Durand — Dylirn.
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Durand, die Freiherren von.
Der König Friedrich Wilhelm IN. hat am 3. Nov. 1810 den Frei-herren-Stand der Familie von Durand anerkannt und bestätigt. Die-selbe bestand damals aus der verwittweten Freiin v. Durand, geb.v. Czarnetzka, ihrem Sohne Karl Erdmann Conrad v. Durand, gegen-wärtig Landrath und Herr auf Baranowitz, Sczossow und Neuhof imKreise Rybnik in Oberschlesien, und seiner Schwester Henriette SophieCharlotte, Wittwe von dem Grafen Friedrich v. Arco auf Schuinbergseit dem 21. Sept. 1835. Der Freih. v. D. Wappen ist der Längenach in zwei Hälften getheilt, die rechte Hälfte zeigt im schwarzenFelde zwei, ein Andreaskreuz formende silberne Balken, die linkeHälfte besteht aus zwei Feldern, iin obern goldenen steht der schwarzeAdler, im untern silbernen liegt ein grüner Zweig. Der Helm ist miteiner Freiherrnkrone belegt und mit drei schwarzen und zwei weis-sen Straussfedern geschmückt.
Dyckc, die Herren von.
Eine ursprünglich sächsische, namentlich im Meissnischen ange-sessene Familie, von der jedoch auch eine Linie schon seit langenJahren in Schwedisch-Pommern blüht, und auf Rügen begütert ist.Hier besitzt sie das Gut Losentitz. Brüggemann nennt sie v. Diecke.Bis zum Jahre 1806 stand ein Hr. v. Dyck als Kriegs- und Steuerrathim Departement der ostpreussischen Regierung für den Tapiauer Be-zirk, zu Welau.
Dylirn (Dyliern), die Grafen und Freiherren
von.
Dieses zu dem ältesten Adel Schlesiens gehörige Geschlecht sollseinen Namen von der Benennung, die man in uralten Zeiten denVornehmen des Adels beilegte, die im Allgemeinen nur die Herrngenannt wurden, erhalten haben. In den Turnierbüchern des Utenund 12ten Jahrhunderts stehen sie mit dem Namen Dein eingezeich-net. Sie zerfielen sehr zeitig in Schlesien in 2 Hauptlinien, nament-lich in das Haus Schönau, auch die Oelsische Linie genannt, und indie Glogauschen Linien. Die letztern zerfielen wieder in die HäuserHerzogswaldau, Gabel, Gleinig, Streibelsdorf, Kölmichen, Liebichen,Hänichen, Tarpen und Märzdorf, das letztere im Saganschen. DieOelsische Linie, die sich Dyhr schreibt, hat die grälliche Würde.Nämlich Johann Georg, Freiherr v. Dyhrn und Schönau, Erbherr aufUllersdorf, Gimmel, Reesewitz, Oels-Bernstiidtscher Rath, Landes-hauptmann und Kammerdirector, und seine Brüder Ernst Friedrich undMelchior Sgloius , der Letztere auf Glambach, wurden im Jahre 1697in den Grafenstand erhoben. Von der andern Linie wurde GeorgAbraham D. auf Herzogswalde und Dyhrnfurth, Oberamtskanzlervon Schlesien, und Johann Ernst auf Herzogswalde, 1793 in den Frei-herrnstand erhoben. Endlich wurde von der Oelsischen Linie, MaxEmanuel , Freiherr v. D. auf Ullersdorf, Ernst, Freiherr v. D. aufReesewitz und Wilhelm Karl Adolph, Freiherr v. D. auf Gimmel imJahre 1786 am 31. Octbr. in den preuss. Grafenstand erhoben. Nochist anzuführen, dass nach dem Ableben des General v. Czettritz auf
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