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Cocceji — Cooler.
Cocceji (Coccejus), die Freiherren von.
Am 7. September 1702 erhob König Friedrich I. den Geheimen-rath und Professor an der Hochschule zu Frankfurt a. d. Oder, Hein-rich Coccejus, aus der Pfalz gebürtig, in den Adelstand, mit dem Prä-dicat von Cocq. Durch seine Gemahlin, die Erbtochter des reichenGenerals v. Bescliefer, kam er in den Besitz der Güter Wusecken,Lasse, Kleist, Repkow u. s. w. Sein Sohn Samuel ward am 19. Sep-tember 1731 Präsident des Obertribunals, Chef des geistlichen Depar-tements, Curator der Universitäten und 1737 Minister Chef de Justice,am 7. März 1747 Grosskanzler und Ritter des schwarzen Adlerordens,am 3. November 1749 Freiherr von Cocceji, ohne den Beisatz vonCocq, und starb am 22 October 1755. Er hatte drei Söhne, JohannFricAr. Heinrich, war Oberst und General- Adjut. König Friedr. II. —Karl Friedrich Ernst war königl. polnischer General und Karl Lud-wig wurde 1763 Oberamtsregierungs - Präsident zu Glogau, starbohne männliche Nachkommen als Jubilar, und hatte auch im Jahre1807 den grossen rotlien Adlerorden erhalten. M. s. auch den Artik.Campagnini. Die beiden Töchter des Grosskanzlers waren: SophiaSusanna Charlotte, vermählte Generalin v. Platen, und Amalia, vermählteBaronin v. Vernezober. Das Wappen der Familie Cocceji bestand beiihrer Erhebung in den Adelstand in einem blauen Schilde, in demdrei sechseckigte silberne Sterne im Triangel aufgestellt waren. Ausdem gekrönten Helme stieg ein gepanzerter Mann empor, der in derRechten einen Hammer hielt. Bei der Ernennung in den Freiherrn-stand veränderte sich dieses Wappen auf folgende Weise. Das Schildwar von oben nach unten der Länge nach in 2 Theile getheilt. Inder silbernen Hälfte war ein rother Balken schräg gelegt, auf demdrei goldene Sterne angebracht sind. Oben und unten liegt nebendiesem Balken ein grünes Kleeblatt. In der linken goldenen Hälftesteigt aus einem Thurme ein in ein Horn stossender Mann mit einerschwarzen Jacke und einer schwarzen spitzigen Mütze und silbernemKragen und Binde empor. Auf beiden Seiten stehen neben der Frei-herrnkrone auf dem Schilde 2 gekrönte Helme. Der rechte trägt ei-nen weissen Adlerllug, der linke den in das Horn stossenden, iinSchilde näher bezeichneten Mann. Zu Schildhaltern sind 2 Greife ge-wählt.
C o d e v c, Freiherr von.
Einen Herrn Johann Heinrich von Codeve, welcher Oberst infranz. Diensten war und die Stelle eines Adjutanten bei dem Mar-schall von Sachsen bekleidete, erhob König Friedrich II. am 20. Juli1748 in den Freiherrnstand. Das Wappen, welches ihm verliehenwurde, giebt das preuss. Wappenbuch.
Cooler, die Herren von.
Se. Majestät der jetzt regierende König erhob im Jahre 1803den damaligen Lieutenant im Dragonerregiment von Manstein (gegen-wärtig Rittmeister im 1. Landwehr-Regiment zu Insterburg), JohannHeinrich Coeler, in den Adelstand. Das demselben beigelegte Wappenbesteht in einem der Länge nach getheilten Schilde, in dem sielt aufder rechten Seite zwei schwarze schräg gezogene Streifen oder Bal-keji, ein silberner, und auf der linken Seite zwei silberne dergleichen