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1 (1842) A - D
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Chappnis Ciiappuzcau.

erworben. M. s. das gelehrte Berlin S. 44. Conversations-Lexikon vonBrockhaus. Neue Folge I. p. 612. Deutscher Volkskatender für»las Schaltjahr 1836. S. 157. Chaiuisso's Werke I. p. 5. Kncyclo-pädie der deutschen National-Literatur 2. Bd. I. Liefer. S. 13.

Die französische Auswanderung hatte auch viele von dem Ge-schlechte v. Chamisso aus Frankreich mitgenommen, jedoch sind alle,bis auf den zuletzt erwähnten Adelbert, wieder in ihr Vaterland zu-rückgekehrt. Die von Chamisso aus dem Mause zu Sivry, welcheder dritte Zweig des Geschlechtes waren, sind während der französi-schen Devolution erloschen. Neben denen aus dem Mause Boncourt,dem altern Zweige, besteht noch ein jüngerer: die aus dem Mause zuVillers, welche sämmtlich in Frankreich ansässig sind, und sich bereitsin die dritte Generation verzweigen. Hin uns vorliegendes Wappen»lieser Familie zeigt im silbernen Schilde unten zwei gestürzte schwarzellände und über denselben 5 in Form eines Herzens gelegte Kleeblätter.

Die in der Gegenwart in der preussischen Armee dienenden Offizieredieses Namens sind die Söhne von Fmncois Louis de Cliappuis de laCombay, geboren auf dem Gute seiner Kitern Pully bei Vevai unweitdes Genfer Sees. Kr hatte in Lausanne studirt, lehte darauf ein paarJahre in London und kam im Jahre 1784 nach Berlin als Gouverneurdes Grafen Alexander v. »1. Mark, nach dessen Tode er vom KönigFriedrich Wilhelm II. als Hauptmann in der niederschlesischen Füsilier-Brigade angestellt wurde, welche er Knde des Jahres 1806 aus derSchlacht von Saalfeld nach Danzig führte, während der Belagerungsich den Orden pour le merite erwarb, und im Jahre 1809 seinenAbschied als Oberst nahm. Im August 1837 ist er auf seinem GuteTharnau bei Münsterberg in Schlesien gestorben. Der König FriedrichWilhelm II. hatte am 8. Januar L794 ihm auch den preussischen Adel-stand verliehen. Aus seiner Khe mit der Grälin Sophie v, Pfeil lebenG Söhne: Wilhelm v. Cliappuis, Major im Cadetten - Corps. Alex-ander v. C., Lieutenant und Besitzer von Tharnau. Friedrich v. C.,Premier-Lieutenant im 2. Garde-Regiment zu Fuss. Adolph v. C.,Premier-Lieutenant und Regiments-Adjutant des 22. Infanterie-Regi-ments. Ludwin v. C., Premier-Lieutenant a. D. und Ober-Steuer-Controleur und Alfred v. C., Seconde-Lieutenant im 22. Infanterie-Regi-ment. IVi.hehn v. C. hat sich durch verschiedene literarische Arbeitenrühmlichst bekannt gemacht, namentlich durch die kurzgefasste Ueber-sicht des preussischen Staats nach seinen allmähligen Vergrösserungen,welche als Leitfaden in den meisten Militair-Schulen benutzt wordenist. Ausserdem sind verschiedene poetische Arbeiten von ihm, unterdem Namen W. Silesius, erschienen. Das Wappen dieser Familie zeigtim blauen Schilde eine silberne Armbrust mit aufgelegtem Pfeile, undzwei silberne Sterne. Auf der Krone des Helms ist ein dritter silber-ner Stern angebracht.

Johann Friedrich Chappuzeau, damals Lieutenant, wurde vom KönigeFriedrich II. am 15. Febr. 1771 in den Adelstand erhoben. Das ihmverliehene adelige Wappen besteht in einem mittelst eines silbernenBalken in der Mitte in ein rothes und in ein blaues Feld getheiltenSchilde; in dem obern rothen Theile liegt ein grüner Zweig, und in dem

die Herren von.

Cliapp uze »tu, die Herren von.