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1 (1842) A - D
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Drcslcr Drieberg.

Drcslcr von Scliarfcnstcin, die Herren von.

Diese alt adelige Familie stammt aus Westfalen und Niedersach-sen. Einem Zweige derselben wurden Güter in dem Fiirstenthuine Jä-gerndorf verliehen. Zur Zeit der Besitznahme Schlesiens durch Preus-sen im Jahre 1740 war diese Familie in mehrern Zweigen in Ober-schlesien anzutreffen. Mehrere Mitglieder derselben standen währenddes 7jährigen Krieges theils in österreichischen, theils in prenssischenDiensten. Der Stammvater der in königl. preuss. Staaten sich befin-denden Linie dieser Familie ist Gcort / v. D., Gutsbesitzer im Fiirsten-thume Ratibor. Er starb während des 7jährigen Krieges und hinter-liess fünf Söhne, die sämmtlich in königl. preussische Dienste traten.Georg v. Dr. war lange Zeit Offizier im Regiment Garde - Grenadierund zuletzt Commandern' einefe schlesischen National-Bataillons. SeineBrüder waren II aus v. D., Gutsbesitzer in Oberschlesien und Major v. D.,gestorben den l. April l8.fl. Ersterer hinterliess vier Söline, wovonIiduard Pr. - Lieutenant im 14ten Infanterie - Regiment, ITerrmann,Lieutenant im 7ten Inf.-Reg., Ollo, Regierungsassessor und Louis,Lieutenant im lOten Infant. - Regim. ist. Haus v. D. hinterliess 3Sühne, wovon Gustav, Assessor in Posen, Adolph, Lieutenant im lOtenInf.-Regim., und Louis Lieutenant a. D. ist. Die Familie war immerkatholischer Confession, doch zerfällt sie jetzt in die katholische undin die evangelische, da die Söhne des Georg v. D. in letztgenannterReligion erzogen sind. Ein vor uns liegender Abdruck des Wappensder v. Dresler zeigt einen goldenen Greif, nach der rechten Seitegekehrt im blauen Felde, der zwischen den Vorderfüssen eine Ku-gel hält. Ein eben solcher steht auf dem Helme zwischen zwei Büf-felhörnern.

Drey leben, die Herren von.

Ein schon vor drei Jahrhunderten erloschenes vornehmes Ge-schlecht im Erzstifte Magdeburg, aus dem Otto von Dreyleben imJahre 1331 Oberspittler des hohen deutschen Ordens wurde.

Drieberg, die Frcibcrrn und Herren von.

Ein altes adeliges und freiherrliches Geschlecht, das aus Schwa-ben stammt, wo noch jetzt neben der Stadt Triberg im Schwarzwal-de die Ueberreste der Driebergschen Stammburg zu sehen sind. DieD. werden (nach Beruh, lat. Tract. Mscto. von den adeligen Geschlech-tern im Lande Mecklenburg) von den Historienschreibern mit unterdiejenigen gezählt, welche im Jahre 917 dem Kaiser Heinrich demVogler die Slaven in der Mark Brandenburg haben vertilgen, und de-ren Land einnehmen helfen. Als im Jahre 1147 Heinrich Leo, Her-zog von Baiern und Sachsen, Mecklenburg überwunden, kamen dieD. mit unter dem Kerne seiner Edelleute als wohlverdiente tapfre Rit-ter in das Land. Da es damals der Gebrauch mit sich brachte, dassdie, welche ein Land erobert, es auch mit genossen, so wurden siehier ansässig und hatten späterhin die Rittergüter Gottmannsförde, Crem-men, Ilagenow, Lütten, Sprentz, Creveltsförde, Atten-Roghen, Stein-beck, Dolgen, Teschow, Cremanshagen, Goldritz, Gotthnn, Schisetz,Schwetz, Grembrow, Liissen und Kletkow als Eigenthum. Nach deng'enealog. Nachrichten, welche im Jahre 1740 aus dem im grossherzogl.