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Dacliei'ödcn
Dalibor.
D.
Da cli er öd eil, die Herren von.
Sie gehören zmn alten Adel Thüringens, wo ihr Stammschloss inder Gegend von Mühlhansen liegt. Die Stammtafel dieses Geschlech-tes beginnt mit Claus v. Dacheröden, der um das Jahr 1500 lebte. —Christoph v. D. war im Jahre 15(32 der erste evangelische deutscheOrdenscomthur zu Kger; er starb im Jahre 1(304, 80 Jahr alt. — Jo-hann Magnus v. D. war Domherr des Collegiatstiftes St. Nikolas, undDechant des St. Sebastianstiftes zu Magdeburg; er starb 1050 zu Er-furt und soll eine Handschrift hinterlassen haben, welche die Geschichteseines Geschlechtes enthielt. — Heinrich v. D., genannt der Ungar,war kaiserl Oberst und starb 1631. — Karl Friedrich v. D. war Vice-Präsident der preuss. Kammer zu Halberstadt, und mit einer Baroninv. Posadowsky vermählt. Mittel-Sommern, Westgreusen, Schüben undThal Ehra sind alte v. Dacherödensche Güter. —• N. N. v. D. warbis zum Jahre 180(3 Offizier in dem preuss. Regiment v. Puttkammerzu Brandenburg. Ein Solin von ihm stellt gegenwärtig als Lieutenantin der preuss. Garde-Artillerie. — Das Wappen der Herren v. D.giebt Siebmacher im I. Till. S. 149., und v. Meiling beschreibt es imI. Till. No. 158. Das goldene Schild zeigt einen um den Kopf undSchooss grün bekränzten Mann, der in der rechten Iland einen links3mal, rechts 4mal geästeten dürren Baumstamm hält, und die linkeHand in die Seite stützt; auf dem Helme wächst der nackte Rumpfeines Mohren mit goldener und schwarzer fliegender Kopfbinde ge-schmückt. So giebt auch Fürst dieses Wappen im I. Till. S. 149.König ertheilt 1. Till. S. 164 -84, v. Uechtritz, I.Thl. Taf.6l, Gaulie,1. Till. S. 297, v. Schönberg, IV. Fol. 749, v. Hellbach, 1. Bd. S. 257,Nachrichten über dieses Geschlecht.
D a c in b k e, die Herren von.
Eine preussische Familie, aus welcher Johann Sigismund v. Daembkein der Gegend von Neidenburg in Preussen wohnte. Sein einzigerSohn, Georg Christoph, starb als Oberstlieutenant, Chef des Invaliden-corps und Cominandant des Invalidenhauses bei Berlin am 19. Decem-ber 1775. M. s. Biogr. Lexikon aller Helden und Militairpersonen,welche sich im preussischen Dienste berühmt gemacht haben, 1. Bd.S. 343.
Dalibor, die Herren von.
(Wird auch der Wald was gehen?)
Dieses Geschlecht ist polnischen Ursprungs und die deutsche Ue-bersetzung des Namens ist die oben angegebene Frage. Eine Liniekam im 15. Jahrhunderte nach Schlesien, wo 1620 Friedrich v. DaliborCapitz bei Oels, und 1664 Christoph v. D. Jacobsdorf und Capitz be-sass. Nach Lucä waren sie auch im Troppauschen und Jägerndorf-schen begütert. Sie führten ein im Vordertheile rotlies, im anderenTheile goldenes Schild. Im rothen Felde sind drei byzantinische Mün-zen, eine unten, zwei oben; im gelben Felde aber ein halber in die