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1 (1842) A - D
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Dchnnann Deisen

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Louise, Gräfin Erbach-Erbach. Ein anderer Oheim, Johannes, Grafv. D., ist grossherzogl badenscher geheimer Rath, und besitzt dasSchloss .Schoinburg bei Eppingen. M. s. auch Leu, Schweizerlexikon,XVIII. S. 3 4. Gothaisch, genealog. Taschenbuch der deutschengräll. Häuser 1836. Tyroff, 110. Schannats fuld. Lehnhof, S. 169.Siebenkees, 1. B. 1. Abtheil., S. 313 17. Gauhe.

Das ursprünglich freiherrlich v. Degenfeldsche Wappen hat fünfFelder, oben vier; 1 und 4 roth, 2 und 3 weiss, und unten ist mit-t< Ist eines Querschnittes durch das ganze Schild ein fünftes blauesFeld sichtbar. Auf dein ofi'enen Turnierhelme sind zwei roth, weissund blaue Biiffelhörner angebracht. Dieses Wappen giebt Siebmacherunter den Schwäbischen 1. S. 116. Dasselbe Wappenbuch giebt aberauch Th. III. S. 110. ein Degenfeldsches Wappen, welches quadrirtist; das Feld 1 und 4 ist durch dieselben Farben und dieselbe Thei-lurg, die wir vorhin im Schilde angeführt haben, bezeichnet, das 2 und3 ist schräg oder links durchschnitten roth und weiss, und zeigteinen grünen Vogel. Dieses Schild ist von zwei Helmen bedeckt. Dererste ist der alte Degenfeldsche, den wir oben angegeben haben, derzweite zeigt einen aus einem weissen Bunde wachsenden, aber nachder rechten Seite sich wendenden Schlangenhals; bei beiden Wappensind die Decken und das Laubwerk weiss und roth. Ein drittes undzwar ein freiherrlich v. Degenfeldsches Wappen giebt Siebmacher, III.S. 107. Es unterscheidet sich von dem zuletzt angeführten dadurch,dass es ein Herzschild hat, in dem sich ein weisser Adler befindet.Derselbe ist auch auf einem dritten und zwar dem mittleren Helmeangebracht.

De Ii rm an n, die Herren von.

König Friedrich II. erhob den Bittmeister D. im Bellingschen Hu-sarenregiment, am 17.-Februar 1778, wegen seiner im Kriege bewie-senen Tapferkeit in den Adelstand. Zwei Enkel von ihm dienten nochin neuester Zeit in der Armee; der ältere starb im Jahre 1818 als Ca-pitata im 24sten Infanterie-Regiment, der jüngere aber im Jahre 1828ebenfalls als Capitain im 23sten Infanterie-Regiment. Mit dem Sohnedes letztern, aus der Ehe mit einer v. Raumer, Wilhelm v. D., derin einem jugendlichen Alter im Jahre 1835 zu Salzbrunn in Schlesienstarb, ist diese Familie wieder erloschen. Sie führten ein qna-drirtes Schild. In den rothen Feldern 1 und 4 zeigte sich ein bäu-mendes Boss, in den Feldern 2 und 3 aber Fahnen in Silber. Aufdem Helme steht ein nach der linken Seite gekehrter Adlerfltigel.

D c i s c n, die Herren von.

Man findet dieses pommersche Geschlecht auch häufig Dalsen ge-schrieben. Zugleich ist es dasselbe, welches in den pommersebenYasallenlisten mit dem Namen v. Darsen bezeichnet ist. Es gehörtezum Adel im Lande Lauenburg und ist schon längst erloschen. Eis-holz führt dasselbe an. Siebmacher giebt das Wappen dieser FamilieIII. S. 160. v. Meiling beschreibt es III. S. 147. Das Schild ist inzwei Hälften getheilt; die obere ist roth, die untere grün. Ein nachder rechten Seite springender Löwe steht mit dem Ontertheile im grü-nen und mit dein Obertheile im rothen Felde. Auf dem Turnierhelmeliegt statt der Krone oder einer Wulst ein silberner Mond mit auf-