhleftld, Alfeld, Alfelden. Diese Familie gehörte ursprünglichSchwaben an (?) und kam von da nach Holstein und Dänemark.Sie theilte sich ehedem in die beiden Linien Grevenstein undEschelsmark. Eine Linie erlangte 1665 den Reichsgrafenstand,und 1672 den dänis ch en. Beide Linien sind nicht mehr vorhanden.Jezt blühen außer der gräflichen Linie auf der Insel Langeland,deren erstgcborner Sprößling als Erbe der ausgestorbenen FamilieLanrwig diesen Namen neben dem seinigcn führt, noch drei Linien,davon die ludwigsbnrger den Namen der erloschenen Frhrn.v. Dehn dem ihrigen beifügt; die sachsendorfer Linie, derenNebenzweig die olnitzer ist, und die königsförder, jezt lindauer
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