Cachedein — Cäsar.
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Jahre 18(2, und ein, in dem zuletzt genannten Regimente als Cornetstellender Herr v. B. trat im Jahre 1817 als Rittmeister des 3ten Ula-nenregiinents aus dem activen Dienste, und besitzt das Gut Dessowbei Fehrbellin. Nachrichten über diese Familie giebt Gauhe, I. Bd.S. 10b. v. Hellbach äussert die Vermuthung, dass diese Familie glei-che Abstammung mit der der Biern - Schenk v. d. Quast habe. — DasWappen giebt Siebmacher, I. S. 76. Es ist ein quadrirtes Schild; dieFelder 1 und 4 sind roth, die 2 und 3 golden; in den erstem belin-den sich zwei sitzende, silberne Windhunde, in den letztern zweigrüne Kränze. Auf dem Helme liegt ein Bund, auf welchem ein drit-tes silbernes Windspiel sitzt.
c.
Cache de in (Cachedenier), die Herren von.
Aus Spanien abstammend, wendeten sicli die v. C. nach Frank-reich , und von da kamen sie am Anfange des 17. Jahrhunderts nachThüringen, wo mit Daniel v. C. ihre Stammreihe begann. Ein Enkelvon ihm, Friedrich v. C., war Rath der Fürstin Aebtissin von Qued-linburg, und später Domherr zu Zeitz, wo er im Jahre 1675 gestor-ben ist. Seine 3 Söhne haben sich wieder aus Deutschland in ihr Va-terland zurückbegeben. Siebmacher giebt im I. Bde. S. 169. unter denSächsischen das Wappen der Herren v. Cachedenier, v. Meding beschreibtes im I. Thle. No. 138. und Gauhe erwähnt sie im 2.Bd. S. 129; auchsind sie in Seifert, Tab, 60 aufgeführt.
Ca den, die Herren von.
Der König Friedrich II. erhob am 26. September 1764 den Ma-jor in dem von Schlabrendorlfschen Kiirassierregimente, Johann Fried-rich Caden, in den Adelstand. Er erhielt zum Wappen ein blauesSchild, darin ein geharnischter Ritter, welcher in der linken Handeine Turnierlanze hält; auf dem gekrönten Helme steht zwischen dreiStraussfedern und einem Adlerfiiigel ein geharnischter Arm mit ge-schwungenem Schwerte. Zu Schildhaltern sind zwei aufgerichtete gol-dene Löwen mit herausgestreckter rother Zunge gewählt. Preussi-sches Wappenbuch Bd. II. Seite 95.
Cä in m er er, die Herren von.
Nach Gaulie, I. Tld. S. 230., hat in Thüringen ein adeliges Ge-schlecht gelebt, welches sich Cämmerer von Miihlhausen, zum Theilaber auch blos Cämmerer geschrieben hat. Sie führten zwei goldeneKämme im blauen Felde ihres Wappenschildes.
Cäsar, di6 Herren von.
Der König Friedrich Willlelm II. erhob den geh. LegationsrathCäsar iin Monat November des Jahres 1796 in den Adelstand. Der-selbe war im Jahr 1804 Minister-Resident in Holland. Bei dieserGelegenheit wurde ihm folgendes Wappen beigelegt. Ein blaues Schild,