Conrad i — Corbiu.
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Co 11 radi, die Freiherr« und Herren von.
1) Im Jahre 1749 am 10. März erhob König Friedrich II. den Pre-mierlieutenant Christian Wilhelm Conradi in den Adelstand. 2) Desjetzt regierenden Königs Majestät ernannte am 5. Juni 1798 den auseiner alten Danziger Patricier-Familie stammenden Geh. Kriegsrathlind ehem. Bürgermeister Ed. v. Conradi zum Freiherrn. Sein SohnKarl Friedrich war polnischer Kammerherr. Dieser reiche und wold-thätige Mann war der Stifter einer im Jahre 1801 ins Lehen getrete-nen Erziehungsanstalt zu Jenkau, mit einem Fonds von 200,000 Thlrn.,seit dem Jahre 18l9 ist mit derselben ein Schullehrer-Seminar ver-bunden. Der Freiherr v. C. starb noch im Jahre seiner Ernennung.Sein Wappen bestand in einem rothen Schilde, in dem oben zwei ver-schlossene und behenkelte Krüge, unten ein gleicher standen. Aufden zwei Helmen stand rechts ein preussischer Adler auf einer Frei-herrn -Krone, links ein vierter Krug zwischen zwei Elephanten-Küs-sein auf einer adeligen Krone. Das der unter No. 1. erwähnten, inden Adelstand erhobenen Familie Conradi verliehene Wappen hat einsilbernes, von oben nach unten gespaltenes Schild. In der rechtenHälfte steht auf einem grünen Hügel ein Baum, der drei goldene Ei-cheln trägt, in der linken Hälfte der preussische schwarze Adler. Ausdem gekrönten Helme steigt ein geharnischter Ann, in der Hand einSchwert mit goldenem Grille haltend empor. In der Gegenwart besitztder Landrath des Kreises Heilsberg in Ostpreussen das Gut Bundien.Mehrere Offiziere d. N. dienen in der Armee, und in Halle a. d. S.starb im Jahre 1834 der pensionirte Oberst-Lieutenant der Artilleriev. Conradi.
Coliring, die Herren von.
Der Rath bei der oslfriesländischen Regierung zu Aurich und spä-ter Canonicus beim Collegiat-Stift St. Petri und Pauli zu Magdeburg,Conring, wurde am 20. Januar 1792 von König Friedrich Wilhelm II.geadelt und erhielt bei dieser Gelegenheit folgendes Wappen: ein ro-thes Schild, in dem ein goldenes Dreieck, mit der Spitze gegen obenangebracht ist. In demselben befindet sich ein Vogel, der auf einemKahne steht und einen Zweig im Schnabel hält. Auf der rechten Seitedieses Dreiecks kommt aus den Wolken ein geharnischter Arm hervor,der einen Ring empor hält. Ein eben solcher Arm steht zwischen ei-nem schwarzen Adlerflügel und einem silbernen Biiffelhorne auf demmit einem rothen und goldenen Bunde belegten Helme. Die Tochterdes Herrn v. C., Elisabeth von Conring, ist die Wittwe des am14. Jan. 1834 verstorbenen Grafen Friedr. Gebhard v.'Blücher, deszweiten Sohnes des verewigten Fürsten Blücher v. Wahlstadt. Man s.d. Artikel.
Cor Li n, die Herren von.
Jacob Gerlacli Corbin, Kreissteuer-Einnehmer zu Wesel, wurdeam 8. November 1786 von König Friedrich Wilhelm II. ein Erneue-rungs-Diplom seines alten Adels ausgefertigt. Im Jahre 1804 be-fand sich eine Chanoinesse v. Corbin in dem Jungfrauenstifte zu Soestin Westphalen, und im Jahre 1806 stand ein Lieutenant v. Corbin indem Infanterie - Regiment Kurfürst von Hessen zu Paderborn, der im