Dulwigk — Daluitz.
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Länge getheilter Adler angebracht gewesen. Der Helm trug dreiStraussfedern (schwarz, gelb, roth). M. s. Cromerus Polonicar. Ker.üb. 19. Olsnogra|)h. P. I. p. 909. Sinapius, 1. Dd. S. 324. Gaulle,
I. Dd. S. 300. v. Meding beschreibt das Wappen II. Dil. S. 163.
Dalwigk, die Freiherren und Herren von.
Eine ursprünglich hessische Familie. Unter den Ersten, die vondiesem Geschlechte genannt werden, ist Reinhard v. Dahlwigk, der imJahre 1367 als gefiirsteter Abt zu Corwey starb, und als ein berühm-ter Kriegsheld bekannt war. (M. s. Spangenberg, P. II. p. 362.) Vieledänische, hessische und preussische Generale, auch Hofmarschälle,Oberhofiheister und Gesandten verschiedener Regenten und Monarchen,sind aus dieser Familie hervorgegangen; in Preussen, ganz vorzüg-lich aber in Hessen besass und besitzt sie Güter; in Schlesien besassnoch in neuester Zeit ein Daron v. D. das schöne Scldoss und GutDombrovka im Reg.-Dez. Oppeln. Sie zerfällt in die Linien Schaum-burg und Lichtenfels, und die letztere wieder in die Häuser Campund Sand. Hierher gehören aus dieser Familie vorzüglich: der Sohndes hessischen Generallieutenants und Gouverneurs von ZiegenhainOtto Reinhards v. D., Georg Ludwig v. D., der als königl. preuss. Ge-neral von der Cavallerio, Che! eines Ciirassier-Regiments und Ritterdes schwarzen Adlerordens, zu Ratibor in Oberschlesien im Jahre 1796gestorben ist. Sein Sohn, Ludwig Georg Friedrich Freiherr v.D., warGeneralmajor und Remonteinspecteur, auch Ritter mehrerer Orden, undstarb am 14. Mai 1832. Eine Tochter des Verstorbenen war früheran einen Grafen v. Dyhern, und ist gegenwärtig an einen Grafen v. Met-tich vermählt. Das Wappen der Herren v. D. giebt namentlich Estorin der Ahnenprobe S. 42. Taf. 2: hier besteht es aus einem schwar-zen Hirschgeweihe im silbernen Felde; das Geweih stösst unten mitden Knollen zusammen, auf jeder Range vier Enden, an derenjedem eine Rose angebracht ist; auf dem Helme liegt ein Rosenkranz,über dem 5 Pfauenfedern angebracht sind. Siebmacher giebt im I. Bd.S. 139. Riiffelhörner ohne Mündung statt des Hirschgeweihes, und aufden Helm setzt er 3 Straussfedern, 2 blau und die mittlere Silber.Nachrichten über diese Familie geben Rommels hessische Geschichte,
II. Thl. S. 225; v. I-Iattstein, 3.Till. S. 493; v. Krohne, f. Till. S. 199u. s. f.; Siebenkees, I. Bd. S. 304; der Ritter v. Lang im Adel desKönigreichs Baiern, S. 111; Robens, II. Thl. S. 310.
Dalwitz (Dallwitz), ilic Freiherren und Herren von.
~ Dieses alte Geschlecht soll aus Schlesien in die Mittelmark ge-kommen sein, und sich von hier aus erst in die Ober- und Niederlau-sitz verbreitet haben. In diesen verschiedenen Landschaften besitztes noch heute, eben so auch in Polen und Westpreussen, Güter; inder Lausitz sind Brauna, Ossig, Dölzig, Dandach, Reichersdorf, Starr-schädel, Vettersfeld u. s. w. alte v. D. Güter, und in der Gegenwartbesitzt namentlich der Herr v. D., Landschaftsdeputirter und Lieute-nant in der Armee, das Gut Limbse im Reg.-Bez. Marienwerder. EineLinie dieser Familie ist auch in den Grafenstand erhoben worden.Mehrere Herren v. D. stehen im preuss. Civil- und Militairdienste. EinOberst v. D. schied im Jahre 1820 als Oberbrigadier der Gensd'arme-rie aus dem activen Dienste aus. — Ein Major v. D. stand zuerst imIlegint. v. Scheipe, zuletzt im 3. scliles. Landw. - Regmt., und später