Aze — Bachclle.
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fessor Bernd im rheinischen Wappenbuche lstes Heft. Es zeigt dreiKämme im Schilde, von denen ohen zwei, und unten einer angebrachtsind. Auf dem Helme stellen zwei ausgebreitete Flügel, deren jederwieder drei solcher Kämme enthält. Man sehe den Artikel die Grafenvon Seyssel d'Ayx.
Azc (auch Atze und Atczc), die Herren von.
Aus dieser Familie war Siegisniund um das Jahr 1180 als Archi-diakonus und Kanonikus des Stiftes zu St. Johann in Breslau und alsPropst des Collegiatstiftes zu St. Peter und Paul in Liegnitz gestor-ben. Er liegt in der Kirche des zuletzt genannten Stiftes in der Nähedes Altars beerdigt, wie eine Gedächtnisstafel bekundet, die folgendeInschrift führt: A. I). MCCCCLXXX. obiit oliin Venerabiiis decre-torum Licentiatus, Dorus Sigismundus Arcze, Archi - Diaconus &Canonicus Majoris S. Johannis Wratisl. ac Collegiatae. Lignic. Eccle-siarum Praepositus. Epitaph. Auf derselben ist auch das Wappengebildet, dessen Schild im goldenen Felde ein schwarzes Jägerhornmit gelben Beschlägen und Band zeigt; der gekrönte Helm trägt einenBusch Straussfedern, zwischen welchem, und Derer von Gellhorn Wap-pen wenig Unterschied ist.
IS.
Baar, Barr, Bahr und Baaren, die Herren von.
Aus dieser eigentlich Osnabriickschen Familie, deren StammhausBarenau oder Sarnau ist, und die nach verschiedenen Genealogen gleichenUrsprung mit dem Geschlechte von Bär hat, und in llugone Urso ihrenStammherrn verehren soll, wurde eine Linie in den Reichsgrafenstanderhoben; sie erlosch aber mit Christian Nikolaus, dem Sohne des Erho-benen am 21. December 1765 wieder. Kaiser Karl VI. gab diesemGeschlechte die Freiherrnwiirde. Mehrere Jahrhunderte hindurch ha-ben die von Baar das Erbdrosten-Amt im Hochstifte Osnabrück beklei-det. Krohne erwähnt sie Seite 53 und lässt sie von llugone Urso, derim Anfange des 13. Jahrhunderts lebte, abstammen. Im Jahre 1770war Ludwig Freiherr von Baar, Senior des hohen Stiftes zu Minden —In Pommern besass, wie Gundling Anhang Seite 5 im pommerschenAtlas anführt, eine Familie von Bahren das Gut Pritzanow im KreiseDemmin-Treptow. M. s. v. Gundling, der Adel in Pommern. Sieb-macher giebt 1. Bd. S. 29 ein Wappen der Freiherrn von Barr. Esist ein in 4 Felder getheiltes Schild, im ersten und vierten silbernenFelde steht ein aufgerichteter Löwe mit emporgehobenen Pranken undherausgestreckter rother Zunge, im zweiten und dritten, ebenfalls sil-bernem Felde, sind drei rothe, die Mitte durchschneidende Balken. Aufdem gekrönten Helme zeigt sich wieder der aufgerichtete Löwe.Ausser diesem beschriebenen Wappen linden wir noch andere, dersel-ben Familie angehörige, zum Theil ganz verschiedene Wappen. Leh-mann im herrschenden Europa Pars 11. pag. 101, giebt ihnen statt desLöwen eine Schlange, und Zedier Supplem. 2. Theil S. 1442 giebt dasgräfliche Wappen, welches ein quadrirtes Schild und in demselben zweirothe, ein Andreaskreuz formende Stäbe enthält.
Bach eile, de, die Herren.
Diese Familie flüchtete in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundertsaus Metz in Frankreich nach Berlin. — Gideon von Bachelle starb