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1 (1842) A - D
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Cliarpenticr Cliasot.

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untern Iilanen Felile stellt eine Ente auf grünem Hügel. Dieselbe zeigtsich ebenso zwischen «lein Adlerlluge «les gekrönten Helmes.

Cliarpenticr, die Herren von.

Diese Familie stammt ans «1er Normandie und kam vor dem 30jäh-rigen Kriege schon von da nach Schweden und Sachsen. Dort blühtdieselbe noch gegenwärtig im freiherrlichen Stande. Von der sächsischenLinie ist der Berghauptmann und Chef des sächs. Bergwesens v. C.bekannt geworden. Sein Sohn Toussaint v. C. bekleidet, nachdem eralle Stufen im konigl. preuss. Bergdienste durchgegangen ist und zu-letzt Berghauptmann von Westphalen war, gegenwärtig die Würde ei-nes Berghaupimanns und Chef des Bergwesens in Schlesien. Kr istmit einer Gräfin v. Pfeil aus dem Hause Hiensdorf in Schlesien ver-mählt, und seine Tochter ist die Gemalin des Grafen Friedr. Willi.V .Hardenberg, Neffen des verstorbenen Staatskanzlers Fürsten v. lt. Diev. C. führen im blauen Schilde einen vorschreitenden goldenen Hirsch,vor demselben ist ein Brunnen, der aus drei Strahlen Wasser giebt,vorgestellt. Auf dein Helme zeigt sich ein gewappneter Arm.

Cliasot, die Grafen von.

Dieses im Mannesstamme mit Ludwig Egmonl Adolph am 30stenDec. 1812 erloschene vornehme Geschlecht stammt aus Burgund, woes lange Zeiten hindurch blühte und in hohen Ehren stand. IitjmnnlYicomte de Cliasot trat in preussische Kriegsdienste. Er gehörte zuder Heldenschaar des Dragoner-Regiments Markgraf v. Anspach Bai-reuth, das bei Hohenfriedberg den Ausschlag gab. An der Spitzeseiner Schwadron erwarb er sich durch glänzende Tapferkeit hohenKuhin. König Friedrich II. belohnte sie durch verschiedene Gnaden-bezeigungen, namentlich auch durch die Vermehrung der Wappenbil-der (m. s. w. u.). v. Cliasot stieg bis zum General, als die Folgeneines unglücklichen Zweikampfes ihn nötliigten, sein neues Vaterlandzu verlassen. Auf besondere Verwendung Friedrich 11., wurde er Com-mandant und Chef der Truppen der freien Reichsstadt Lübeck. SeinSohn Ludwig Egmont Adolph war bis zum Jahre 180ö Major in derArmee. Im Jahre 180!) versah er den Posten eines Conimandantenvon Berlin. Die Verhältnisse mit Frankreich nötliigten ihn , densel-ben aufzugeben, er trat in russische Dienste, wo er Oberst, Flügel-Adjutant des Kaisers, Stifter und erster Chef der russisch-deut-schen Legion wurde. Doch schon am 30. Decbr. 18)2 überraschteihn zu St. Petersburg mitten in seiner Thätigkeit der Tod. Er warmit einer reichen Erbin, einer von Gansauge, aus dein Magdeburgschenvermählt und hinterliess vier Töchter:

1) Ijouise Alhcriine , vermählt an den Oberstlieutenant Baron v. Rei-zenstein.

2) Elisabeth Camilla , vermählt an den Oberstlieutenant u. s. w. vonRöder.

3) Karoline Elisabeth, vermählt an den Oberst v. Bredow auf Mar-kau.

4) Julie Jlosalie, vermählt an den Major Freiherrn v. Grabow.

Das ursprüngliche Chasotsche Wappen ist quadrirt, im lsten und4ten rotlien Felde sind drei goldene Sterne, oben zwei, unten einer,dargestellt, im 2ten und 4ten blauen Felde springen zwei Löwen aneinem belaubten Baume empor, auf dem gekrönten Helme wiederholt