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1 (1842) A - D
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Colomli Coninx.

goldenem Grunde. Aus dem gekrönten Helme wächst ein Hirsch, des-sen Hals mit einem Pfeil durchbohrt ist.

Colombj die Herren von.

König Friedrich Wilhelm II. erhob am 20. October 1786 den ge-heimen Ober-Finanzrath und Präsidenten der ostfriesischen KammerP. Colomb in den Adelstand. Von seinen Söhnen starb einer am 5.Nov. 1831 als Präsident a. D. zu Breslau, ein anderer ist Gen.-Ma-jor und Brigadier der Cavallerie in Neisse; er hat sich in den Feld-ziigen von 1813 u. 14 den Ruhm eines eben so kühnen als umsichti-gen Führers des seinen Namen führenden Freicorps erworben, und diejüngste seiner Töchter ist die Wittwe des Fürsten Blücher von Wald-stadt. Das Wappen dieser Familie ist durch einen Spitzen- oder Py-ramidenschnitt in 3 Theile getheilt. In dem rechten blauen Feldesind 3 Mohrenköpfe mit silberner Kopfbinde, 2 oben, 1 unten, ange-bracht; im mittlem goldenen Felde steht eine Taube, die einen Zweigim Schnabel hält, auf einem Schiiflein und im linken, ebenfalls wiederblauen Felde sind 3 silberne Kleeblätter im Triangel angebracht. Aufdem Helme zeigt sich ein schwarzer Adlerllug.

Co long (Collong), die Herren von.

Eine Familie von Colong aus Frankreich hatte sich in Curlandniedergelassen. Ein Solin aus derselben war russischer Major, er ver-heiratbete sich mit der Tochter eines Predigers zu Stettin, und diesegebar ihm einen Sohn Jacob v. Colong. Er trat 1745 in die preuss.Armee, diente im Regimente des Prinzen Heinrich bis zum Major underhielt als solcher seine Entlassung. Er lebte von einer kleinen Pen-sion in grosser Zurückgezogenheit in Dessau. Bei Ausbruch des Erb-folgekrieges ward er auf sein Ansuchen wieder angestellt. KönigFriedrich II. ernannte ihn zum Commandeur eines neu errichtetenFreiregiments, aber bald darauf wurde er Intendant der Armee, undnach und nach gelangte er zu der hoben Würde eines Gen. der Inf.und Directors des III. Departements (für die Invaliden); auch hatteihm des Königs Majestät im Jahre 1798 den grossen rothen Adleror-den verliehen. Er starb in dem seltenen ehrwürdigen Alter von 81Jahren zu Berlin.

Coninx, die Herren von.

Peter Heinrich Coninx, Geheimer Regierungsrath und Mitglied dessouver. Justizhofes zu Geldern, erhielt den 1.Februar 1787 den preus-sischen Adel. Er starb als Präsident der Regierung und Director desPupillen - Collegiums zu Paderborn. In dem Regierungsbezirke Düssel-dorf befinden sich Familien dieses Namens, ohne das adelige Prädi-cat zu führen. Das demselben verliehene Wappen bestand aus einemgetheilten blauen und silbernen Schilde, in der obern blauen Hälftesteht ein nach der linken Seite zugewendeter goldener Mond, in deruntern silbernen Hälfte drei goldene Fische. Das Wappen ist ohneLaubwerk , jedoch von einer aus dem Helme auf beiden Seiten her-vorgehenden und von 2 goldenen Ringen gehaltenen, aus glockenförmi-gen Blumenkelchen gebildeten Kette umhangen. Auf dem gekröntenHernie selbst steht ein schwarzer Adlerflug.