Crcll — Crcutz.
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Enkelsohn, Otto v. Crayen, steht als Lieutenant im prenssischen 36.Reserve-Infanterie-Regiment, und ist mit Louise, der Tochter des ehe-maligen Oberst v. Hessel, vermählt. Zu llerlin lebt das Fräulein VicloirePauline Elisabeth v. C., geboren den 22. August 1786, Tochter desoben erwähnten August Wilhelm v. C. — Idas Wappen dieser Familiebesteht aus einein goldenen Schilde, in dem drei schwarze Krähen,oben eine, unten zwei stehen, eine vierte ist zwischen einem golde-nen Adlerliuge auf dem gekrönten Helme.
Cr eil, die Herren von.
Aus dieser adeligen Familie befindet sich im preuss. Staatsdiensteder Hofrath und Dirigent des Secrelariats der Regierung zu Stralsundv. C., und der verstorbene Professor und berühmte Chemiker v. C. zuHelmstädt, war actives Ehrenmitglied der königl. Academie der Wis-senschaften. Das Wappen dieser Familie ist quadrirt; es zeigt im ro-then 1. und 4. Felde zwei aufspringende Greife, und unter denselbenzwei Krallen; im 2. und 3. blauen Felde zwei Sonnen. Der gekrönteadelige Turnierhelm ist mit fünf Straussfedern geschmückt.
Crcutz (Kreutz, Krcytzcn), die Herren von.
1) Sie stammen ursprünglich aus Sachsen, wo ihr StammhausCreutz bei Altenburg liegt, kamen aber mit dem Heermeister desdeutschen Ordens, Herzog Friedrich von Sachsen, nach Preussen, wosie zu hohen Staatswiirden gelangten und verschiedene Güter erwar-ben, namentlich Polkitten, Schreitlack u. s. w., hier nannten sie sichKreytzen. — Wolf v. Kreytzen, geb. 1598, war Oberst und Haupt-mann von Tilsit und Schaacken; er starb als Obermarschall von Preus-sen am 19. Juli 1672. — Abraham Joseplialh v. K., der Sohn desVorigen, war Hauptmann zu Tilsit, Tapiau und Fischhausen, er starbebenfalls als Obermarschall von Preussen 1675. — Melchior v. K. warpreuss. Hofrichter, Gesandter in Polen und wirklicher Geheimerrath.— Georg Wilhelm v. K. war 1660 Vogt zu Rastenburg und Fischhau-sen, und starb am 4. März 1688 als Obermarschall von Preussen. —Johann Friedrich v. K. war design. Comtliur von Werben. — In derArmee haben sich mehrere Mitglieder dieses Geschlechtes nicht minderhervorgethan, namentlich: Georg Christoph v. K. (der als Kind in denWindeln mit der Wiege aus dem brennenden väterlichen Schlosse zuPolkitten, durch einen Fremden gerettet und dem Flammentode entzo-gen worden war). Er gelangte am 25. Mai 1747 zur Würde einesGenerallieutenants, und starb am 21. April 1750 zu Hreslau mit demRufe eines eben so tapfern als vielseitig gebildeten Mannes. Er lebtein kinderloser Ehe mit Louise Kathaiine, Reichsgrälin v. Byland-Reyd.(M. s. Pauli a. a. O. 8. Till. S. 75 —102, und Hiogr. Lexikon 2. Till.S. 336.) — Johann Friedrich v. K., der oben angeführte desig. Com-tliur von Werben und Rruder des Vorigen, starb als Generalmajor undChef eines Infant.-Regim. im Lager bei Neisse am 17. Mai 1759. —Friedrich v. K. wurde im Jahre 1739 Hofmeister der Prinzen Heinrichund Ferdinand, 1744 trat er wieder als Major in der Armee ein, und1758 ward er Generalmajor und bald darauf Chef eines Inf.-Reg. Erstarb den 12. März 1765 in Berlin, und nahm das Lob eines Ehren-mannes mit ins Grab. Das Hiogr. Lexik. 2. Bd. S. 353 u. s. f. Nochin der Gegenwart besitzt diese Familie Güter in Preussen, namentlichGallitten bei Heilsberg. — Das Wappen dieser Familie ist ganz