Debitz — DebscJiitz.
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Feldjägerregiment gestanden hatte, blieb im Gardejäger-Bataillon IS13in der Schlacht bei Gr. Görschen. Ein anderer v. D. lebt als pensio-nirter Capitain und hat früher in dem Kegiinent v. Kleist in Magde-burg gestanden.
D o b i t z, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Schlesien, von dem mehrere Mitglie-der im 17ten Jahrhunderte im Breslauischen ansässig waren. GottfriedMartin v. D. auf Barotwitz war in der ersten Hälfte des 17ten Jahr-hunderts General-Steuereinnehmer der sclilesischen Stände. Sinap.II.S. 570.
Debscliitz, die Herren von.
Gut DebschitziscU ist gleichbedeutend unter uns mitaufrichtig und gewissenhaft.
(Schles. C'urios. II. S. 582.)
Dieses Geschlecht, dessen Treuherzigkeit und Biedersinn die Ver-anlassung zu jenem Wahlspruche gegeben hat, gehört zu dem ältestenund vornehmsten Adel in Schlesien, Sachsen und Böhmen, und sollsarmatischer Abkunft sein. Das Stammhaus der Familie liegt in derNähe von Bautzen, und kam schon vor zweihundert Jahren durchKauf oder Erbschaft an die Nostitze. Die v. Mauschwitz haben nachvielen Genealogen gleiche Abkunft mit Denen v. D., auch sind dieWappen beider Geschlechter was das Schild betrifft, ganz gleich.Das Seeblatt ist überhaupt ein oft angetroffenes Bibl in den Wappenalter Familien. Schon im I4ten und löten Jahrhunderte standen diev. D. in hohem Ansehen in der Reihe des Lausitzischen Adels; sieführten als kaiserliche Commissarien die Landvögte ein. (M. s. Carp-zovs Ehrentempel der Lausitz II. S. 258., auch die schätzbare Hand-schrift der Zittauschen Annalen) und schlichteten den Streit zwischenden Städten und dem Adel. (M. s. Grossers Merkwürdigkeiten derLausitz I. S. 113.) Man unterschied vor alten Zeiten zwei Liniendieses alten Geschlechts, nämlich die Debschitz-Debschitz und dieDebschitz-.Schadewald, oder auch die sächsischen und böhmischen D.Die Debschitzer Linie ist längst erloschen; die Schadewaldsche wurdedurch Christoph v. D. auf Schadewald, Mark Lissa, Hartinanns-dorf u. s. w., der 1406 starb, gegründet. Er war mit einer Tochteraus dem berühmten Geschlechte der Gotsche - Schaff (Schaffgotsch)vermählt. Sein Sohn Heinrich hatte sieben Söhne aus der Ehe miteiner v. Uechtritz- Steinkirch. Sie wurden die Stifter eben so vielerLinien, namentlich der neuern Schadewaldschen, Purschwitzer, Neu-Kemnitzer, Hartmannsdorfschen, Grotkischen, Beerbergschen und derSchadewald-Hartmannsdorfschen. Von ihnen sind fünf zeitig erlo-schen; die Purschwitzer 1582 oder 1585, die Schadewalder 1615, dieHartmannsdorfer 1632, die Alt - Hartmannsdorfsche 1647, die Beer-bergsche 1673. Nur die Neukemnitz - Hartmannsdorfsche blühten fortund ihnen gehören die noch gegenwärtig in Schlesien ansässigen Zwei-ge dieses alten Geschlechtes an, welche aus den zu dieser Linie ge-hörigen Häusern Rakschiitz, Polentschine, Simsdorf, Peruschen u. s. w.abstammen, während ein anderes Haus, das zu Striesa, ausgestorbenist. Das Haus Ralcschütz wurde auch Kakschütz-Gulau und Kapat-v. Zedlitz Aüels-Lex. I. 2(j