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1 (1842) A - D
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Daubeneck Davier.

Meding beschreibt das Wappen I. S. 163 und 164. Siebmacher giebtes I. S. 172. Das silberne Schild wird durch einen rothen Querbalkengetheilt. Ks bedeckt den Stiel dreier in Forin eines Schächerkreuzesgelegter Wintergrün-Blätter. Dieselben sind am Stengel auch aufdem olfenen Helme in Herzform zwischen zwei rothen Biiifelhörnernohne Mündung in Silber angebracht, (v. Meding giebt silberne Bülfelhürner und zwischen ihnen eine Wintergrünstaude an.) Die alten Gra-fen v. D. führten nach Siebmacher, II. S. 21. u. III. S. 17. im blauenSchilde ein silbernes Hirschgeweih, zwischen dessen Enden silberneKugeln angebracht waren. Auf dem Helme stand das silberne Gewei-he ohne die Kugeln.

Daube neck, die Herren von.

Sie waren mit dem Orden aus Sachsen nach Preussen gekommen,wo sie mehrere Güter erwarben. Ihr ursprüngliches Stammhaus solldas Dorf Dobeneck bei Plauen im Voigtlande sein, woraus der NameDaubeneck entstanden ist. Balthasar v. D., Erbherr auf Forste-rez, wird als Stammherr der D. in Preussen genannt. Hioh v. D.,der Eiserne genannt, war um das Jahr 1500 Bischof von Pomeranien;ein angesehener und gefiirchteter Mann. Balthasar v. D. war Haupt-mann zu Kiesenburg. In der Gegenwart linden wir diesen Namennicht mehr in den Listen der Armee, aber noch vor Anfange diesesJahrhunderts starb in Graudenz ein Oberst dieses Namens. Noch kom-men mehrere v. Dobeneck vor, die aber derselben Familie angehören.Siebmacher giebt I. Bd. S. 151. unter dem Meissnischen Adel das Wap-pen der Dobeneck's. Sie führten im silbernen Schilde einen rothenBischofshut. Dasselbe Bild wiederholte sich auf dem Helme und istmit zehn silbernen Hahnenfedern geschmückt. M. s. Hartknoch's Preus-sen S. 450. und Gauhe, II. S. 161.

Daum, die Herren von.

Aus dieser Familie ist der Regierungs- und Landes-Oekonomie-Rath, so wie auch Ober-Commissarius bei der General - Commissionzu Soldin v. D. Ein Offizier dieses Namens steht im 14. Infanterie-Regiment.

Daumlosen (Daumlosse), die Herren von.

Ein ausgestorbenes Breslauer Patriziergeschlecht, aus dem meh-rere Mitglieder des dasigen Raths hervorgegangen sind. Es blühtevornehmlich im 14ten und 15ten Jahrhunderte. Henel, Siles. ren. Cap.8. P. 771. Sinap. II. S. 575.

Da vi er, die Herren von.

Dieses adelige Geschlecht, aus dem Anhaltschen, hat sich nachBeckmanns Anhaltscher Geschichte früher Rosslow genannt. Es habenaus diesem Hause verschiedene Söhne in preussisclien Diensten ge-standen, und noch in der Gegenwart sind im Civil Edelleute diesesNamens angestellt, namentlich der Forst-Inspector v. D. zu Grün-baus bei Wollin in Pommern. Ein Capitain v. D., der früher bei dem