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Adlcrsthal (AdleSthal) Wolff von. (Im Schild unter einem mit3 Sternen belegten Haupte ein Wolf aufspringend in einem mehr-mals getheilten Felde.) Jonas Wolf Eibeschütz (Sohn des Ober-rabbincrs Jonas E. inAlto n a), ein Jude, hatte ein adliches Gutbei Dresden erkauft n. wurde V .K. Josef II. unter obigem Namenin den Freiherrnstand erhoben; Wien, 17. Juli 1776. sO. S.)
Adlcrsthol, f. auch Hefner v. Adlersthal.
Adlcrtrcu, f. Mayer v. A.; Scharschmid v. A.
Adlhcim, f. Staad er v. A. — Adolhhouscn, f. Adelshausen.
1 Adrotshaulen, Aderatshauscn, Endratshausen, adliche Dienst-mannen des Stiftes Regensburg im 13. Jahrh.
(Ried, cod. dipl, ratisb. p. 476, 687.)
Adrnnii v. Groet. Der schleSwig-holstein'sche Lcgations-u.Jnstizrath Gottfried Andreas A. wurde 1752 mit v. G. in den ritter-mäßigen Adelstand erhoben n. erhielt 1754 als dänischer Konferenz-rath ein Freihcrrndiplom. sR.T. A. R.)
f Abnim, ein mecklenbnrg'sches 1638 ausgcst. Geschlecht,sv. Ledebur w.) Vergl. Aderam.
Acgidy, Eghdi, eine in Preußen und vorzüglich in Sachsenblühende Familie, deren Stammvater, der kais. Stabelmeister AlbertAegidy, von Kaiser Karl VI. im I. 1715 in den Adelstand erhobenwurde. sM. v. M., Erg. 231. — v. Hefner, fächs. Adel 25. Taf. 26.)
Aehrciiseld, f. Mosig v. A. — Aehrcuthol, f. Leza v. A.
1 Aciningo. Dieses adliche Geschlecht stammt aus Schweden,nach andern aus Burgund oder aus Friesland, und erhielt 1751in der Person des Nechtslehrers Siegfried Karl v. A. den Adel seinerVorfahren bestätiget und erneuert, sv. Zedlitz. — Mensel, gelehrt.Deutscht. I. 5. — v. Ledebur I. 3. — v. H.)
1 Aerd, Erdt, s. Erde, Erdt.
Acrffen, Freiherrn in Oesterreich. 1853 stand Wilhelm Frhr.v.A. v. Beyeren v. Voshol im nngar. Jnf.Reg. Nr. 29 als Unterl.
f Aeschach. Eschach im bad. Amt Villingen das Stammhaus.Ru m, liberalstes de Aschaha, Zeuge in einer Urkunde v. St. Geor-gen (Schwarzwald) 1094. sMone IX. 213.)
ch Aeschcln, Aeschel, cine preuß. adliche Familie, sv. Zedlitz.
— Siebmacher IV. 17 nnt. Aichel.) Am 11. Okt. 1627 wurde derschönbnrg'sche Rath Jeremias Aeschel von Kaiser Ferdinand II.geadelt, sv. Ledebur I. 4.)
1 Acschcrn. In einer Kloster - Frauen - Kiemsee Urkunde v. I.1315 kommt ein Edler Walvin v. Aeschern vor. sM.B. II. 505.)
Affnbris, ein gradiskaer Geschlecht; hat 1754 die Landstand-schaft in Görz erhalten. sO. S. — v. Hefner, krain. Adel in d. Eint.)
1 Affe, Affen, ein früherer Name eines Zweiges der V .Zedlitz
in Schlesien, sv- Zedlitz. — Mannstein, Ad. Lex. scheint eine eigeneFamilie in Pommern daraus zu machen, wenn immerhin der Art. Affen mitobigem einerlei ist. — Sinap II. 50l, - Friedeborn's stctt. Gesch. II. Bd.
— Brüggcmann I. 9. Hptst. — v. Ledebur I. 4. — v. H.)
st Affccking (Aveckhing), ein bayerisches Herrengeschlecht,führten einen Hirschrumpf im Schild. Äff eck ing, das Stammhaus,liegt bei Kelheim in Niederbayern. Durinhart v. A. 1030.Weimmarus de A., miles, unter dem Hofadel Herzogs Ludwigdes Strengen von Bayern 1277. Eberhard, der Lezte, ist nach1318 1. sHnnd I. 179.)
