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Chauvct — Clievalleiie.
sich das letztere Bild. König Friedrich II. vermehrte nach der Schlachtvon Hohenfriedberg dieses Wappen mit einem silbernen Herzschilde,in dem der preussische Adler, lind mit zwei Seitenhelmen, auf de-ren jedem zwischen einem Adlerfinge eine der bei Hohenfriedberg vondem tapfern Chasot eroberten Fahnen dargestellt ist.
C Ii au v et, die Herren de.
Eine berühmte französische Familie, die der Religionsbedrückun-gen wegen ihr Vaterland verliess und im Brandenburgschen einen Zu-iluchtsort suchte und fand. Sie liess sich im Städtchen Bernau nieder.Hier wurde Daniel Massa de Chauvet 1719 geboren. Er trat 1736 indie Armee und avancirte von der Pike auf bis zum Major und Com-mandeur eines Grenadier-Bat., und erhielt im blutigen Kampfe beiLandshut, am 14. Aug. 1757, ehrenvolle Wunden. Nach dem Friedenvon Hubertusburg ward er Commandant von Brieg (1763) in Schlesien,wo er 1772 starb.
Cliccuwen, die Herren von.
Der König Friedrich I. erhob am 18. Januar 1704 seinen bei derGesandtschaft in Paris angestellten Hof- und Legationsrath Ch. Cheeu-wen in den Adelstand. Das ihm verliehene adelige Wappen zeigt imrothen Felde drei französische silberne Lilien, und einen goldenenStern über diesen. Auf dem Helme steigen aus der Krone zwei sil-berne und eine rothe Straussfeder empor. In der rothen ist wiederdie Lilie angebracht. Preuss. Wappenb. 2. Bd. S. 97., v. Hellbach,1. Bd. S. 228
Chemnitz, Herr von.
Ein Enkel des bekannten Theologen Marlin Chemnitz, IlnjeslawPhilipp Chemnitz, geboren am 9. Mai 1Ö05 in Stettin, wurde Rath undHistoriograph der Königin Christine von Schweden und im Jahre 1650 inden schwedischen Adelstand erhoben ; auch erhielt derselbe das Land-gut Hallstedt, wo er bis an seinen 1668 erfolgten Tod verweilte. Erwar der Verfasser des unter dem Namen Hippolytus a Lapide erschie-nenen Buches: De ratione Status in imperio nostro Romano - Germani-ca, und des Werkes: der schwedische Krieg, Stettin und Stockholm1648 — 5.1. 2 Bde. in Fol. M. s. Encycl. der deutschen Nationallite-ratur 2. Bd. 1. L. S. 15.
C h e v a 11 c r i e, die Herren de la.
Aus dieser vornehmen französischen Familie haben mehrere Mit-glieder im preussischen Dienste gestanden. In dem Infant. - Regim.v. Dierecke stand ein Stabscapitain de Ia Chevallerie, der im Jahre1807 starb.— Alexander Gottfried Karl Friedrich de la Ch. stand biszum Jahre 1806 als Hauptmann in dem Infant. - Regim. v. Schöning;er war bis zum Jahre 1820 Oberst und Commandern' des 3ten Garni-son-Bataillons, und starb im Jahre 1833 a. D. zu Greppe bei Gran-denz, 68 Jahre alt. Auch in der Gegenwart dienen verschiedene Offi-ziere dieses Namens in der Armee, namentlich der Major de la Ch.,