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1 (1842) A - D
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Dedingk Degenfeld.

Dedingk,

., die Herren von.

Kaiser Ferdinand III. Latte den ans einer Patrizier-Familieder Stadt Dortmund stammenden Bürger und Rittmeister Dedingk inden Adelstand erhoben, und das Wappen vermehrt. Aus diesem Ge-schlechte haben mehrere Mitglieder in der preussischen Armee ge-dient; namentlich der Major und Commandern- des ehemaligen Regi-ments v. Tschepe in Fraustadt. Er starb pensionirt im Jahre 1825.Siebmacher giebt das Wappen dieser Familie V. S. 146. Es ist einblaues Schild, in dem zwei silberne Hellebarden im Andreaskreuze lie-gen. Zwei andere sind auf dem gekrönten Turnierhelme zwischen ei-nem blauen Adlerfluge angebracht. Die Decken und das Laubwerksind weiss und blau.

Degelin von Wangen, die Herren.

Ein sehr altes schlesisches Geschlecht, das aus Schwaben gekom-men war, und in der Mitte des 17. Jahrhunderts blühte, wo nament-lich Beatus Ignatius D. v. W., Oberstallnieister des Hoch- und Deutsch-meisters, und Ritter des deutschen Ordens, namhaft gemacht wird.Dieses Geschlecht führte, wie sich Sinapius ausspricht, einen silber-nen Drutenfuss (welschen Hahnenfuss) im rothen Schilde; auf demHelme ein rothes Polster, darüber ein zweiter Drutenfuss, dessen vierEcken mit Hahnenfedern geziert sind. M. s. Sinapius, II. S. 684.Spener, Oper. Herald. P. 1. 304. Gaulle, Anhang S. 1432. Das Wap-pen giebt Siebmacher, Bd. I. S. 119.

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DegeIlfeld , die Grafen, Freiherren und Herren

von.

Ehemals führte dieses Haus auch den Namen Degernfehl und Te-gernfeld nach ihrer Stammburg, deren Trümmer in dem BezirkeZurzach im Canton Aargau liegen. Schon im Jahre 850 kommen dieD. als helvetische Freiherren vor. Ulrich v. D. war Bischof von Cliurund Abt von St. Gallen 1170. Ein Zweig des Hauses erbaute dasSchloss Degenfeld bei Schwäbisch Gemünd. Vom Jahre 1653 an be-dienten sie sich wieder ihrer alten frei - und panierherrlichen Würde.Marie Louise, Freiin v. D., schloss im Jahre 1657 eine morganatischeEhe mit dem Kurfürsten Ludwig von der Pfalz, ward von ihm zur Raugrälinerhoben u. starb 1677 als Mutter zahlreicher Kinder. Christoph Marlin,Graf v. Degenfeld, geb. in der Pfalz am 16. April 1689, gelangte imJahre 1730 zur Würde eines königl. preuss. geheimen Staats- undKriegsraths. Er wurde 1733 Gesandter in England, Generallieutenantund Ritter des schwarzen Adlerordens, nach Andern hat er auch denMarschallstab erhalten. Er vermählte sich im Jahre 1717 mit des be-rühmten Herzogs von Schömberg und Mestola in England und Lei-cester in Irland jiingern Erbtocher, und nahm nach dessen TodedenNamen, Graf v. Degenfeld-Schömberg (Schon-oder Schoenburg) an;Die Nachkommen dieses berühmten Mannes besitzen die HerrschaftEibach bei Geisslingen im Königreiche Würtemberg; sie sind reformir-ter Confession. Der Majoratsherr ist gegenwärtig Graf Christoph Mar-tin, geb. den 21. Decbr. 1797, vermählt den 6. Febr. |I823 mit derGräfin Charlotte von Dürkheim -Montmartin, die am 15. Juni 1830starb. Sein Oheim, Friedrich Christoph, geb. am 30. Septbr. 1769 istkais. österreichischer General und Wittwer seit dem 3. Mai 1830 von