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1 (1842) A - D
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Crousaz.

gleich mit dem Derer v. Zesciian, es ist ein durch einen vonoben nach unten gezogenen breiten schwarzen Streifen in zweiHälften getheiltes silbernes Schild. Siebmacher giebt es 1. Bd. S. 156.Gauhe erwähnt diese Familie I. Bd. S. 286 und 11. Bd. S. 145. Kö-nig II. Till. S. 318. v. Hellbach 1. Bd. S. 248. Dieser Schriftstellerverwechselt bei der Angabe des Wappens die ausgest. Familie derKreutzer mit der der Creutz.

2) Ehrenreich Boyislaw Creutz schwang sich vom Anditeur desRegiments Kronprinz, bis zum Vicepräsidenten und dirigirenden Ministerdes 2. Dep. desGeneraldirectorium empor, auch wurde er Prorector derAcademie der Wissenschaften; er starb am 13. Februar 1733. SchonKönig Friedrich I. hatte ihn am 1. Dec. 1708 in den Adelstand erho-ben. Er liinterliess ein grosses Vermögen, aber keine männlichen Nach-kommen, sondern nur eine Tochter, die sich mit dem damaligen königl.General-Adjutanten, nachmaligem Generallientenant, Oberstjägermeisterund Ritter des schwarzen Adlerordens, Grafen v. Haack, vermählte.Die Hochzeit wurde in Gegenwart Königs Fried. Wilhelm I., seinesganzen Hofes und des eben in Berlin anwesenden Herzogs von Loth-ringen, nachmaligen Kaisers Franz I., vollzogen. Friedrich MarlinCreutz, ein Bruder des Staatsministers, wurde am 12. Febr. 1710 geadelt, starb aber ebenfalls ohne männliche Nachkommen. M. s. Klap-roth a. a. O. S. 402. Biogr. Lexik, a. a. O. S. 97. Denkwürdigkeitender königl. preuss. Armee, Berlin 1787, S. 181 u. s. f. v. Hellbacha. a. O. 1. Bd. S. 249.

Crousaz (Chexbres), die Freiherren und Herren von.

Diese Familie gehört zu den ältesten adeligen Geschlechtern imCanton Waadt. Ihr Stammhaus gleiches Namens liegt in der Dorfge-meinde Chexbres, im Waadtländischen Districle Lavaux. Sie habensich in Frankreich, Savoyen und Prenssen ansässig gemacht und begü-tert, und viele Mitglieder dieses vornehmen Geschlechtes sind in ver-schiedenen Staaten zu hohen Civil- und Militair-Würden gelangt. Wirführen als mittelbar hierher gehörig an: Franz Noa v. C., der alspolnisch- und kurfürstlich-sächsischer Generallieutenant im Jahre 1768zu Zeitz starb; mit ihm erlosch die von St. Saphorin, auch die SimonPetersche genannte Linie des alten Hauses. Ferner die Söhne desim Jahre 1742 zum Freiherrn ernannten Johann Philipp v. C., JohannFriedrich und Franz Ludwig, welche in preussischen Diensten gestandenhaben. Daniel Noa Ludwig ,v. Crousaz - Corsier, geboren 1740,der als der älteste Generalmajor von der Infanterie seinen Abschiedim Jahre 1800 mit Pension erhielt. Stephan Andreas Franzv. C., preuss. Major, dessen Söhne in Schlesien begütert waren unddort naturalisirt worden sind; namentlich: Johann Ludwig FriedrichAugust, der mehrere Güter besass, und Friedrich Ludwig Benjamin,der Landrath des Gross-Strelitzer Kreises in Oberschlesien war. Vondem Letztern dient gegenwärtig ein Sohn als Lieutenant im 10. Infan-terie-Regiment. Diese schlesischen v. C. sind die Nachkommen vonElias v. C. - Chexbres. Sie werden als die zweite Hauptliniebetrachtet, die zuweilen auch Crousaz-Corsier genannt wird. ZuErfurt lebt in der Gegenwart der Freiherr August v. C.-Chexbres,dessen gelehrte Forschungen wir schätzenswerthe Beiträge in Bezie-hung auf die Geschichte sehr vieler schweizerischer Geschlechter ver-danken, die sich entweder in Preussen niedergelassen haben, oder aufandere Weise mit der preussischen Monarchie in Verbindung ste-llen. Leider haben wir, bei dem uns zugemessenen Räume, nicht einen