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Dorville — Dossow.
eilen Mädchens ist in einer besonderen Schrift in holländischer Spracheerschienen. — Clemens Zeno v. ü , Herr auf Horst u. s. w., vermähltmit Sophie v. Metternich, kurkölnischer Kämmerer, kehrte zur katholi-schen Religion zurück. —■ Ein Sohn desselben war Ludwig v. I).,Herr zu Wildenradt und Neckarsteinach, geb. 1759, vermählt mit Mu-rin Anna Kaitz v. Frentz, Erbin zu Randerath, kurpfälzischer Oberstund Kitter des Militairverdienstordens, zeichnete sich in der Rhein-campagne aus. Er nahm 1802 seinen Abschied, und starb 1823 aufseinem Gute Randeradt. Er ist der Gründer der jetzigen rheinischenoder jüngeren reformirten Linie. Sein Sohn Rudolph, geb. 1798, derjetzige Senior des Hauses der Freiherren v. D., ist Herr zu Wilden-rath, Neckarsteinach und Randerath, künigl. preuss. Kittmeister a. D.,und vermählt mit Maria Anna v. Wartberg, Erbin von Wartenstein,Kirch- und Rheinbrohl, hat derselbe mehrere Kinder aus dieser Ehe.Das Wappen der Freiherren v. D. zeigt im goldenen Schilde drei ro-the Sparren. Auf dem adeligen Turnierhelme liegt eine goldene undrothe Willst, und auf derselben silberne Gemsliörner mit vier Herme-linschwänzen belegt. M. s. Yetter's Stammtafeln der J'ulich-BergischenRitterschaft. Siebenkees, S. 330. Tyrolf, S. 283. Siebmacher giebtdas Wappen, V. Zus. 39, unter der burgundischen Ritterschaft. Hiersind aber statt der Gemsliörner zwei goldene Straussfedern auf demHelme angebracht.
Dorville, die Herren von.
Friedrich I. gab am 25. März 1704 dem Major Lcduchat de Dor-ville ein Anerkennungsdiplom seines Adels. Die Söhne und Enkel des-selben haben im preuss. Heere gedient. Noch bis in die letzten Jahrewar ein Herr v. D., der bis zum Jahre 1800 Adjutant des Feldmar-schall v. Möllendorf gewesen war, als Oberstlieutenant dein 1. Uhla-nenregiment aggregirt. Er wurde im Jahre 1834 mit Pension und Ar-meeuniform zur Disposition gestellt. Seine Mutter war Oberhofmei-sterin der Prinzessin Wilhelm von Preussen, Schwägerin des Königs.Sie führen im silbernen Schilde fünf neben einander mit den Spitzennach oben stehende Carreaux. Der Helm ist mit einer fiinfperligen Kronebedeckt, und mit zwei abwärts gelegten Straussfedern auf jeder Seitegeschmückt.
Dossow (Dossau), die Herren von.
Ein altes adeliges Geschlecht in Pommern, dem namentlich Cn-now im Kreise Pyritz gehörte. Adam Heinrich v. D. verkaufte es iinJahre 1735 an den geheimen Rath und Oberhofmarschall AlexanderMagnus v. Cunow, worauf es an die Liideritze gekommen ist. Auchgehörte dieser Familie Bunsikow, Wustrow, Bakow u. s. w. Hennigv. D. war J4.37 Vicedom zu Camin. Der berühmteste aus diesem Ge-schlechte ist Friedrich Wilhelm v. D. der 1742 Generallieutenant undGouverneur von Wesel war, den schwarzen Adlerorden erhielt, undam £5. Juli 1745 zur Würde eines Generalfeldmarschalls gelangte. Er-starb am 28. Mai 1758 auf seinem Gute Bunsikow. Aus drei Ehenhat er keine Kinder hinterlassen. — Im Juni 1828 starb der Oberstv. D., Commandern- des 3. Dragonerregiments zu Landsberg a. d. W.— Von seinen hinterlassenen Söhnen steht einer im 3. Dragonerregi-ment als Premierlieutenant, der jüngere aber als Lieutenant im 3. Uh-lanenregiment zu Beeskow. — Ein v. D. blieb als Rittmeister im