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1 (1842) A - D
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Damm Damnitz.

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der Adjutantur. Ein Major v. I). starb im Jahre 1813 als Chef der 4.ostpreussischen Provinzial-Invalidencompagnie; ein anderer starb schonim Jahre 1800 als Hauptmann des Regiments v. Plötz in Warschau.Die Ahnentafel und das Wappen dieser Familie giebt Hasse in seinerBeschreibung vom Johanniterorden S. 3.15 u. 365; Siebmacher im I. Till.S. 171, und v. Meding beschreibt es im III. Tbl. No. 148, auch Die-nemann stellt es S. 335 dar; es ist ein silbernes Schild, in dem sichzwei Köpfe eines wilden Ebers, und zwischen ihnen ein rother Bal-ken zeigen; auf dem Helme stehen drei Straussfedern, gehalten von ei-nem Diamantenring, eine in Silber, eine in Roth und eine in Blau.Nähere Nachrichten über diese Familie geben Micrälius, S. 474, undGaulle, S. 393.

D a m m, die Herren von.

Von dieser uralten Familie war aus Sachsen ein Zweig nach Schle-sien gekommen, wo sie sich auch v. Dahin schrieben, und Schreiben-dorf im Briegschen, jetzt der Kämmerei zu Brieg gehörig, als ihrStammhaus betrachtet wird. In der Armee ist Georg Ferdinand v. Damm,ein Sohn Friedrich''s v. Damm und einer v. Schmidt, bekannt gewor-den; er verlor in der Schlacht bei Prag (1757) einen Fuss, und warspäter als Generalmajor Commandant der Festung Stettin und Amts-hauptmann zu Tangermiinde. Merkwürdig ist es, dass in derselbenSchlacht auch sein Schwager, der berühmte General v. Hautscharmoy,ebenfalls ein Bein verlor, aber auch an seiner Wunde starb. Die Fa-milie v. Damm führte im weissen Schilde einen halben blauen Lachsoder Salm, und auf dem Helme zwei blaue und weisse Büffelhörner.Okolski erzählt bei dem polnischen Geschlechte Golobok, welches das-selbe Wappen führt, die Veranlassung zu diesem Wappenbilde; Sina-pius giebt es ebenfalls S. 325, und Gaulle spricht von einer Familiev. Damm S. 304. In der preuss. Armee dienten einige Ofliziere diesesNamens, namentlich ein Rittmeister v. Damm, welcher bis zum Jahre1800 das Htisaren-Commando in Magdeburg commandirte, und im Jahre1827 uin's Leben gekommen ist. Er führte jedoch nicht das Adels-Prädicat.

Da in ni tz, die Herren von.

Eine adelige Familie in Brandenburg und Pommern. In Bran-denburg erlosch die Sondin'sche Linie schon vor längeren Jahren, diepommersche Linie besass verschiedene Güter im Pyritzer Kreise, na-mentlich Gross- und Klein-Mölln. Dieses Gross-Mölln, welches nichtmit dem gleichnamigen Damitzschen Lehne im Fiirstenthume Caminzu verwechseln ist, kam später an die Grumbkows. Hogcslav v.Damnitz, welcher die Stammreihe eröffnet, wird als Besitzer von Ro-stin angegeben. Wolf? Sigismund v. D. war im Jahre 1739 kaiserl.Generalfeldmarschall-Lieutenant und Commandant zu Freibuxg; erwurde in den Freiherrnstand erhoben. Gauhe nennt S. 394 Schmöllnund Barnitz als Güter dieser Familie. 1Inns Casimir v. D., der siebesass, hatte eine Grälin Metternich zur Mutter, und starb als polni-scher General a. D. Grosser führt in der Geschichte der Niederlau-sitz, III. Bd., einen v. D. auf Gotha und Breda bei Budissin an, auchgehörte dieser Familie das Rittergut Medewitz bei Bautzen, und einFriedrich v. D. war um das Jahr 1744 herzoglich-gothaischer Generalund Ilofmarscliall. Die Quellen, welche v. Hellbach I. Bd. S. 260, für