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1 (1842) A - D
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Damai'os

Damit/.

war er in der Gegend von Rothenburg und Görlitz begütert. Zu Fran-kenstein starb im November 1830 der Oberst Hans v. D. Man findetausführliche Nachrichten über diese Familie in v. Uechtritz diplom,Nachrichten und in Duglossi's Geschichte von Polen, X. Bell. S. 101.Gauhe, 1. Bd. S. 302.

Damaros, die Herren von.

Kino adelige Familie dieses Namens, welche Briiggemann in sei-nem schon oft erwähnten Verzeichnisse des pommerschen Adels auf-führt und namentlich als im Lauenburgschen begütert angiebt, und v.Gundling bezeichnet sie als Besitzer des Gutes Zechlin. .Sonst habenwir nichts über diese Familie auffinden können, und selbst Briiggemannführt unter seinen Quellen für dieses Geschlecht blos unsern viel er-wähnten v. Gundling an.

Damerkow, die Herren von.

Hin altes pommersches Geschlecht, das Elzow im Adelspiegel undMicrälius S. 477 anführt. Siebmacher giebt das Wappen III. Till. S.100, und v. Meding beschreibt es II. S. 160. In abwechselnden Tinc-turen des schwarzen und silbernen Wappenschildes steht ein Löwe; aufdem Helme ein schwarzer und silberner Adlerllug. Schon früh hattesich eine Linie dieses Hauses nach Preussen gewendet, wo sie sichDamerow nannten. Geortj v. Damerow und Dambrowitz war 1466poln. Commandant von Schlochau, und wurde von seinen eigenen Leu-ten ermordet.

Damitz, die Herren von.

Kine alte pommersche Familie, die nicht mit der weiter unten vor-kommenden Familie v. Damnitz zu verwechseln ist. Herrmann v. Da-mitz lebte um das Jahr 1400. Kr wird als Stammvater der Familie be-trachtet, obgleich schon in alten Urkunden des 13. Jahrhunderts Ritterdieses Geschlechtes vorkommen, namentlich: Gerard v. Damitz, derum das Jahr 1240 lebte und unter den Zeugen vorkömmt, welche diePrivilegien der Stadt Stettin im Jahre 1243 unterzeichneten. Nico-las v. D , ein Sohn des obenerwähnten Herrmann, war Kanzler desHerzogs Erich II. Johannes v. D. war Stiftskanzler zu Camin undum das Jahr 1630 Statthalter in Pommern. Siegfried v. D. bliebals schwedischer Oberst im Jahre 1631 in der Schlacht bei Leipzig.T Veddig v. D. kömmt im Jahre 1736 als kaiserlicher Oberst und Com-mandant von Sigeth vor. Karl Christoph v. D. war KammerherrKönigs Friedrich I. Die Familie besass am Anfange des vorigen Jahr-hunderts Schulzenhagen, Fritzow, Justin, Rabbuhn, Mölln, Dunzin,Rutzow u. s. w. Alle diese Güter lagen im Fürstenthume Camin;Schulzenhagen nebst Zubehör, das älteste der Damitzschen Lehne, istnoch gegenwärtig in den Händen der Familie. Briiggemann nenntGr.-Mölln, im Fürstenthuine Camin, ihr Stammhaus. In Pommernführt auch ein Dorf bei Cöslin diesen Namen; es ist aber ein altesManteuil'elsches Lehn, welches später an die Tilly und die Schladenkam. In neuerer Zeit haben noch mehrere Herren v. Damitz in derArmee gestanden, und zwei dienen noch heute in derselben, nament-lich der Hauptmann v- Damitz im 6. Infant.-Reglnt., gegenwärtig in