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1 (1842) A - D
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Dockum Dülin.

hen sich ausgezeichnet: der Oberst v. D., Conimandenr des RegimentsPrinz Heinricli, der im April des Jahres 1791 den erbetenen Abschiedmit Pension und Generalmajors-Charakter erhielt. Leopold Wilhelmv. IX, der im Frühjahre 1836 auf seinem Gute Zelling bei Freistadt,als General der Cavallerie a. D., starb. Er befehligte im Jahre 1813und 1814 zuerst das Keservecorps bei Berlin, und nahm an verschie-denen Gefechten, namentlich am 4. Septbr. in dem bei Eupern undWoltersdorf, vor der Schlacht bei Bennewitz einen ehrenvollen Antheil.Für seine in jener Zeit bewiesene Tapferkeit hatte er das eiserneKreitz I. Classe erhalten. Den rothen Adlerorden I. Classe mit Ei-chenlaub erhielt er im Jahre 1824. Bis zum Jahre 1827 war er Gou-verneur von Breslau, und in dem genannten Jahre trat er als Generalder Cavallerie mit Pension in den Ruhestand. Aus seiner Ehe miteiner v. Braun, dem letzten Zweige aus einem alten schlesischen Ge-schlechte, sind keine Kinder vorhanden. Das AVappen der D. zeigtim rothen Schilde einen mit einem goldenen Kreuze bezeichneten, oderan demselben in der Krümme hinlaufenden, aber den Rani des Schil-des nie berührenden, silbernen Fluss; auf dem Helme drei weisseStraussfedern. Die Helmdecken roth und weiss. M. s. Carpzov's neueröifneter Ehrentempel der Oberlausitz. Wir haben schon in dem Ar-tikel von Debschitz bemerkt, dass Siebmacher, I. S. 71, das v. Deb-schitzsche Wappen unter dem Namen v. Dobschiifz giebt; dagegenenthält dieses Wappenbuch das wirkliche v. Dobschiitzsche, I. S. 63,ganz so, wie wir es oben beschrieben haben.

Docknm, die Herren von.

Dieses Geschlecht ist bei uns mit des Obersten 'Martin v. D. undOttilie v. Gersdorf Sohn, dem Generalmajor, Chef eines Dragonerregi-mentes, Amtshauptmannes von Tilsit, Marlin Arend v. Dockum, erlo-schen. Derselbe wurde am 7. April 1732 von dem Lieutenant seinesRegiments, v. Wolden, auf einer zu Cotwitz bei Zerbst gehörigenWiese, im Zweikampfe erschossen. Der General v. D. hatte in kinder-loser Ehe mit einer v. d. Recke gelebt, die in einem sehr hohen Al-ter 1769 zu Berlin gestorben ist.

Döberitz, die Herren von.

Eine pommersche Familie, aus welcher mehrere Ritter des Johan-niterordens waren. Johann Christian v. D. und sein Sohn Hans Al-lrecht v. D. besassen um das Jahr 1740 das Gut Schönhagen bei Mas-sow im Flemmingschen Kreise. Georg Ludwig Christoph v. D., Majorin dem v. Schliebenschen Regiinente, erhielt dieses Gut im Jahre 1776.In der Gegenwart führt eine Linie der Herren v. Knebel den Beina-men Döberitz. Hasse giebt in seinen Nachrichten vom Johanniteror-den eine Ahnentafel und das AVappen Derer v. J)., S. 347 u. 421. Sieführen in einem rothen, mit Silber eingefassten Schilde zwei untenzusammen stossende und oberwärts eingehauene Mauerbrecher, und aufdein Helme drei Straussfedern (roth, weiss, roth). Die Helmdeckensind roth, Gold, blau und schwarz.

D ö k n, Herr von.

Einer v. D. besitzt das Gut Bartmannshagen im Kreise Grimmendes Regierungsbezirks Stralsund.