Douglas
Dräger.
439
Mecklenburg-schwuriusclien Jägerdetaschenient im Jahre 1813. Sieb-inacber giebt das Wappen dieser Familie, III. S. 160, unter dem Na-men v. Üosscn (Thoss). Ks ist ein blaues Schild mit einem von derrechten untern zur linken obevn Seite gehenden, und mit drei rothenRosen belegten silbernen Balken vergehen. Auf dem Helme steht zwi-schen zwei Biiffelhörnern ein doppelter Pfauenschweif, v. Ilellbachführt, 1. Bd. S. 293, diese Familie unter dem Namen Dossen. undDossner auf; Briiggemann aber, 9. Hauptst'uck, nennt sie Dossow oderLlossau. Micriil. erwähnt ihrer S. 480. Gauhe, S. 341.
Douglas, tlic Herren von.
Von dieser berühmten englischen Familie, von der ein Ast seitlangen Jahren sich auf Rügen ansässig gemacht hatte, haben zu ver-schiedenen Zeiten Offiziere im preuss. Heere gedient. Namentlichstand in dein Regiment v. Manstein ein Capitain v. I)., der im Jahre1815 Major und Commandern- des Cottbnser Landwehr-Ueservebatail-lons, nachher aber Director des Bekleidungsdepots bei dem 6. Armee-corps war. Kr erhielt im Jahre 1821 den Charakter als Oberstlieute-nant und starb 1827. Ein anderer v. D. stand bis zum Jahre 1806 indem Bataillon Schachtmeyer, der 2. ostpreussischen Füsilierbrigade, zuJohannisburg, und liel als Major des 6. Infanterieregiments im Jahre1813 auf dem Felde der Ehre. Ein Sohn des zuerst genannten v. D.lebt im Ileg.-Bez. Blomberg und ist Lieutenant bei dein 2. Bataillondes 19. Landwehrregiments.
D o us s a, Herr von.
Der damals in der 6. und zuletzt in der 4. Artilleriebrigade ste-llende Hauptmann Doussa , wurde am 12. August 1818 in den Adel-stand erhöben. Dieser Offizier hat sich in der Schlacht von Denne-witz das eiserne Kreuz erworben.
Drabicius, Herr von.
Gegenwärtig ist N. v. Dr. Besitzer des Gutes Zels, im KreiseRothenburg, Kreisjustizrath.
Drachen l'cls (Trachcnfels), die Herren von.
Eine rheinische und später im Thüringischen und Curland verbrei-tet gewesene Familie, deren Stammhaus das berühmte Schloss Dra-chenfels, unweit Bonn im Siebengebirge, noch heute als eine merk-würdige Ruine diese reizende Gebirgsgegend am Gestade des Rheinesschmückt. Se. Maj. der König hat in neuester Zeit dieses Bergschlosserworben, um es in seiner ganzen Eigenthiimlichkeit als Denkmal derVorzeit zu erhalten.
•
Dräger, Herr von.
Der poinmersche Regierungsrath Friedrich Dräger wurde am 25.Octbr. 1734 in den Adelstand erhoben. Er wurde später Hofgerichts-