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1 (1842) A - D
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Dargnsclicn Dassel.

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auf einen Ast dieses ITanses. Namentlich war Melchior v. D. unterdem Kurfürsten Georg Wilhelm um das Jahr 1635 kurbrandenburgi-scher Obrist, Chef eines Regiments zu Fuss und Gouverneur von Pil-lau. Ein Lieutenant v. 1). stand in dem Regiment Auer-Dragonerund starb im Jahre 1807; ein anderer, der in dem Regiment v. Ra-chel gestanden hatte, starb im Jahre 1808 an den Folgen seiner beiEylau erhaltenen Wunden; und ein dritter v. D., der früher im Re-giment v. Esebeck-Dragoner gestanden hatte, blieb auf dem Felde derEhre im Jahre 1813. Sie führen im silbernen Schilde einen Wein-stock mit blauen Trauben und über und unter der mittlem Traubesechs Reihen goldener Pfennige, in jeder Reihe drei, also zusammenachtzehn, v. Meding, 11. No. 172.

D a r gusehen, die Herren von.

Ein altes pommersches Geschlecht, welches verschiedene ansehn-liche Güter besass und in zwei Linien zerfiel, die verschiedene Wap-pen führten. Eine derselben hatte das Haupt eines Lüwen im blauenSchilde und auf dem oll'enen Turnierhelme einen goldenen Stern; dieandere führte im rothen Felde einen aus weissem und blauem Gitter-werke wachsenden goldenen Lüwen, und auf dem Helme drei goldeneLilien. Micriil. erwähnt diese Familie S. 477. Siebmacher giebt dieAVappen beider Linien, III. S. 100. und v. Meding beschreibt sie imIII. Dd. No. 149. und 150.

Dase, die Herren von.

Es werden die von Tase von mehreren Autoren, namentlich vonLucae, als eigentlich Dahse genannt, bezeichnet. Als ihr Stammhauswird das später von Tschammersche und sodann von Johnstonsche undAdelsteinsche Schloss und Gut Dasau bei Herrnstadt bezeichnet. Siescheinen längst erloschen zu sein. Ihr Wappen zeigte im goldenenSchilde einen abgehauenen rothen Ast. Auf dem Helme stand ein gol-dener Flügel, mit dem erwähnten rothen Aste belegt. Die Helmdeckenwaren gold und rotli.

Dassel, die Herren von.

Von dem erloschenen Dynastengescldechte der Grafen v. D., de-ren ansehnliche Besitzungen an der Weser lagen, und die zu fürstl.Ehren unter den alten Sachsen gewäldt wurden, sind noch Nachkom-men vorhanden, die sich in das Lüneburgsche, auch nach Pommerngewendet hatten. Sie besassen das Gut Hoppensen im Liineburgschenseit 1430, und erhielten am 15. Oct. 1038 vom Kaiser Ferdinand III.mehrere Vorrechte. Ein Johann v. D. zu Göttingen kündigte 1801 eineGeschichte seiner berühmten Familie an. Auch in preussi'schen Dien-sten haben Mitglieder derselben gestanden. Ein Rittmeister v. Dasselschied 1820 aus dem 8ten Kürassier-Regiment mit Inactivitätsgehalteaus, ein anderer v. D. stand bis zum Jahre 1806 im Kürassier-Regi-ment v. Quizow und 1828 als Rittmeister im 9ten Kürassier - Regiment.Im Fürstenthums-Kreise in Pommern besitzt eine verwitwete v. Das-sel, geb. v. Wedel, das Gut Neubeiz, ein früher v. SchmelingschesLehn. M. s. Lezners Dasselsche Chronik und Gauhe, II. S. 160.Pfeflingers Lüneburgische Geschichte S. 246, Salver 221 224. A r on