1 Affeln. In der ersten Hälfte des 17. Jahrh. ward der Vize-kanzler des Herzogs August zu Brannschweig, Anton Affel-mann zu Celle, mit v. Affeln geadelt; die Familie ist 1851 wie-
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der erloschen. Ucbrigens soll es eine uradliche Familie v. Affeln im14. Jahrh. gegeben haben, von welcher diese abstammen wollten.
sv. Zedlitz. — v. Krohne I. 10. — Erath, cod. dipl. Quedl. P. 433. —Mannecke, biogr. Skizzen, 1823. S. 12. l3. — v- Ledebur I. 4. — v. H.—v. Steinen II. 1419.)
st Affinstem, ein adliches, am Rhein blühendes altes Geschlecht,
ans dem schon nm's Jahr 1400 Wolf v. A. erscheint. Erloschen im
Anfange des 17. Jahrh. sMannstcin, Ad. Lex. — Hnmbracht 233. —v. Meding III. Nr. 1. — Siebmachcr I. 129. — v. Krohne I. 19. —Zedier, II. L. 1.719. — v. Hattstcin- — v. Ledebur l. 4.)
Affcnthnlcr, s. Apfenthaler.
1 Affcrden, ein adliches im 14. u. 15. Jahrh. in der GrafschaftMark vorkommendes Geschlecht; u. ein wahrscheinlich anderes adl.Geschlecht, welches zur Ritterschaft in Geldern 1713 gehörte,sv. Steinen, wcstfäl. Gesch. Tab. XXIII. 6. n. v. Ledebur l. 4.)
1 Afstng. Ein Dorf, Gerichts Aichach in Oberbayern, war dasStammhaus. Im Nekrolog des Klosters Thier haupten stehen Ar-nold, Hadwigis u. Rudolfus de As sin gen. sM. B. XV. 142 ff.)
Affolder v. Adlcrsbcrg. Peter Affolder, Bauinspektor zu Ofen,wurde im I. 1779 mit Edler v. Adlersberg in Adelstand erhoben.sM. v. M. 156.)
1 Affoltcr» (Afholtern), ein Dorf bei Zürich, das Stamm-haus der v. A. Cunrat v. A. 1255 übergibt d. Kloster St. Blasiendie Hälfte seines Hofes zu Afholtern (bei den Apfelbäumen) alsEntschädigung für einige dem Kloster angethane Unbilden.sMonc V. 115.)
1 Affra, Afra, tiroler Adel; führten ein Mühlrad im Schild.sO. S.)
Affry, ein altes schweizer Geschlecht, welches die Grafenwürdeerlangte; Mitglieder befanden sich vor einigen Jahren in k. sächs.Hofdiensten. sKneschke.)
1 Afftcrhaustr zu Ktorchousc», altbaher. Uradcl. Starzhausenliegt im Gericht Pfaffenhofen a. d.Jlm (Oberbayern). Sie führten:Getheilt, oben schreitend ein Bracke, unten leer. Leonhard A. 1433.Margret A. 1506. Bald darnach erloschen. sO.S. — Hund III. 196.)
Agar, f. Moosburg.
1 Agewang, schwäbischer Adel. Das Stammhaus Agawangim Gericht Znsmarshausen. Jörg v. Age w ankh in DienstenHerzog Ludwig des Brandenburgers 1347. Michel v. A. 1383.sHnnd III. 196.)
1 Agcrshcim, ihr Stammsiz wahrscheinlich Egg ersten (Lauen-stein) Hannover., Marschalk von. Herrmannus Marescalcusde A. 1176 und 1186 in stift-hildesheim'schen Urkunden. DerName vom Erbaust daselbst, sllrknndcnb. für Niedcrsachscn l. 7, 9.)
Aggermann v. Bellenberg. Der österr. Hauptmann Anton A.wurde 1825 mit v. B. in d. Adelstand d. österr. Kaiserstaates erhoben.sA. A. Z. v. 1825 )
st Aggstein. Diese adliche Familie schrieb sich auch nach alterMundart Acksstcin und besaß das dem Fürsten v. Stahrembergnun gehörende Bergschloß an der Donau in Niederösterreich. Sieerscheint von 1230 bis 1364. sWisgrill I. 48.)
Aghrim, s. Mac-Neven und O'Kelly ab A.
Agio, ein in Oesterreich blühendes Adelsgeschlecht. Georg v. A.war 1853 Major der Infanterie daselbst.
1 Aglastcrhaustn. Stammhans A. bei Neckargemünd. Arnoldv. A. (Ageleisternhusen) Zeuge in einer schauenburg'schenUr-kunde 1237. — Sweneger u. Bernger, seine Söhne, kommen 1255 vor.sMone V. 435. VII. 37. VIII. 392.)