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Dechen.
schütz genannt. Das heute noch in der Familie befindliche Käbschützkam mit Gassendorf und Krolkwitz durch Christian Heinrich, der sichmit Karl Christophs von Lest und Konzendorf Erbtocliter ver-mählt hatte, an des Haus Dßbschitz. In der Gegenwart ist Senior desHauses Niholas Otto Ferdinand v. D. auf Kakschütz, Landrath, Land-schaftsdirector und Ritter hoher Orden. Er war mit einer v. Förstervermählt, aus welcher Ehe mehrere Töchter leben. Im Jahre 1836erschienen von dem Landrath und Landschafts-Director v. Debschitzauf Kackschiitz zwei Schriften, das neue schlesische Credit-Institutbetreffend. Sie sind aus dem Schatze langjähriger Erfahrungen in die-sem Felde der Landes-Oekonomie geschöpft. Polentschine besitzt derDirector der Oels-Militschen Fiirstenthuinslandschaft Karl v. D., ver-mählt mit einer v. Randow, aus welcher Ehe mehrere Söhne undTöchter leben. — Noch sind die Kinder des verstorbenen v. D. aufSenditz anzuführen. Diese Familie besass zahlreiche Güter in den ver-schiedenen schles. Fürstenthiimern , einige davon sind noch heute in ihrenHänden, wie wir oben angeführt haben. Unter den berühmten Vor.fahren dieser Familie waren einige Hauptleute und Commandanten desberühmten Bergschlosses Oywin oder Oybin bei Zittau. l'eter v. D.starb 1650 zu Wien, wo auf seinem Leichensteine zu lesen ist: „Hierruht der ehrenveste Peter v. D., bei Kaisern, Königen, Fürsten undHerren ein wohlverdienter Kriegsmann. — Georg Adam v. D. aufSimsdorf und Hartmannsdorf, der um das Jahr 1714 als des Herzogszu Wiirtemberg-Mempelgard Hotmeister starb, war einer der gelehr-testen Cavaliere seiner Zeit.— Niholas v. D. aus dem Hause l'olent-schine diente in der letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts den General-staaten und in der königl. französischen Schweizergarde mit grosserAuszeichnung. — Georg Adam , ein Sohn des oben erwähnten fürstl.Hofmeisters, verlor am 16. März 1689 sein Leben in einer Schlachtauf italienischem Boden. Das alte v. Debschitzsche Wappen zeigt imsilbernen Schilde ein grünes Seeblatt, ein zweites zwischen einem Ad-lerfiuge auf dem Helme. Die Helmdecken sind weiss und' blau. Ineinem uns vorliegenden alten Abdrucke sind sie weiss und grün an-gegeben. Einer freundlichen Schildsage nach verdanken sie diesesWappenbild einer herzhaften Waffenthat, die ihr Stammherr verübte,als er sich mit der Reiterei in einem wichtigen Augenblicke durch ei-nen Fluss wagte, um den Feinden in den Rücken zu fallen. EineSeeblume, die an seiner Rüstung hängen geblieben war und an die-sen Vorfall erinnerte, gab die Gelegenheit, dass sie nach dem Ritter-schlage dem Wappen einverleibt wurde. M. s. ausser den schon an-geführten Schriften die geneal. Beschr. Derer v. D. in den Merkwür-digkeiten der Oberlausitz 1718. Ferner Hermann praxis heraldico-mysticalV. Gauhe, I. S, 310. Das Wappen giebt Siebmacher, I. S.71. No. 15, jedoch fälschlich unter dem Namen v. Dobschiitz; die Be-schreibung desselben v. Meding, IL No. 174.
D e c h e 11, die Herren von.
Kaiser Leopold I. fertigte am 25. Januar 16S4 zu Linz den Ge-schwistern Joachim Decher, kurbrandenburgischem Artilleriehauptmanrie,dem Karl Göttlich Decher, kurbrandenburgischem Lieutenant, und de-ren Schwester Katharinc Elisabeth Decher, verehelichten v. Rlietz, unterdem Namen von Dechen das Reichsadelsdiplom aus. Sie waren dieKinder eines Professors Joachim Decher zu Frankfurt a. d. O. Diekurfürstliche Bestätigung von Friedrich III. erfolgte de dato Cüln ander Spree den 11. April 1689 für die unterdessen zum Majorsgrade